SPD Adlkofen

Bürgermeisterkandidatin Filiz Cetin rüstet sich zum Endspurt

Der Endspurt zu den Kommunalwahlen läuft auf Hochtouren und so sind auch die Gemeinderatskandidaten der SPD gemeinsam mit ihrer Bürgermeisterkandidatin Filiz Cetin in den nächsten Tagen noch bei verschiedenen Terminen anzutreffen:
Am Aschermittwoch wird die Bürgermeisterkandidatin Filiz Cetin, die auf Listenplatz 7 für den Kreistag kandidiert beim Wahlabschluss des SPD-Kreisverbands ab 18 Uhr beim Fischessen anwesend sein.

Am 7. März findet im Heimatort der Bürgermeisterkandidatin, in Mirskofen der Wahlabschluss der SPD Orstvereine Ohu/Ahrain und Essenbach beim „Großwirt“ ab 19.30 Uhr statt. Landratskandidatin Christel Engelhard, die schon beim Wahlauftakt in Oberahrain die Bürgermeisterkandidatin unterstützte, hat ebenfalls ihr Kommen zugesagt. Die Gemeinderatskandidaten werden sich bei dieser Gelegenheit noch einmal persönlich der Bevölkerung vorstellen.
Am 8. März ist die SPD gleich mit zwei Infoständen in der Gemeinde Essenbach präsent, denn als einzige weibliche Bürgermeister-Kandidatin lässt es sich Filiz Cetin natürlich nicht nehmen, am Weltfrauentag an die weiblichen Besucherinnen der Infostände Rosen zu verteilen. Von 8 bis 10 Uhr sind die Kandidaten an der Bäckerei in Mirskofen anzutreffen und für den Infostand von 10 bis 12 Uhr am EDEKA-Markt in Essenbach hat auch der parlamentarische Staatssekretär und Landesvorsitzende, MdB Florian Pronold sein Kommen zugesichert, um die Bürgermeisterkandidatin Filiz Cetin zu unterstützen. Bis zum Wahlsonntag sind die Gemeinderatskandidaten zusammen mit ihrer Spitzenkandidatin noch auf Hausbesuchs-Tour in der zweitgrößten Gemeinde des Landkreises unterwegs.

SPD mit Frauenpower

Filiz Cetin will Ausbau des sozialen Netzes Oberwattenbach. Erhard Fleischmann, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Essenbach-Altheim-Mirskofen, freute sich, im gemütlichen Bachtalstüberl so zahlreiche interessierte Gäste begrüßen zu dürfen. In seiner Ansprache hob er hervor, dass sich die SPD-Kandidaten auf der Gemeinderatsliste auf die sozialdemokratischen Ziele ihrer mittlerweile 150 Jahre alten Partei stützen. „Wir können heuer eine attraktive Liste aus engagierten Frauen und Männern vorstellen, die sich alle ehrenamtlich für die Belange der Marktgemeinde einsetzen wollen“, so Fleischmann, der selbst auf Platz 8 kandidiert. Besonders freue ihn natürlich, dass die SPD mit Filiz Cetin eine Frau als Bürgermeisterkandidatin zur Wahl stelle. Cetin hob in ihrer Rede als einen ihrer Schwerpunkte den Interessenausgleich zwischen den Generationen, den Sozial- und Wirtschaftspartnern und den Ortsteilen hervor. Sie werde sich dafür einsetzen, dass VHS-Angebote künftig auch in anderen Ortsteilen angeboten werden, um Bildungs- und Freizeitangebote wohnortnah zu ermöglichen. „Neben dem Ausbau des Glasfasernetzes ist mir auch der Ausbau des sozialen Netzes wichtig“, bekräftigte die 37-jährige. Am Beispiel der Gemeinde Buch am Erlbach machte sie deutlich, wie wichtig eine demografiegerechte Kommune sei. Sie wolle hier gemeinsam mit dem Marktgemeinderat, Experten und Bürgern Konzepte entwickeln, um Essenbach generationengerechter zu gestalten. Angesichts einer älter werdenden Gesellschaft sei auch die Weiterentwicklung der Verkehrskonzepte von größter Bedeutung. Zur Verbesserung der Mobilität von Jung und Alt müsse das Beförderungsangebot erweitert werden. Neben einer ÖPNV-Ausweitung denken die Sozialdemokraten dabei auch an Individuallösungen wie ein Anrufsammeltaxi-System, das unkompliziert und bedarfsgerecht eingesetzt werden kann. Das bayerische Bildungssystem habe mittlerweile aus fast jedem Kind einen Fahrschüler gemacht und so verlassen täglich rund 800 Kinder die Gemeinde Essenbach, um einen höheren Bildungsabschluss zu erwerben, was derzeit nur außerhalb der eigenen Kommune möglich ist. „Ich werde mich für ein wohnortnahes Schulkonzept einsetzen, bei dem die Kinder in unserer Marktgemeinde möglichst alle Schulabschlüsse erreichen können“, so Cetin.

Viel Zuspruch für die SPD-Liste

Energieversorgung und ausgewogenes Miteinander Essenbach/Unterahrain. Gut besucht waren die Wahlveranstaltungen der SPD in Essenbach und Unterahrain. Die Bürgermeisterkandidatin Filiz Cetin präsentierte schwungvoll sich und ihre Ziele. Als Mutter eines zehnjährigen Sohns legte sie natürlich einen Fokus auf die Jugendarbeit in der Gemeinde, die nicht nur allein von den Vereinen geleistet werden könne. „Diese Gemeinde braucht einen Jugendbeauftragten, der aufzeigt, welche Angebote derzeit für unsere Jugend angeboten werden und wo noch Bedarf besteht“, so Cetin. Angesichts des demografischen Wandels ist aber auch ein Seniorenbeauftragter erforderlich, der sich um die Belange der älter werdenden Bevölkerung kümmert. Auch die Sicherung der Energieversorgung in der Marktgemeinde steht auf der Agenda der 37-jährigen Fachwirtin im Sozial- und Gesundheitswesen. Hier kann sie auf die Kompetenz von Martin Hujber zurückgreifen, der nicht nur ein Energiespezialist mit Leib und Seele, sondern auch Vorstandsvorsitzender der Bürgerenergie Essenbach ist. Einen weiteren Schwerpunkt sieht Cetin zudem im Interessenausgleich zwischen den Ortsteilen. Erhard Fleischmann, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Essenbach-Altheim-Mirskofen, betonte als Landwirtssohn, dass zu seinen Zielen neben einer langfristig, vorausschauenden Anpassung des Flächennutzungsplans auch ein ausgewogenes Miteinander von Landwirtschaft und Naherholungsraum notwendig sei. Letzteres wurde besonders in Unterahrain mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutiert, für die die immer größer werdenden Schweinemastställe zunehmend zu einer Belastung werden. Zwar liege die Entscheidung in diesem Bereich beim Landratsamt, das auch gegen ein ablehnendes Votum des Gemeinderats seine Genehmigung erteilen könne, erläuterte Cetin. „Wir müssen aber den Dialog mit beiden Parteien suchen und eine für alle akzeptable Lösung finden. Eine Interessensbefriedung zwischen Landwirtschaft und Bürgern ist unabdingbar.“ Viel Beifall erntete Xaver Bummer bei seiner Vorstellung von seinen Mitbürgern aus Unterahrain. „Es ist Zeit für eine Veränderung“, warb er für die kompetenten Kandidatinnen und Kandidaten aus allen Altersschichten und Berufsgruppen, aber natürlich auch dafür, eine Frau an die Spitze der Marktgemeinde zu wählen.

SPD interessiert die Bürger in Unterunsbach

Unterunsbach. Bei ihren Hausbesuchen in Unterunsbach bekam die SPD-Bürgermeisterkandidatin Filiz Cetin bereits großen Zuspruch und so lösten viele ihr Versprechen ein und waren zur SPD-Wahlveranstaltung in die Johannisstuben gekommen. Engagiert stellte die 37-jährige Cetin sich und ihre politischen Ziele vor. Die gebürtige Schwäbin, die seit drei Jahren in Mirskofen lebt, kennt sich als Außendienstmitarbeiterin einer großen Krankenkasse gut im Gemeindegebiet aus und hat in ihren Gesprächen mit den Bürgern viel über deren Wünsche und Anliegen erfahren. „Unser Wahlprogramm ist das Ergebnis der Anliegen, die auf unseren Bürgerinfoständen im vergangenen Jahr an uns herangetragen wurden“, so die Fachwirtin im Sozial- und Gesundheitswesen. „In unserem großen Gemeindegebiet ist insbesondere der öffentliche Personennahverkehr ein Problem, und zwar nicht nur die Verbindungen nach Landshut oder Ergolding, sondern auch die in den Hauptort Essenbach.“ Eine Verbesserung können hier Anrufsammeltaxis oder der Betrieb eines Rufbusses bringen, wie ihn die RBO beispielsweise für die Strecke von Pfettrach nach Altdorf eingeführt hat. Die flexible Abrufbarkeit dieser Busse ermöglicht ein auf die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger angepasstes Angebot. In seinem Rückblick dankte Martin Hujber, Ortsvereinsvorsitzender der SPD Ohu/Ahrain, den drei amtierenden SPD-Gemeinderäten, die nicht erneut kandidieren werden. „Es ist schwer, mit einer Liste zu starten, die nur aus neuen Gesichtern besteht“, so Hujber, „allerdings haben viele bereits vor sechs Jahren kandidiert und hoffen nun auf den Sprung in den Gemeinderat.“ Dies gilt auch für die drittplatzierte Franziska Segl aus Oberahrain, die bei der letzten Wahl nur knapp den Einzug in den Gemeinderat verfehlte.

Mehr Frauen in den Rat

SPD: Filiz Cetin stellte Programm vor Altheim. Im Rahmen einer Wahlveranstaltung im Gasthaus Neumeier in Altheim stellten sich die SPD-Kandidatinnen und Kandidaten für die Marktgemeinderatswahl vor. Die SPD-Bürgermeisterkandidatin Filiz Cetin plädierte in ihrer Rede für eine demografieorientierte Ortsteileentwicklung. Hierzu nannte sie das Entwicklungskonzept der Gemeinde Buch am Erlbach als Musterbeispiel, das sie auch für Essenbach umsetzen wolle. Mit Beteiligung der Gesamtbevölkerung soll eine ganzheitliche Ortsentwicklung entwickelt und geplant werden. „So stelle ich mir Bürgerbeteiligung vor“, unterstrich die Wahlmirskofenerin mit schwäbischen Wurzeln ihr Vorhaben. Eine bedarfsgerechte Siedlungsstrukturplanung komme hier genauso zum Tragen wie bürgerfreundliche Verkehrs- und langfristige Mobilitätskonzepte. Für eine lebendige Gemeinde, in der sich gerne junge Familien niederlassen, gehören neben Kindergärten und Kinderkrippen auch wohnortnahe Schulkonzepte, um alle weiterführenden Abschlüsse und Anschlussqualifikationen zu erlangen. „Fast 800 Schüler fahren täglich aus allen Ortschaften unserer Gemeinde nach Landshut, Ergolding und Furth, längeres gemeinsames Lernen vor Ort gibt unseren Kindern mehr Zeit für die Nutzung von Freizeitangeboten in der eigenen Gemeinde, beispielsweise im Sportverein oder in der Musikschule“, so die Mutter eines 10-jährigen Sohnes. Das Konzept einer Schule, in der Kinder von der 1. bis zur 10. Klasse gemeinsam unterrichtet werden, wird schon lange von der BayernSPD als alternative Schulform gefordert, da es dem Schulsterben im ländlichen Raum entgegenwirkt und den Kindern lange Schulwege erspart. Martin Hujber, Ortsvereinsvorsitzender der SPD Ohu-Ahrain, stellte das kompetente und engagierte Kandidatenteam aus zwölf Frauen und zwölf Männern vor, die sich für die Belange der Marktgemeinde einsetzen wollen. „Ein Gemeinderat sollte einen repräsentativen Querschnitt durch die Bevölkerung darstellen, auch was den Frauenanteil angeht. Derzeit sind nur vier Frauen im Marktgemeinderat vertreten, hier besteht ein deutlicher Nachholbedarf. Mit der Wahl von Filiz Cetin, Franziska Segl, Regina Heckinger oder Viola Ruis-Neugebauer, um nur einige zu nennen, haben die Bürger die Möglichkeit dies grundlegend zu ändern“, so Martin Hujber.