Unterunsbach. Bei ihren Hausbesuchen in Unterunsbach bekam die SPD-Bürgermeisterkandidatin Filiz Cetin bereits großen Zuspruch und so lösten viele ihr Versprechen ein und waren zur SPD-Wahlveranstaltung in die Johannisstuben gekommen. Engagiert stellte die 37-jährige Cetin sich und ihre politischen Ziele vor. Die gebürtige Schwäbin, die seit drei Jahren in Mirskofen lebt, kennt sich als Außendienstmitarbeiterin einer großen Krankenkasse gut im Gemeindegebiet aus und hat in ihren Gesprächen mit den Bürgern viel über deren Wünsche und Anliegen erfahren. „Unser Wahlprogramm ist das Ergebnis der Anliegen, die auf unseren Bürgerinfoständen im vergangenen Jahr an uns herangetragen wurden“, so die Fachwirtin im Sozial- und Gesundheitswesen. „In unserem großen Gemeindegebiet ist insbesondere der öffentliche Personennahverkehr ein Problem, und zwar nicht nur die Verbindungen nach Landshut oder Ergolding, sondern auch die in den Hauptort Essenbach.“ Eine Verbesserung können hier Anrufsammeltaxis oder der Betrieb eines Rufbusses bringen, wie ihn die RBO beispielsweise für die Strecke von Pfettrach nach Altdorf eingeführt hat. Die flexible Abrufbarkeit dieser Busse ermöglicht ein auf die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger angepasstes Angebot. In seinem Rückblick dankte Martin Hujber, Ortsvereinsvorsitzender der SPD Ohu/Ahrain, den drei amtierenden SPD-Gemeinderäten, die nicht erneut kandidieren werden. „Es ist schwer, mit einer Liste zu starten, die nur aus neuen Gesichtern besteht“, so Hujber, „allerdings haben viele bereits vor sechs Jahren kandidiert und hoffen nun auf den Sprung in den Gemeinderat.“ Dies gilt auch für die drittplatzierte Franziska Segl aus Oberahrain, die bei der letzten Wahl nur knapp den Einzug in den Gemeinderat verfehlte.