SPD Adlkofen

Mehr Frauen in den Rat

Veröffentlicht am 11.02.2014 in Ortsverein

SPD: Filiz Cetin stellte Programm vor Altheim. Im Rahmen einer Wahlveranstaltung im Gasthaus Neumeier in Altheim stellten sich die SPD-Kandidatinnen und Kandidaten für die Marktgemeinderatswahl vor. Die SPD-Bürgermeisterkandidatin Filiz Cetin plädierte in ihrer Rede für eine demografieorientierte Ortsteileentwicklung. Hierzu nannte sie das Entwicklungskonzept der Gemeinde Buch am Erlbach als Musterbeispiel, das sie auch für Essenbach umsetzen wolle. Mit Beteiligung der Gesamtbevölkerung soll eine ganzheitliche Ortsentwicklung entwickelt und geplant werden. „So stelle ich mir Bürgerbeteiligung vor“, unterstrich die Wahlmirskofenerin mit schwäbischen Wurzeln ihr Vorhaben. Eine bedarfsgerechte Siedlungsstrukturplanung komme hier genauso zum Tragen wie bürgerfreundliche Verkehrs- und langfristige Mobilitätskonzepte. Für eine lebendige Gemeinde, in der sich gerne junge Familien niederlassen, gehören neben Kindergärten und Kinderkrippen auch wohnortnahe Schulkonzepte, um alle weiterführenden Abschlüsse und Anschlussqualifikationen zu erlangen. „Fast 800 Schüler fahren täglich aus allen Ortschaften unserer Gemeinde nach Landshut, Ergolding und Furth, längeres gemeinsames Lernen vor Ort gibt unseren Kindern mehr Zeit für die Nutzung von Freizeitangeboten in der eigenen Gemeinde, beispielsweise im Sportverein oder in der Musikschule“, so die Mutter eines 10-jährigen Sohnes. Das Konzept einer Schule, in der Kinder von der 1. bis zur 10. Klasse gemeinsam unterrichtet werden, wird schon lange von der BayernSPD als alternative Schulform gefordert, da es dem Schulsterben im ländlichen Raum entgegenwirkt und den Kindern lange Schulwege erspart. Martin Hujber, Ortsvereinsvorsitzender der SPD Ohu-Ahrain, stellte das kompetente und engagierte Kandidatenteam aus zwölf Frauen und zwölf Männern vor, die sich für die Belange der Marktgemeinde einsetzen wollen. „Ein Gemeinderat sollte einen repräsentativen Querschnitt durch die Bevölkerung darstellen, auch was den Frauenanteil angeht. Derzeit sind nur vier Frauen im Marktgemeinderat vertreten, hier besteht ein deutlicher Nachholbedarf. Mit der Wahl von Filiz Cetin, Franziska Segl, Regina Heckinger oder Viola Ruis-Neugebauer, um nur einige zu nennen, haben die Bürger die Möglichkeit dies grundlegend zu ändern“, so Martin Hujber.

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