Ortsverein
SPD-Bürgermeisterkandidatin zieht die Bürger an Bruckbach. In der gemütlichen Wirtsstube Hanglberger in Bruckbach war kein Stuhl mehr frei. Darüber zeigte sich der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Ohu/Ahrain, Martin Hujber, der die Wahlveranstaltung leitete, sichtlich erfreut: „Dies zeugt vom politischen Interesse an unseren Kandidaten für das Bürgermeisteramt und den Marktgemeinderat, die eine Mischung aus kompetenten und engagierten Frauen und Männern aller Alters- und Berufsgruppen sind.“ Die SPD-Bürgermeisterkandidatin, Filiz Cetin, stellte ihre Ziele für das Bürgermeisteramt und die Marktgemeinde Essenbach in anschaulichen Beispielen dar. Wenn es auch der Name nicht vermuten lässt, so verrät ihre Sprache doch immer wieder ihre schwäbischen Wurzeln, wenn sie die Projekte beschreibt, die ihr am Herzen liegen, etwa die demografiegerechte Gemeindeentwicklung, der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs oder die Angebote für Kinder und Jugendliche. Die sympathische Kandidatin aus Mirskofen stellt sich zudem auf der SPD-Kreistagsliste auf Platz 7 zur Wahl. Mit 12 Frauen und 12 Männern im Alter von 19 bis 66 Jahren präsentiert die SPD eine der ausgewogensten Kandidatenlisten in der Marktgemeinde, so Martin Hujber. Alle Kandidaten verfügen über ein breites Spektrum an beruflichen Fähigkeiten und Erfahrungen, die sie gerne in den Marktgemeinderat einbringen möchten, um die Gemeinde zu stärken und voranzubringen. Insgesamt bewerben sich drei Essenbacher Genossen auch für den Kreistag. Neben Filiz Cetin sind dies Martina Hesse-Hujber aus Oberahrain und Thomas Neß aus Mettenbach.
Eine Frau macht es spannend. Essenbach/Ohu. Bereits eine Viertelstunde vor Beginn der Wahlauftaktveranstaltung der SPD im Gasthaus Gremmer in Ohu mussten noch weitere Stühle aufgestellt werden, um allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern Platz zu bieten. Im Namen der beiden Ortsvereine begrüßte der Vorsitzende der SPD-Ohu-Ahrain, Martin Hujber, die Gäste, unter ihnen auch politische Schwergewichte der Landkreis-SPD: stellvertretende Landrätin Christel Engelhard, MdL Ruth Müller, Kreisrat Arno Wolf sowie Franz Göbl, Kreisrat und Bürgermeister von Buch am Erlbach, die alle gekommen waren, um die sympathische Bürgermeisterkandidatin mit vereinten Kräften zu unterstützen.
Essenbach/Ohu-Ahrain. Die beiden Essenbacher SPD-Ortsvereine starten ihren Wahlauftakt am Freitag, den 31. Januar, um 19.30 Uhr, im Gasthaus Gremmer, ihrem Stammlokal im Ortsteil Ohu. Um die Flut der Veranstaltungsreihen in den nächsten Wochen nicht ausufern zu lassen, wird auf separate Vorstellungsabende der Bürgermeisterkandidatin und der Landratskandidatin verzichtet. Ruth Müller, Landtagsabgeordnete und Kreisverbandsvorsitzende der SPD, wird als besonderer Gast die Grußworte zum Auftakt der Essenbacher Genossen sprechen. Die Bürgermeisterkandidatin Filiz Cetin wird sich und ihre Ziele den Besuchern vorstellen und das Wahlprogramm der SPD erläutern. Die Bürger haben an diesem Abend die Gelegenheit, alle Kandidatinnen und Kandidaten der SPD-Liste persönlich kennenzulernen. Auch die Landratskandidatin Christel Engelhard wird sich präsentieren und neben den Kreistagskandidatinnen und -kandidaten der Marktgemeinde auch das zukünftige Programm der Kreistags-SPD erläutern. Die Bürger erwartet ein spannender Abend mit einer Mischung aus jüngeren und älteren Kandidaten sowie einem anspruchsvollen Wahlprogramm. Ortsvereinsvorsitzender Martin Hujber wird die Veranstaltung moderieren.
Stephan Bugl referierte über Ersthilfe im Notfall. Unterwattenbach. Was ist zu tun, wenn man als Ersthelfer mit einem medizinischen Notfall konfrontiert wird? Um sich darüber fachmännischen Rat zu holen, lud die SPD Essenbach ins Schützenheim in Unterwattenbach ein und präsentierte als erfahrenen und versierten Referenten Stephan Bugl, stellvertretender Kriseninterventionsleiter des BRK Landshut, der selbst aus Unterwattenbach kommt. Vor 28 Jahren war er Mitbegründer des Essenbacher BRK und ist seitdem im Rettungsdienst des BRK ehrenamtlich tätig. Stephan Bugl verstand es mit leicht verständlichen Worten zu vermitteln, was in einem medizinischen Notfall wirklich wichtig ist. Er beschränkte sich in seinen Ausführungen auf einfache, pragmatische Hilfsmaßnahmen, die in den ersten Minuten für die Überlebenschancen eines Unfallopfers entscheidend sein können. Im Falle eines Verkehrsunfalls sei es oberstes Gebot, zuerst die Unfallstelle zu sichern und sich dann um das Unfallopfer zu kümmern. Denn Eigenschutz geht vor Rettungsmaßnahmen, so Bugl. Eine der ersten Maßnahmen sei festzustellen, ob der Puls noch vorhanden sei. Dieser ist am sichersten mit zwei Fingern neben dem Kehlkopf zu fühlen. Bei der Frage nach der richtigen Alarmierung, gingen die Meinungen des Publikums weit auseinander. Schließlich klärte Stephan Bugl auf, dass heute für akute Notfälle in jedem Fall die Notrufnummer 112 die richtige sei. Sehr viel Aufmerksamkeit schenkten die Bürger auch seinen Ausführungen über die Funktions- und Organisationsweise des heutigen Rettungswesens, angefangen bei der Rettungsleitstelle ILS in Landshut, den vier Rettungshubschraubern, von denen Landshut angeflogen wird, der maximalen Wegezeit von Rettungseinsätzen bis hin zum kassenärztlichen Bereitschaftsdienst. Die sichtlich zufriedenen Zuhörer empfahlen diesen Vortrag auch in anderen Ortsteilen zu wiederholen, und manche erkundigten sich sogleich nach der nächsten Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Auffrischungskurs.