SPD Adlkofen

Facharztversorgung auf dem Land

Unsensibler Umgang mit Patientin
MdL Müller zur fachärztlichen Versorgung im ländlichen Raum
 

„80 Prozent aller ärztlichen Leistungen in Landshut werden für Patienten aus dem Umland erbracht – neben Wismar liegt die niederbayerische Stadt damit bundesweit an der Spitze“ – so ist es im Versorgungsatlas nachzulesen und wurde im Forum der KVB 2012 veröffentlicht. Was auf den ersten Blick positiv aussieht, zeigt aber ganz deutlich, dass Fachärzte auf dem Land Mangelware sind. Der in der Landshuter Zeitung vom 5. Dezember 2013 aufgegriffene Fall einer jungen Frau zeigt erschreckend auf, wie weit Theorie und Praxis bei der Planung der Facharztsitze auseinander liegen, stellt die Landtagsabgeordnete Ruth Müller fest. Die Politikerin, die auch im Verwaltungsrat der LAKUMED-Krankenhäuser sitzt, hat auch dort schon die Erfahrung gemacht, dass durch die „Nichtverlängerung“ der Ermächtigungen am Krankenhaus Vilsbiburg durch die KVB (Kassenärztliche Vereinigung Bayerns) die Facharztsituation im südlichen Landkreis für die Bevölkerung schlechter geworden ist.

Menschen dürfen nicht nur auf 'Konsument oder Kostenfaktor' minimiert werden

Päpstliche Kapitalismuskritik: SPD erhofft sich Diskurs über menschlichere Wirtschaftsbedingungen
SPD-Abgeordnete Ruth Müller: Franziskus prangert zu Recht die Reduzierung der Menschen auf 'Konsument oder Kostenfaktor' an

Die Landshuter Landtagsabgeordnete Ruth Müller begrüßt das Apostolische Schreiben "Evangelii gaudium" von Papst Franziskus ausdrücklich.

"Papst Franziskus steht mit seiner Kapitalismuskritik in der Tradition von Johannes Paul II, geht aber weit darüber hinaus", betont Müller, die auch Mitglied des Dekanatsausschusses ist. "Er prangert zu Recht die Reduzierung der Menschen auf einen 'homo oeconomicus' an, entweder als Konsument oder als Kostenfaktor auf zwei Beinen."

Ruth Müller zu den Arbeitsmarktzahlen im November

Jobwunder- Wahrheit: Arbeit wird nur auf mehr Schultern verteilt

Kraftlose Herbstbelebung gleitet in saisonbedingte Zunahme der Arbeitslosigkeit - Zugleich gibt es mit fünf Millionen regulär Beschäftigten einen neuen Positiv-Rekord.

Dem eh schon kraftlosen Herbstaufschwung ist im November die Puste ausgegangen: Die Zahl der Arbeitslosen in Bayern nimmt wieder zu. Mit 245 300 waren im Freistaat 1,2 Prozent mehr Menschen ohne Job als im Oktober, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) mitteilte. "Die konjunkturelle Belebung, die bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung sichtbar wird, wirkt sich derzeit noch nicht auf den Arbeitsmarkt aus", muss die BA feststellen. Ähnlich schwach war der Herbstaufschwung zuletzt im Jahr 2002 ausgefallen.

Termin im Betreuungslandkreis Straubing

Mehr ‚Bio‘ in der Gemeinschaftsverpflegung
Ruth Müller, MdL, unterstützt die Forderung des BN nach gesünderem Essen in Kindertageseinrichtungen, Schulen, Gesundheits- und Sozialeinrichtungen
 

Zusammen mit dem Bund Naturschutz und der Spezerei präsentierte heute die SPD den Eltern, Kindern und Erzieherinnen in den Kindertageseinrichtungen im Familienhaus in Straubing eine gesunde Überraschung. Zum Gruppenwechsel boten die Organisatoren am Mittag eine Verkostung von frisch gekochten Biogerichten an. Unterstützt wurde die Straubinger SPD dabei von der Betreuungsabgeordneten Ruth Müller, die als Mitglied in den Ausschüssen Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (ELF) sowie Gesundheit und Pflege gesünderes Essen in Kindertageseinrichtungen, Schulen, Gesundheits- und Sozialeinrichtungen fordert.

Von gleichwertigen Lebensbedingungen kann keine Rede sein

„Ländliche Region“ bedeutet nicht automatisch rückständig, trostlos und ohne Zukunft
Die niederbayerischen SPD-Abgeordneten Johanna Werner-Muggendorfer, Ruth Müller und Bernhard Roos analysieren die PROGNOS-Studie und fordern Konsequenzen

Mit dem jüngst veröffentlichten “Prognos Zukunftsatlas 2013″ wird versucht, einen Blick in die Zukunft der zur Zeit 402 Landkreise und kreisfreien Städte in Deutschland zu werfen. Die Studien des Wirtschaftsforschungs- und Beratungsunternehmens PROGNOS AG finden Deutschland weit und international hohe Beachtung, deshalb diskutierten die drei niederbayerischen SPD-Abgeordneten Johanna Werner-Muggendorfer, Ruth Müller und Bernhard Roos das Ergebnis mit Fraktionsvorsitzendem Markus Rinderspacher. Die Schweizer Studie räumt der Stadt Landshut (13) und den Landkreisen Dingolfing-Landau (30), Kelheim (43) und Landshut (68) hohe Zukunftschancen ein. Doch wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten und so spiegelt das Ranking der niederbayerischen Kommunen die Verhältnisse in Bayern und in Deutschland wieder. Johanna Werner-Muggendorfer, Ruth Müller und Bernhard Roos fordern entsprechende Konsequenzen in der Strukturpolitik.

Für das bundesweite Ranking im “Zukunftsatlas 2013″ werden die Zukunftsperspektiven der einzelnen Regionen an Hand der Themenbereiche Demografie, Arbeitsmarkt, Wettbewerb und Innovation sowie Wohlstand und Soziale Lage bestimmt. „In vielerlei Hinsicht stellen die Ergebnisse nur einen Teilaspekt der Gesamtsituation dar. Die Herangehensweise ist recht einseitig und geldzentriert“, gibt Ruth Müller zu bedenken. So gebt es z.B. keinerlei Aussagen über schwer in Zahlen zu fassende Themen wie Zufriedenheit und Lebensqualität sowie über die subjektive Einschätzung der Lage durch die Menschen vor Ort. Im Großen und Ganzen seien die Ergebnisse aber nachvollziehbar.

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