Landwirtschaft & Forsten
Teilnehmer am 8. Bayerischen Imkergespräch in Starnberg: u.a. die Landshuter Abgeordnete Ruth Müller (6.v.li.)
Bienen sind noch nicht über dem Berg
Bayerns Imker sehen Fortschritte beim Kampf gegen die Varoa-Milbe. Doch Pestizide machenden Insekten schwer zu schaffen.
Die Erkenntnis, wonach in der Stadt weniger Pestizid-Befall zu verzeichnen ist als auf dem Land, ist nicht neu: „Die Landwirtschaft ist aber nicht immer schuld, es sind oft auch die Hobbygärtner“, so Hubert Dietrich, Organisator des 8. Bayerischen Imkergespräch in Starnberg. Dass die Imker in Bayern das kostenlose Angebot von Probenuntersuchungen bis zum Jahresende 2015 in steigendem Maße in Anspruch genommen hatten, bestätigt den Weg zunehmender finanzieller Förderung, durch den, Freistaat. „Es ist ja immer eine Politik der kleinen Schritte“, sagte Bio-Imker Werner Bader. Er hätte von den Landtagspolitikern gerne gehört, „dass Sie hier die Agrarwende in Bayern verkünden“. Soweit kam es dann doch noch nicht beim Starnberger Imker-Tag.
Die SPD-Landtagsfraktion hat sich bei ihrer Herbstklausur in Regensburg für ein Kriseninstrument gegen die niedrigen Milchpreise stark gemacht. Die aktuelle Milchkrise ist die schlimmste seit dem zweiten Weltkrieg, wie der Sprecher des Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter (BDM) Hans Foldenauer auf der Klausur als Gastredner mitteilte.
SPD-Politikerinnen besuchten den landwirtschaftlichen Betrieb des Klosters Mallersdorf
Einer der größten Arbeitgeber in der Marktgemeinde Mallersdorf-Pfaffenberg ist das Kloster, das von weithin sichtbar über dem Labertal errichtet wurde. Das Altenheim, die Mädchen-Realschule, die Fachakademie für Sozialpädagogik und das Kloster mit der Landwirtschaft bieten rund 280 externen Beschäftigten einen Arbeitsplatz. 160 Klosterschwestern verrichten im Kloster und rund um die Landwirtschaft ihre tägliche Arbeit.
SPD-Landtagsabgeordnete Knoblauch und Müller im Gespräch mit der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau
Die neu organisierte landwirtschaftliche Sozialversicherung hat am 01. Januar 2013 als Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau, kurz SVLFG, ihre Arbeit aufgenommen. Der Übergang der landwirtschaftlichen Sozialversicherung zum Bundesträger ist auch für die ehemals selbständigen Träger in Bayern nicht reibungslos verlaufen.