Wahlkreis
SPD/PLW-Kommunalpolitiker sehen Möglichkeit am Ziegelei-Gelände
Altdorf. „Der Bedarf an gymnasialen Schulplätzen wird im Landkreis Landshut, angesichts des hier prognostizierten Bevölkerungswachstums, weiter zunehmen.“ Dies erklärte zweiter Bürgermeister Georg Wild, der mit seinen SPD/PLW-Fraktionskollegen die Landtagsabgeordnete Ruth Müller und den SPD-Kreisfraktionssprecher Sebastian Hutzenthaler zu einem Vor-Ort-Termin eingeladen hatte.
Malteser Niederaichbach stellten den ersten Herzenswunsch-Krankenwagen der Diözese vor
Obwohl sich vermutlich niemand wünscht, davon Gebrauch machen zu müssen, kann es doch jeden von uns treffen. Denn damit werden Wünsche erfüllt, bei denen es sich erwartungsgemäß um die „letzten Wünsche“ von unheilbar kranken Menschen handelt. Die Rede ist vom Herzenswunsch-Krankenwagen der Malteser in Niederaichbach, dem ersten überhaupt in der Diözese Regensburg.
Schulmuseum erhält Zeugnisse des Münchner Oberbürgermeisters Georg Kronawitter
Die Ahnengalerie im Schulmuseum Ahrain, das im laufenden Schuljahr den 10 000. Besucher erwartet, ist um eine Attraktion reicher: In die von Museumsgründer Dr. Wilhelm Eggert-Vockerodt initiierte und weit und breit einmalige Sammlung von Schulzeugnissen berühmter bayerischer Politiker reiht sich nunmehr auch der „rote Schorsch“ ein, wie der legendäre Münchner Oberbürgermeister Georg Kronawitter (1928 - 2016) zu Lebzeiten genannt wurde. Die Witwe des populären SPD-Politikers, der vom Olympiajahr 1972 bis 1978 sowie von 1984 bis 1993 die Landeshauptstadt „regierte“, hatte sich dieser Tage in Begleitung ihrer Parteifreundin Ruth Müller auf den Weg gemacht, um dem Schulmuseum eine ganze Tasche voll mit zeitgenössischen Dokumenten und persönlichen Erinnerungsstücken aus dem Nachlass ihres Mannes zur Verfügung zu stellen.
Abgeordnete aus Bund und Land besuchen Rathaus und KiTa
Bei seinem Besuch in der Marktgemeinde Velden legte Bürgermeister Ludwig Greimel dem Generalsekretär der BayernSPD, MdB Uli Grötsch und der Landtagsabgeordneten Ruth Müller eine bessere kommunale Finanzausstattung ans Herz. Am Beispiel des Breitbandausbaus machte der Bürgermeister deutlich, welch hoher finanzieller Aufwand betrieben werden müsse, um die Infrastruktur für die Unternehmen und Privathaushalte bereitzustellen. „Das ist eigentlich keine kommunale Aufgabe“, so Greimel. Aber man habe eben auch gesehen, dass „es der freie Markt alleine nicht richtet“. Die Förderprogramme seien oft sehr undifferenziert und nicht praxisfreundlich, da nicht dort ausgebaut werden könne, wo es am notwendigsten sei, sondern wo es das passende Förderprogramm gerade gebe. „Als SPD-Landtagsfraktion haben wir uns stets dafür eingesetzt, den Kommunen mehr Handlungsspielraum zu geben, denn letztlich wüssten sie am besten, was in ihrer Gemeinde notwendig sei“, so Müller.
Bezahlbarer Wohnraum zentrales Thema für Landshuter Stadt und Landkreis-SPD
Uli Grötsch, Generalsekretär der Bayern-SPD hatte bei seinem Besuch in Landshut die 25.000 Roten Schlüssel mitgebracht. Jeder Schlüssel steht dabei für eine –bezahlbare- Wohnung, die die BayernSPD in den nächsten fünf Jahren durch den Freistaat schaffen möchte. Zudem stehen die Investition in seniorengerechtes Wohnen, sowie das Anlegen eines Flächenkatasters ganz oben auf der Agenda. Heutzutage müssten auch die Menschen in der Region Landshut bis zu einem Drittel ihres Monatsgehalts allein für die Miete aufwenden, bei Alleinerziehenden und Witwen stünde die Lage noch schlechter, so die Landtagsabgeordnete Ruth Müller. Daher will die SPD preisgünstige Grundstücke für Städte, Gemeinden und Genossenschaften für den Bau bezahlbarer Wohnungen, sowie eine längere Sozialbindung des geschaffenen Wohnraums und die Einführung einer Spekulationssteuer auf Boden, damit dieser dann auch wirklich als Bauland genutzt wird. In Landshut können die Bürger am 14. Oktober über eine kommunale Wohnbaugesellschaft entscheiden, machte Gerd Steinberger deutlich. Auch Vertreter sozialer Verbände wie Diakonie und Ver.di waren bei dem Termin anwesend und berichteten zahlreiche Beispiele von Betroffenen, wie Obdachlosen, Leiharbeitern und den Frauen und ihren Kindern, die aus dem Frauenhaus heraus eine neue Bleibe suchen.