Landwirtschaft & Forsten
Ruth Müller, MdL und Bürgermeisterin Sibylle Entwistle zu Besuch beim Imkereiverein
Eigentlich würden die Vorbereitungen für das Imkerfest in Vilsbiburg schon auf Hochtouren laufen, erzählt Christian Ott beim Besuch der imkereipolitischen Sprecherin Ruth Müller, MdL und Bürgermeisterin Sibylle Entwistle im idyllischen Klostergarten. Doch das Fest fällt – wie so viele andere – in diesem Jahr aus. Kein Schau-Schleudern, kein Bienenwachskerzen-Basteln und keine Fachvorträge finden statt, bedauern die beiden Vorsitzenden Christian Ott und Reinhold Brams. Denn das Imkerfest war bei aller Vorbereitungsarbeit auch immer ein Fest der Begegnung und der Weitervermittlung von Imkerwissen. Die Bienen im Klostergarten scheint das nicht zu beeindrucken, sie fliegen fleißig aus und sammeln den wertvollen Nektar. Vor wenigen Tagen konnte zum ersten Mal geschleudert werden und mit rund 20 Kilogramm Honig pro Volk war das Ergebnis ganz zufriedenstellend, obwohl die Kirschblüte in diesem Jahr den Spätfrösten zum Opfer fiel. Ein Jahr nach dem erfolgreichen Volksbegehren „Rettet die Bienen“ wollte Ruth Müller wissen, ob sich das Bewusstsein für mehr Blühflächen und Naturschutz verändert habe. Dies konnte Christian Ott eindeutig bejahen – auch das Interesse an der Imkerei sei gestiegen.
Milchpulver-Aktion auf dem Odeonsplatz
Gegen die sinkenden Milchpreise protestierte der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) am Montag in München. Die agrarpolitische Sprecherin der BayernSPD Landtagsfraktion, Ruth Müller, war ebenfalls dort, um mit den Milchbauern ins Gespräch zu kommen und ihre Forderungen nach einem besseren Milchpreis und einer Milchmengenreduktion zu unterstützen. Bereits 2017 hatte der Bayerische Landtag beschlossen, sich in Berlin und Brüssel dafür einzusetzen, dass eine rechtliche Möglichkeit geschaffen werden soll, um bei drohenden schweren Marktverwerfungen eine zeitlich befristete und entschädigungslose Reduktion der Milchanlieferungen vorgeben zu können. Leider sei man auf Bundesebene noch nicht aktiv geworden, bedauert Müller die mangelnde Umsetzung des Auftrags aus Bayern. Das Landwirtschaftsministerium vertraue wohl immer noch auf die Selbstheilungskräfte des Marktes. In ihrem Statement machte Müller deutlich, dass als Reaktion auf die Krise auf dem Milchmarkt Intervention und private Lagerhaltung, Butterberge und Milchseen nicht die richtigen Antworten auf den Verfall der Milchpreise seien. „Nur eine Verknappung des Angebots, also der Milchmenge, kann nachhaltig zu einer angemessenen Entlohnung der Milchbauern führen“, so Müller.
Imkereipolitische Sprecherin Ruth Müller: Insektenschutz beginnt schon am Fahrbandrand oder am Wartehäuschen - Mehr bienenfreundliche und verbindliche Regelungen bei der Begrünung von Städten und Kommunen
Anlässlich des Internationalen Tags der Bienen (20. 05.) fordert die imkereipolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion Ruth Müller eine bienenfreundlichere Grünflächenplanung in Bayerns Städten und Kommunen. Denn eine verantwortungsvolle Planung für Natur und Umwelt kann die Artenvielfalt erhöhen und den Bienenschutz maßgeblich vorantreiben.
Ruth Müller fordert genaue Auskunft und einen Tierschutz-Aktionsplan von der Staatsregierung
Umweltministerium muss mehr Verantwortung übernehmen - Tierschutzverstöße endlich konsequent aufklären - Verbesserung der Maßnahmen zum Schutz von Nutztieren
Angesichts eines erneuten Tierschutzskandals in einem Milchviehbetrieb im Oberallgäu fordert die SPD-Landtagsfraktion einen Tierschutz-Aktionsplan für den Milchviehbereich seitens der Staatsregierung und bessere Kontrollen der bayerischen Betriebe. Der tierschutzpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Ruth Müller, dazu: „Was hat der zuständige Minister Glauber eigentlich seit der Aufdeckung des Tierschutzskandals in Bad Grönenbach im letzten Sommer unternommen? Offensichtlich viel zu wenig! Denn seitdem reiht sich ein schlimmes Vorkommnis im Allgäu an das andere.“ In einem aktuellen Video eines Tierrechtsaktivisten, welches dem Investigativjournal ARD Fakt vorliegt, ist zu sehen, wie teilweise abgemagerte Rinder kotbeschmiert in ihren eigenen Fäkalien stehen, eingepfercht in einem engen und dunklen Stall.