SPD Adlkofen

Ein gemeinsames Bekenntnis zur bayerischen Landwirtschaft

SPD-Landtagsfraktion und Bayerische Jungbauernschaft im Gespräch

 

Der erste gemeinsame Termin nach dem Lockdown führte den Arbeitskreis Agrarpolitik der Bayerischen Jungbauernschaft mit Arbeitskreissprecher Matthias Högl in den Bayerischen Landtag zu einem politischen Gespräch mit der BayernSPD-Landtagsfraktion. Gemeinsam mit seinen Arbeitskreismitgliedern, dem Fraktionsvorsitzenden Horst Arnold, MdL und der agrarpolitischen Sprecherin Ruth Müller, MdL wurden wichtige Themen diskutiert. „Wir wollen die Zukunft gestalten“, machte Högl deutlich. Dazu brauche es Mut für neue Ideen und Weitblick. Die Corona-Krise habe zum einen deutlich gemacht, wie wichtig regionale Versorgungsstrukturen – auch und gerade in und durch die Landwirtschaft sind. Andererseits habe man aber auch gesehen, welche großen Lücken und Unterschiede es in der digitalen Versorgung und Kompetenz in unserem Land gebe. Im Gespräch ging es auch um den Einsatz von Saisonarbeitskräften in der Landwirtschaft. „Wir haben in den letzten Wochen gesehen, wie stark wir von einem offenen und freien Europa profitieren“, so Horst Arnold. Und die bayerische Landwirtschaft sichere nicht nur die Versorgung mit Lebensmitteln sondern auch Arbeitsplätze im In- und Ausland. Wichtig war den Vertreter*innen der Bayerischen Jungbauernschaft auch der Appell für eine Optimierung des Messstellennetzes im Rahmen der Düngeverordnung. „Wir haben in Bayern nur rund 600 Messstellen und damit deutlich weniger als beispielsweise Baden-Württemberg, das bei in etwa der Hälfte der landwirtschaftlichen Nutzfläche dreimal so viele Messpunkte hat“, pflichtete Ruth Müller bei. Gleichzeitig wolle die BayernSPD-Landtagsfraktion erreichen, die Güllelager-Kapazitäten zu vergrößern. Leider habe man bisher dafür noch keine Mehrheit gefunden, um ein Förderprogramm auf den Weg zu bringen, wie es in Niedersachsen angewandt wird. „Mischen Sie sich ein – in die Politik und in die Verbandsarbeit, um für Ihre Ideen Unterstützung zu bekommen“, ermunterten Horst Arnold und Ruth Müller die Vertreter*innen der Bayerischen Jungbauernschaft.

Noch Luft nach oben: SPD will Urlaub auf dem Bauernhof stärken

  

Große Chance für den schwer gebeutelten Tourismus in Bayern - Angebote in den Regionen zielgerichteter aufbauen

Mehr als 4000 bayerische Betriebe in Bayern laden zum Urlaub auf dem Bauernhof ein. Doch es könnten weitaus mehr sein, davon ist Ruth Müller überzeugt. Ein Bericht der Staatsregierung soll nun Klarheit schaffen, an welchen Stellen die bestehenden Beratungs- und Förderinstrumente angepasst werden sollten, um mehr Betrieben eine Diversifizierung zu ermöglichen. Ein entsprechender SPD-Antrag wird am heutigen Mittwoch (24.06.) im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten behandelt. Die Abgeordnete erklärt dazu: „Die Anbieter verteilen sich regional sehr unterschiedlich. In Niederbayern gibt es für landwirtschaftliche Betriebe noch viel Potenzial, sich erfolgreich ein zweites Standbein im Tourismus aufzubauen.“

38 Prozent der Betriebe, die Urlaub auf dem Bauernhof anbieten, konzentrieren sich auf die Region Oberbayern, 25 Prozent liegen im Allgäu, 22 Prozent in Ostbayern, 15 Prozent in Franken. Vier von fünf bayerischen Anbietern betreiben zugleich aktive Landwirtschaft – ein hoher Wert im Bundesvergleich. „Indem wir das Segment des Bauernhofurlaubs stärken, stärken wir zugleich die vielen kleinen Landwirtschaftsbetriebe im Freistaat“, so die agrarpolitische Sprecherin Ruth Müller. „Das öffnet gerade diesen Betrieben Zukunftsperspektiven, stärkt die ländlichen Regionen abseits der Wirtschaftszentren und ermöglicht es den Gästen, einen Einblick in die Erzeugung der Lebensmittel zu erhalten.“

Es brummt und summt im Klostergarten

Ruth Müller, Sibylle Entwistle, Reinhold Brams, Christian Ott

Ruth Müller, MdL und Bürgermeisterin Sibylle Entwistle zu Besuch beim Imkereiverein

Eigentlich würden die Vorbereitungen für das Imkerfest in Vilsbiburg schon auf Hochtouren laufen, erzählt Christian Ott beim Besuch der imkereipolitischen Sprecherin Ruth Müller, MdL und Bürgermeisterin Sibylle Entwistle im idyllischen Klostergarten. Doch das Fest fällt – wie so viele andere – in diesem Jahr aus. Kein Schau-Schleudern, kein Bienenwachskerzen-Basteln und keine Fachvorträge finden statt, bedauern die beiden Vorsitzenden Christian Ott und Reinhold Brams. Denn das Imkerfest war bei aller Vorbereitungsarbeit auch immer ein Fest der Begegnung und der Weitervermittlung von Imkerwissen. Die Bienen im Klostergarten scheint das nicht zu beeindrucken, sie fliegen fleißig aus und sammeln den wertvollen Nektar. Vor wenigen Tagen konnte zum ersten Mal geschleudert werden und mit rund 20 Kilogramm Honig pro Volk war das Ergebnis ganz zufriedenstellend, obwohl die Kirschblüte in diesem Jahr den Spätfrösten zum Opfer fiel. Ein Jahr nach dem erfolgreichen Volksbegehren „Rettet die Bienen“ wollte Ruth Müller wissen, ob sich das Bewusstsein für mehr Blühflächen und Naturschutz verändert habe. Dies konnte Christian Ott eindeutig bejahen – auch das Interesse an der Imkerei sei gestiegen.

Sinkende Milchpreise lassen die Landwirte protestieren

Milchpulver-Aktion auf dem Odeonsplatz

Gegen die sinkenden Milchpreise protestierte der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) am Montag in München. Die agrarpolitische Sprecherin der BayernSPD Landtagsfraktion, Ruth Müller, war ebenfalls dort, um mit den Milchbauern ins Gespräch zu kommen und ihre Forderungen nach einem besseren Milchpreis und einer Milchmengenreduktion zu unterstützen. Bereits 2017 hatte der Bayerische Landtag beschlossen, sich in Berlin und Brüssel dafür einzusetzen, dass eine rechtliche Möglichkeit geschaffen werden soll, um bei drohenden schweren Marktverwerfungen eine zeitlich befristete und entschädigungslose Reduktion der Milchanlieferungen vorgeben zu können. Leider sei man auf Bundesebene noch nicht aktiv geworden, bedauert Müller die mangelnde Umsetzung des Auftrags aus Bayern. Das Landwirtschaftsministerium vertraue wohl immer noch auf die Selbstheilungskräfte des Marktes. In ihrem Statement machte Müller deutlich, dass als Reaktion auf die Krise auf dem Milchmarkt  Intervention und private Lagerhaltung, Butterberge und Milchseen nicht die richtigen Antworten auf den Verfall der Milchpreise seien. „Nur eine Verknappung des Angebots, also der Milchmenge, kann nachhaltig zu einer angemessenen Entlohnung der Milchbauern führen“, so Müller.

Weltbienentag 2020: Für mehr Bienen und Insekten in der Stadt und auf dem Land

Imkereipolitische Sprecherin Ruth Müller: Insektenschutz beginnt schon am Fahrbandrand oder am Wartehäuschen - Mehr bienenfreundliche und verbindliche Regelungen bei der Begrünung von Städten und Kommunen

 

Anlässlich des Internationalen Tags der Bienen (20. 05.) fordert die imkereipolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion Ruth Müller eine bienenfreundlichere Grünflächenplanung in Bayerns Städten und Kommunen. Denn eine verantwortungsvolle Planung für Natur und Umwelt kann die Artenvielfalt erhöhen und den Bienenschutz maßgeblich vorantreiben.

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