
Damit die Gärtnereien bei uns ihre Pflanzen verkaufen können, habe ich am 31.03.2020 einen Brief an die Staatsministerin für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten geschrieben und um eine andere Regelung gebeten.
Hier geht´s zum Brief: dl/Schreiben_Kaniber_Gaertnereien.pdf
|
Bayerisches Staatsministerium für
Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
Frau Ministerin Michaela Kaniber
Ludwigstraße 2
80539 München
|
Vermarktung von Jungpflanzen durch Gärtnereien
Sehr geehrte Frau Staatsministerin Kaniber,
die aktuelle Krise infolge der Pandemie stellt unsere gesamte Gesellschaft vor enorme Herausforderungen. Auch unsere Landwirtschaft sowie die vor- und nachgelagerten Bereiche leisten in den vergangenen Wochen Großartiges, um die Versorgung unserer Bevölkerung zu sichern.
Ich schreibe Ihnen heute, da ich eine Fülle an Zuschriften aus Gärtnereien und Baumschulen erhalten habe.
Viele Gärtnereien und Baumschulen haben derzeit aufgrund der Coronapandemie geschlossen. Oftmals wird darüber geklagt, dass die Lebensmitteleinzelhändler in der Nachbarschaft Jungpflanzen in großer Stückzahl zur Sicherung der Eigenversorgung anbieten, die eigenen Setzlinge in den Gewächshäusern vernichtet werden müssen.
Diese Kritik ist aus meiner Sicht berechtigt. Ich bitte Sie daher eindringlich, die aktuelle Regelung zu ändern und die Vermarktung unter Einhaltung von Vorsorgemaßnahmen des Gesundheitsschutzes schnellst möglichst wieder zu ermöglichen.
Ich danke Ihnen vorab für Ihren Einsatz und hoffe auf eine positive Rückmeldung.
Mit freundlichem Gruß
Ruth Müller, MdL
Agrarpolitische Sprecherin der
BayernSPD-Landtagsfraktion