Kommunalpolitik
Preiswerter Wohnraum gesucht
Im Mittelpunkt der Stammtischgespräche der SPD am Freitag Abend
stand der wachsende Bedarf an bezahlbaren Wohnraum in Landshut.
Stadträtin Ute Kubatschka stellte das Konzept der SPD vor, wie die Stadt
1000 neue Wohnungen bauen könnte ohne eigene Mittel in Anspruch
nehmen zu müssen. Die Zuhörer hielten dieses Konzept für einen
möglichen Weg um den Bedarf auch kurzfristig zu decken. Man solle
aber, so der Vorschlag, Wohnungen unterschiedlicher Größen bauen, um
ein Generationen übergreifendes Angebot zu haben. In solchen Einheiten könne das Zusammenleben von Jung und Alt besser gestaltet werden.
Altdorf: Die Geothermie ist im sprichwörtlichen Sinn ein “heißes Eisen”. Das erklärte 3.Bürgermeister Georg Wild. Nach seinen Worten lassen die heute bekannten Eckdaten zu diesem Fernwärme-Vorhaben nicht euphorisch in die Zukunft blicken. Dabei verdeutlichte der Spitzenkandidat von “SPD-Parteilosen Wählern”, dass die Sozialdemokraten schon zu den beiden Bürgermeisterwahlen 2008 und 2012 zu einer realistischeren Beurteilung des Fernwärme-Vorhabens geraten haben. Jetzt gelte es, dass Bürgermeister und Marktgemeinderat das hier verloren gegangene Vertrauen wieder zurückgewinnen.
Buch. Mehrere Redner betonten beim Wahlkampfabschluss der SPD im Gasthaus Kuttenlochner als Ziel, die erfolgreiche Gemeindepolitik fortsetzen zu wollen. Kreisvorsitzende Ruth Müller wies darauf hin, dass unter der 18-jährigen Amtszeit von Bürgermeister Franz Göbl rekordverdächtige 120 Projekte umgesetzt worden seien. Dabei hätte Buch sogar einige Male Vorreiterrollen oder Spitzenpositionen innegehabt. Gemeindeoberhaupt, Bürgermeister- und Kreistagskandidat Franz Göbl bekräftigte: „Wir haben viel erreicht und haben noch viel vor“.
Eingangs stellte Ortsvorsitzender Reinhard Tandler die SPD-Gemeinderatsliste vor. Sie wird von Franz Göbl angeführt. Man setzt auf „Frauen-Power“, stehen doch gleich sechs Frauen auf der Liste. Selbstredend ist, dass alle Ortsteile, Berufsgruppen und Altersklassen abgebildet wurden. Tandler gab als Wahlziel aus, die erfolgreiche Gemeindepolitik weiter führen zu wollen. Als zweite Rednerin des Abends lobte Ruth Müller die weitsichtige Politik des Bürgermeisters und seines Gemeinderates: „Buch hat in vielen Bereichen die Weichen schon sehr früh richtiggestellt.“ Als Beispiele führte sie den Bau des Seniorenzentrums oder der Kinderkrippe auf. Beim Demografieprojekt war die Gemeinde bayerische Modellkommune und ist es aktuell wieder beim städtebaulichen Realisierungswettbewerb „Wohnen im Wandel“.
Rotmarkierung für Radweg an der Oberndorferstraße
Am frühen Dienstagmorgen hat die SPD Stadtratsfraktion zu einem Treffen an der Oberndorferstraße/Weiterführung Parkstraße eingeladen. Ziel war es zu beobachten wie der Fahrradverkehr zur Wirtschaftsschule sich an der breiten Einmündung der
Oberndorferstraße auf das Fahrverhalten der Autofahrer auswirkt.