Text und Bild: René Spanier, Landshuter Zeitung vom 24.2.20114
Erfolgreiche Politik im Erlbachtal fortsetzen
Wahlkampfabschluss der SPD – Göbl: „Wir haben viel erreicht und haben noch viel vor“
Buch. Mehrere Redner betonten beim Wahlkampfabschluss der SPD im Gasthaus Kuttenlochner als Ziel, die erfolgreiche Gemeindepolitik fortsetzen zu wollen. Kreisvorsitzende Ruth Müller wies darauf hin, dass unter der 18-jährigen Amtszeit von Bürgermeister Franz Göbl rekordverdächtige 120 Projekte umgesetzt worden seien. Dabei hätte Buch sogar einige Male Vorreiterrollen oder Spitzenpositionen innegehabt. Gemeindeoberhaupt, Bürgermeister- und Kreistagskandidat Franz Göbl bekräftigte: „Wir haben viel erreicht und haben noch viel vor“.
Eingangs stellte Ortsvorsitzender Reinhard Tandler die SPD-Gemeinderatsliste vor. Sie wird von Franz Göbl angeführt. Man setzt auf „Frauen-Power“, stehen doch gleich sechs Frauen auf der Liste. Selbstredend ist, dass alle Ortsteile, Berufsgruppen und Altersklassen abgebildet wurden. Tandler gab als Wahlziel aus, die erfolgreiche Gemeindepolitik weiter führen zu wollen. Als zweite Rednerin des Abends lobte Ruth Müller die weitsichtige Politik des Bürgermeisters und seines Gemeinderates: „Buch hat in vielen Bereichen die Weichen schon sehr früh richtiggestellt.“ Als Beispiele führte sie den Bau des Seniorenzentrums oder der Kinderkrippe auf. Beim Demografieprojekt war die Gemeinde bayerische Modellkommune und ist es aktuell wieder beim städtebaulichen Realisierungswettbewerb „Wohnen im Wandel“.
Buch mache sich auch aktuell viele Gedanken über die Zukunft, so beim Erhalt der Schule. Die Kreisvorsitzende wünschte abschließend, dass die Bucher SPD auch bei den Wahlergebnissen bayerische Modellkommune werde. Schwerpunkt der Veranstaltung war der Rück- und Ausblick von Franz Göbl. Er belegte die aktive Gemeindepolitik anhand des letzten Vermögenshaushaltes von rund sechs Millionen Euro. Trotzdem sei das fiskalische Kunststück einer niedrigen Pro-Kopf-Verschuldung gelungen. Man stehe somit auch für eine solide Haushaltspolitik. Göbl wies auf die eigene Trinkwasserversorgung hin. In diese wurde in den vergangenen Jahren viel investiert: Es wurde ein Erdbehälter in Gastorf gebaut, die Hauptwasserleitung erneuert und der Hochbehälter in Schirmreuth saniert. Man werde sich auch weiterhin für den Erhalt dieser Trinkwasserversorgung einsetzen. Viel investiert wurde auch in den Ausbau der Infrastruktur. Göbls Schwerpunkt als SPD-Politiker war aber die Sozialpolitik.
So habe die Kommune mit Kinderkrippe, Kindergarten, Waldkindergarten, Schule, Jugendschuppen, häuslicher Krankenpflege, barrierefreien Wohnungen und Seniorenheim inzwischen eine Rund-um-Versorgung von 0 bis 100 Jahre. Göbl resümierte: „Wir haben viel erreicht und haben noch viel vor“. So sieht der Bürgermeisterkandidat als eine wichtige Aufgabe für die Zukunft den Erhalt der Schule. Bereits jetzt sei bei den Klassenstärken im Mittelschulbereich die Lage Ernst. Man werde sich deshalb intensiv Gedanken über die Einrichtung einer Gemeinschaftsschule machen. Ein diesbezügliches Standortgutachten habe man bereits erstellen lassen. Anschließend stellte sich SPD-Landratskandidatin Christel Engelhard vor. Sie kündigte im Falle ihres Wahlerfolges an, das Bucher Demografieprojekt auf den Landkreis anwenden zu wollen. Sie wolle sich für gleichwertige Lebensverhältnisse aller Landkreisbürger starkmachen. Ein Anliegen sind ihr sauberes Trinkwasser, medizinische Versorgung und gute Schulen.
Im Rahmen der Veranstaltung hatten sich auch die Gemeinderatskandidaten der Bucher SPD sowie die anwesenden SPD-Kreistagskandidaten und SPD-Bürgermeisterkandidaten vorgestellt. Aufgelockert wurde der Abend durch einen Auftritt der Showtanzgruppe „Honey Girls“ der DJK-TSV Ast. Die Mädels nahmen die Genossen mit auf eine spektakuläre Reise auf der Route 66.
Bildunterschrift: Wahlkampfabschluss bei der SPD: Bürgermeisterkandidat Franz Göbl (5.v.l.) und die top-platzierten Bucher Gemeinderatskandidaten mit zahlreichen SPD-Unterstützern aus dem gesamten Landkreis.