
„Mit Frauenpower frischen Wind ins Rathaus bringen“
SPD Niederaichbach startete in die heiße Phase des Kommunal-Wahlkampfs
Niederaichbach. Am Sonntag konnte Vorsitzender Gerhard Langner zahlreiche Bürgerinnen und Bürger zur Wahlkampfauftaktveranstaltung des SPD OV im Gasthof Kirchenwirt begrüßen. Darunter neben zahlreiche Ehrengästen die örtlichen Kandidaten für den Gemeinderat, an deren Spitze Kerstin Schanzer als Kandidatin für das Bürgermeisteramt. „Mit Frauenpower frischen Wind ins Rathaus bringen, die Gemeinde fit für die Zukunft zu machen und für alle Generationen noch ein bisschen liebens- und lebenswerter gestalten“, sei ihr erklärtes Ziel.
Ruth Müller erklärte, sie sei gerne nach Niederaichbach gekommen um Kerstin Schanzer und den weiteren Bewerbern ein wenig Rückenwind für die heiße Phase des Wahlkampfs zu geben. Weiter beschrieb sie aktuelle Punkte aus dem Landtag, wo in der letzten Woche Bildung und Energiewende im Focus stand. In beiden Punkten sah sie die Haltung der Staatsregierung als sehr unbefriedigend.
Zu Beginn ihrer leidenschaftlichen Rede bekannte sich Kerstin Schanzer klar für ein zukunftsträchtiges, für alle Altersschichten und Familien, wie auch für das Gewerbe gleichermaßen attraktiven Niederaichbach und erklärte: „Am 16. März entscheidet sich, wer diesem Anspruch gerecht werden und die Gemeinde in die Zukunft führen soll“. Im Einzelnen beschrieb Schanzer, worauf aus ihrer Sicht besonderes Augenmerk gelegt werden müsse. Besonders sei dies bestmögliche Förderung und Betreuung von Kindern, angefangen von der Kinderkrippe, über Kindertagesstätte, Waldkindergarten bis hin zur Grund- und Mittelschule mit Ganztagsbetreuung. Damit auch außerhalb dieser geschützten Bereiche sinnvolle Freizeitgestaltung ihren Platz habe, gelte es das Jugendzentrum mit Leben zu erfüllen und Vereine in ihrer wichtigen gesellschaftlichen Rolle optimal zu fördern. Daneben brauche es bezahlbaren Wohnraum für Familien und attraktive Arbeitsplätze. Um Letzteres realisieren zu können, müssen neue Anreize für die Ansiedlung weiterer kleinerer und mittlerer Betriebe, was schließlich auch die Steuereinnahmen für die Gemeinde langfristig sichert. Nicht zuletzt gelte es auch dem demographischen Wandel in jeder Hinsicht gerecht zu werden und dafür Sorge zu tragen, dass sich auch älteren Menschen hier wohl fühlen. Eine bedarfsgerechte Infrastruktur, zeitgemäße Kommunikationstechnik, ärztliche und pflegedienstliche Versorgung inklusive Apotheke seien Voraussetzung für Jung und Alt, Niederaichbach attraktiv zu sehen. Dies alles seien Punkte, für die sie sich als Bürgermeisterin mit aller Kraft einsetzen wolle. Dabei liege ihr am Herzen kommunale Politik transparent und zusammen mit Bürgern zu gestalten.
Anschließend stellten sich die weiteren 15 Kandidaten vor und erklärten, auch sie identifizieren sich klar mit den von Kerstin Schanzer vorgestellten Zielen zum Wohle der Gemeinde und ihrer Bevölkerung. Schließlich umriss Landratskandidatin Christel Engelhard Hauptthemen ihrer politischen Vorstellungen für den Landkreis, wie optimale Kinderbetreuung, schulische, akademische und berufliche Bildung, medizinische Versorgung, gesundes Trinkwasser, Stärkung des Wirtschaftsraumes und der Landwirtschaft.
Foto: Mit Frauenpower und einem starken Team will Kerstin Schanzer (M.) frischen Wind ins Rathaus bringen – Ruth Müller und Christel Engelhard unterstützen sie dabei