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Sebastian Hutzenthaler führt SPD wieder in den Kommunalwahlkampf
Ergoldsbach. Die SPD hat bei ihrer Aufstellungsversammlung ihren Vorsitzenden und zweiten Bürgermeister Sebastian Hutzenthaler ohne Gegenstimme zum Bürgermeisterkandidaten gewählt. „Ich will es noch einmal wissen, beim dritten Anlauf klappt es!“ Auf der ebenfalls einstimmig angenommenen Liste stellen sich neben den amtierenden Marktgemeinderäten Michael Forster und Max Wittmann zahlreiche neue Kandidaten zur Wahl. Jüngster Kandidat ist mit 23 Jahren Andreas Friedrich, stellvertretender Ortsvorsitzender, auf Platz zwei. Auch parteilose Kandidaten stellen sich auf der Liste zur Wahl, darunter auch Brigitte Lugauer auf Platz vier, die durch ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement beim Frauenbund weithin bekannt ist. Motto: „Mehr Lebenswert für Ergoldsbach“ In seiner Vorstellungsrede stellte Hutzenthaler seine wichtigsten Ziele unter das Motto „mehr Lebenswert für Ergoldsbach“. Vor allem die Marktmitte müsse zielstrebiger lebenswert gemacht werden, und zwar mit einer ernst gemeinten Bürgerbeteiligung. Weiter müsse man noch viel mehr für den Lebenswert von Senioren tun: Barrierefreiheit, Entwicklung einer organisierten Nachbarschaftshilfe, um zum Beispiel die Mobilität für ältere Menschen zu erleichtern. „Ich will mehr Initiativen entwickeln, die dieser Zielgruppe das Leben in Ergoldsbach erleichtert. Auch die konsequente Weiterentwicklung zu einer klimafreundlichen Kommune will Hutzenthaler noch deutlich konsequenter angehen: Der Markt muss ein Vorbild sein, Anregungen an seine Bürger geben und umweltfreundliches Verhalten fördern.
Erlös des Gemeindefests geht an den Förderverein der Astrid-Lindgren-Schule
Einen festlichen Gottesdienst zum Beginn des neuen Kirchenjahrs erlebten die Gottesdienstbesucher am Sonntag in der Dreieinigkeitskirche. Mit Psalm 24 „Machet die Tore weit und die Türen der Welt hoch, dass der König der Ehre einziehe“ und dem passenden Lied „Macht hoch die Tür“ begann der Familiengottesdienst, der von den Konfirmanden gestaltet wurde. Am Ende des Gottesdienstes überreichte Pfarrerin Veronika Mavridis zusammen mit dem Kirchenvorstand eine Spende in Höhe von 600 Euro an den Förderverein der Astrid-Lindgren-Schule in Rottenburg. Der Erlös stammt aus dem Gemeindefest und der Tombola. Schulleiterin Sabine Obermeier berichtete, dass derzeit rund 100 Schüler und Schülerinnen in den Jahrgangsstufen eins bis neun unterrichtet werden. Zugleich betreuten die Lehrkräfte die schulvorbereitende Einrichtung (SVE) in Oberhatzkofen und unterrichten im Rahmen der Inklusion auch an Regelschulen. Der Förderverein, dessen Vorsitzende Sandra Sesselmann ist, hat rund 40 Mitglieder und unterstützt die Schüler bei Klassenfahrten und Ausflügen oder bei der Durchführung von Projekten zur Berufsorientierung. Mit einem jährlichen Mitgliedsbeitrag von zehn Euro kann man den Förderverein unterstützen oder eine Spende bei der Sparkasse Landshut DE41 7435 0000 0020 289456 errichten.
Foto v. l. n. r.:
Dagmar von der Heiden, Kerstin Seinige, Ruth Müller (Kirchenvorstand); Sabine Obermeier (Schulleiterin), Sandra Sesselmann (Vorsitzende Förderverein), Pfarrerin Veronika Mavridis
Bruckberg. Angesichts der derzeitigen Diskussion um Tierwohl, Tiertransporte und Stärkung der bayerischen Direktvermarkter besuchte SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller mit der parlamentarischen Staatssekretärin für Verbraucherschutz, MdB Rita Hagl-Kehl den Biohof von Max und Claudia Hagl, Engelsdorf.
Landtags-Vizepräsident Markus Rinderspacher und Ruth Müller zu Besuch bei Dräxlmaier
Vilsbiburg. Der Vizepräsident des Bayrischen Landtags, Markus Rinderspacher, und die Landtagsabgeordnete Ruth Müller besuchten zusammen mit Vilsbiburgs zweitem Bürgermeister Johann Sarcher und der stellvertretenden SPD-Ortsvorsitzenden Sibylle Entwistle die Dräxlmaier Group. Im Mittelpunkt stand der technologische Wandel in der Automobilindustrie und wie sich dieser auch auf die Region auswirkt. Dr. Tobias Nickel, verantwortlich für Marketing und Unternehmenskommunikation bei Dräxlmaier, ererklärte den Besuchern, wie tiefgreifend der Wandel sei.