Allgemein
„Mensch, lerne tanzen, sonst wissen die Engel im Himmel nichts mit Dir anzufangen“ – dieser Satz wird dem Heiligen Bischof Augustinus zugeschrieben, der vor rund 1.600 Jahren lebte. Um das Tanzen geht es am Freitagnachmittag auch auf der Grieserwiese – genauer gesagt um das „Nicht-Tanzen“. Denn seit vielen Wochen sind die Tanzschulen geschlossen und derzeit gibt es keine Wieder-Eröffnungs-Perspektive für diese Einrichtung, die sowohl für Fitness, Begegnung aber auch Kultur stehen.
Bayernweit wollen nun die Tanzschulen mit einem stillen Protest darauf aufmerksam machen, dass sie mit entsprechenden Hygienekonzepten auch wieder Tanzkurse anbieten dürfen. Mit der Aktion „Stille Schuhe“ machen daher, mit maximal 50 Teilnehmenden pro Kommune, mehrere bayerische Tanzschulen am Freitag von 16 Uhr bis 17 Uhr auf ihre Situation, aufmerksam. In Landshut stellen die Tanzschulen und ihre Mitglieder ihre Tanzschuhe „still“ am Pavillon an der Ringelstecherwiese auf.
Auch die Pfeffenhausener Landtagsabgeordnete Ruth Müller hat ihre alten Gardetanzstiefel herausgesucht und unterstützt die Tanzschulen bei ihrem stillen Protest, damit die Leute wieder tanzen lernen können und sich die Engel im Himmel freuen, wie Müller augenzwinkernd meint.
Gesundheitsausschuss lehnt SPD-Antrag für Corona-Bonuszahlung ab
Enttäuscht zeigt sich die Landshuter SPD-Abgeordnete Ruth Müller über die Ablehnung des Antrags, die Corona-Bonuszahlung auch auf Reinigungs- und Servicekräfte auszuweiten. Der Gesundheitsausschuss des Bayerischen Landtags hat dem Ansinnen der Sozialdemokraten in dieser Woche eine Absage erteilt. „Für die Umsetzung der Hygienestandards tragen die Mitarbeiter im Reinigungs- und Küchenbereich ebenso eine große Verantwortung wie die Hausmeister und Beschäftigten im Service und der Versorgungstechnik“, so Müller. Deshalb wäre es nach ihrer Ansicht nur gerecht gewesen, auch diesen Personen in den Kreis der Antragsberechtigten für eine einmalige Bonuszahlung mit aufzunehmen. „Von Applaus alleine wird niemand satt“, so Müller. Eine finanzielle Anerkennung wäre auch eine Art der Wertschätzung gewesen für die Menschen, die in den Krankenhäusern und Pflegeheimen den Betrieb am Laufen halten.
Tierschutzsprecherin Ruth Müller und Verbaucherschutzexperte Florian von Brunn werfen der Staatsregierung schwere Versäumnisse vor - Schlachtbetriebe und Erntehöfe dürfen nicht zu Infektionshotspots werden
Nachdem am gestrigen Dienstag (12.05) bekannt wurde, dass mindestens zwölf Mitarbeiter des Wiesenhof-Schlachthofs im Landkreis Straubing-Bogen mit COVID-19 infiziert sind, üben die SPD-Abgeordneten Ruth Müller und Florian von Brunn scharfe Kritik an der Staatsregierung: „Seit vier Wochen ist bekannt, dass in Baden-Württemberg ein Erntehelfer an der Krankheit verstorben ist und es dort an einem Schlachthof zu zahlreichen Infektionen gekommen ist. Seither häufen sich die Meldungen über Infektionen an Schlachthöfen aus ganz Deutschland. In Bayern aber wurde bisher überhaupt nichts unternommen. Im Gegenteil: Frau Humls Gesundheitsministerium hat erst am letzten Wochenende gegenüber dem Bayerischen Rundfunk erklärt, Tests seien nicht notwendig, da es kein Ausbruchsgeschehen gäbe. Es zeigt sich jetzt: Das ist nicht nur falsch, sondern auch ein schweres Versäumnis, das Menschenleben gefährdet!“
Frauenhäuser sind voll - Betroffene Frauen sollen auch in Hotels oder leerstehenden Apartments untergebracht werden
Die SPD-Landtagsfraktion macht sich in der Corona-Krise für von Gewalt bedrohte Frauen stark und fordert, das Angebot der Frauenhäuser auszuweiten. So sollen Finanzierungshilfen der Staatsregierung für zusätzliche Wohnangebote – etwa in Hotels – bereitgestellt werden. Dafür sollen gemeinsame Lösungen mit den Städten, Landkreisen und Gesundheitsämtern gefunden werden. Ein entsprechender Antrag ist heute im Sozialausschuss des Landtags allerdings abgelehnt worden.
Die frauenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Dr. Simone Strohmayr erklärt: "In der Frauenhäusern leben die Frauen mit ihren Kindern dicht beieinander. Sie brauchen Sicherheitskonzepte zum Schutz der Bewohnerinnen und Mitarbeiterinnen - auch für den Fall dass sich Mitbewohnerinnen infizieren. Im Notfall müssen schnell alternative Unterbringungsmöglichkeiten zur Verfügung gestellt werden. Mit dieser Verantwortung können wir die Frauenhäuser nicht allein lassen."
Ruth Müller, ebenfalls frauenpolitische Sprecherin, unterstreicht: "Bedrohte Frauen brauchen eine sichere Unterbringung: Einige Frauenhäuser nutzen jetzt als zusätzliches Wohnangebot die neu eingerichteten 'Second-Stage'-Wohnungen, die eigentlich für Frauen gedacht sind, die die Frauenhäuser wieder verlassen können und sich nicht mehr in Gefahr befinden. Für Frauen, die akut gefährdet sind, gewährleisten diese Wohnungen keine ausreichende Sicherheit. Die von Gewalt betroffenen Frauen suchen sicheren Schutz."
Die SPD-Fraktion hatte sich in der Vergangenheit immer wieder für Frauenhäuser stark gemacht (siehe hier, hier und hier).
Landtagsabgeordnete Ruth Müller trägt mit Videobotschaft zum alljährlichen EU-Projekttag der Schulen bei
Seit 2007 bekommen viele Schulen zum jährlichen EU-Projekttag Besuch von den Politikerinnen und Politikern ihrer Region. Angesichts der aktuellen Lage und des vorwiegend digital abgehaltenen Unterrichts ist das in diesem Jahr nicht möglich. Da der Landshuter Landtagsabgeordneten Ruth Müller der Dialog mit den Schülerinnen und Schülern immer sehr wichtig ist, bietet sie in diesem Jahr einen digitalen Besuch an. Ganz nach dem diesjährigen Motto „Europa kommt in die Schule“ hat die Abgeordnete eine Videobotschaft an die Schülerinnen und Schüler verfasst, die über ihren Youtube-Kanal abgerufen werden kann.
Müller kommt in diesem Jahr aber nicht alleine - begleitet wird sie von
der Rosenheimer Europa-Abgeordneten Maria Noichl und dem Vizepräsidenten des Bayerischen Landtags, Markus Rinderspacher, MdL, der im Europa-Ausschuss des Bayerischen Landtags tätig ist. Die beiden geben im Video ebenfalls einen europapolitischen Impuls für die junge Generation. „Es ist mir wichtig, gerade in Zeiten wie diesen, den europäischen Gedanken lebendig zu halten und den Zusammenhalt und die Solidarität untereinander zu stärken“, erzählt die Abgeordnete vom Kern ihrer Videobotschaft. Ruth Müller hofft, auf diese Weise einen Beitrag dazu leisten zu können, den diesjährigen Europa-Tag für die Schülerinnen und Schüler mit Leben füllen zu können und vielleicht sogar mehr Schulen zu erreichen als mit einem „echten“ Besuch. Das Video ist auf dem Youtube-Kanal und den Social-Media-Accounts der Politikerin zu finden.
Auch hier geht´s zum Video.