SPD Adlkofen

Soziale Arbeit der Malteser in der Stadt verankern

Stadtbeauftragte Richard Eder und Patricia Steinberger im Gespräch mit Ruth Müller, MdL

 

Das Malteser-Band verbindet den neuen Stadtbeauftragten Richard Eder und seine Stellvertreterin Patricia Steinberger mit der SPD-Landtagsabgeordneten Ruth Müller, die zugleich die Schirmherrin des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes der Malteser in der Region ist. Deshalb hatten die beiden neuen Verantwortlichen das Gespräch mit der Abgeordneten gesucht, um gemeinsame Ideen für die Zukunft zu entwickeln. „Wir sehen unsere Aufgabe darin, die Angebote der Malteser zum einen bekannt zu machen, aber andererseits wollen wir auch neue Initiativen für ein soziales Miteinander anstoßen“, so Richard Eder. Erfahrung aus vielfältigen Ehrenämtern – sowohl im Blaulicht- als auch im kirchlichen Bereich bringt er für diese neue Aufgabe mit. Und seine Stellvertreterin Patricia Steinberger ist in der Landshuter Politik und Gesellschaft bestens vernetzt. Gute Voraussetzungen also für das neue Team, das nun auf vielen Ebenen Kennenlern-Gespräche führen möchte. „Wir wollen herausfinden, was es in Landshut schon gibt und welche zusätzlichen Dienste in einer sich ändernden Gesellschaft mit mehr alleinstehenden, älteren Menschen benötigt werden“, so Patricia Steinberger. „Auch wenn während der Corona-Krise viele Türen verschlossen waren, so sind dennoch die Herzen der Menschen offen und empfänglich, sowohl für Hilfe als auch für Engagement“, weiß Ruth Müller, MdL. Wie auch Eder und Steinberger hat Ruth Müller große Achtung vor dem Engagement des ehrenamtlichen Dienstes der Hospizbegleiter, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Familien zu begleiten, in denen Kinder mit einer verkürzten Lebenserwartung sind. Außerdem werden Kinder betreut und begleitet, bei denen ein Elternteil schwer erkrankt ist. „Und die Hilfe erstreckt sich über den Tod hinaus, denn auch Trauerbegleitung ist eine wichtige Aufgabe“, so Müller. Die Ausbildung der Ehrenamtlichen und die dafür anfallenden Kosten werden zum großen Teil über Spenden finanziert. Erste Ideen für Benefiz-Veranstaltungen gab es auch für dieses Jahr, die allerdings nun verschoben werden mussten. „Wir lassen uns für die Zukunft spannende Sachen einfallen, um den Auftrag der Malteser, für andere Menschen da zu sein, mit Leben zu füllen“, waren sich Richard Eder, Patricia Steinberger und Ruth Müller, MdL am Ende des Gesprächs einig.

SPD sieht Staatsregierung in Mitverantwortung für Corona-Ausbruch unter Erntehelfern in Niederbayern

Abgeordnete von Brunn und Müller: Regierung Söder hat unsere Warnungen missachtet

Beim Coronaausbruch unter Erntehelfern im niederbayerischen Mamming sieht der SPD-Verbraucherschutzexperte Florian von Brunn die Staatsregierung in der Mitverantwortung: "Wir haben nach dem Corona-Ausbruch in dem Wiesenhof-Schlachthof Mitte Mai bereits ein Sonderkontrollprogramm auch für Bauernhöfe mit Erntehelfern gefordert (siehe hier). Gerade die Hygienebedingungen am Arbeitsplatz und die Wohnverhältnisse müssen aus unserer Sicht scharf kontrolliert werden. Das ist offensichtlich nicht passiert. Dieser Ausbruch kam mit Ansage. Markus Söder und die zuständige Ministerin Huml tragen deshalb eine Mitverantwortung!" Von Brunn hatte zum Thema Wohnverhältnisse sogar eine Anfrage im Landtag gestellt: „In der Antwort hatte die Gesundheitsministerin die Verantwortung auf die Betriebe und die Gesundheitsämter vor Ort abgeschoben. Das ist für mich unverantwortlich!“

Auch SPD-Landwirtschaftssprecherin Ruth Müller hält das bisherige Vorgehen der Staatsregierung für völlig unzureichend: "Jetzt steht die Hopfenernte vor der Tür. Dafür werden wieder zahlreiche Erntehelfer gebraucht. Aber in den Gemeinden vor Ort wartet man immer noch auf klare Vorgaben und Hilfestellung durch die Staatsregierung und die verantwortliche Ministerin. Der Fall in Mamming zeigt, dass die Staatsregierung offenbar nichts aus dem Ausbruch am Schlachthof in Bogen und aus den Fällen in den anderen Bundesländern gelernt hat!"

Müller und von Brunn fordern die Staatsregierung auch auf, sich um die Ernethelfer aus Mamming zu kümmern, die jetzt unter Quarantäne stehen: "Es muss sichergestellt sein, dass die betroffenen und möglicherweise erkrankten Menschen gut versorgt werden. Diese soziale Verantwortung dürfen Frau Huml und die zuständigen Behörden nicht einfach an den Betrieb abschieben!"

Auf ein Wassertreten mit der Bürgermeisterin

Ruth Müller, MdL besucht Luise Hausberger in Baierbach

„Man kann nicht besser in den Tag starten“, so Ruth Müller während sie durch das kalte Bachwasser in der Kneippanlage in Baierbach watet. Vor ihr Luise Hausberger, die sich ebenfalls das erfrischende Gefühl nicht entgehen lässt. Die erste Bürgermeisterin befindet sich schon in ihrer dritten Amtszeit und wird auch weiterhin für ihre Gemeinde die Herausforderungen der Zeit pragmatisch angehen und gekonnt lösen.

So sind die großen Projekte die in den nächsten sechs Jahren realisiert werden sollen, schon gesteckt:

Mitten im Ort soll aus dem denkmalgeschützten Bauernhaus ein Gebäude entstehen, dass Junge und Alte unter einem Dach vereint: Ein Teil soll als Tagespflegeeinrichtung genutzt werden, daneben entsteht ein Gemeinschaftsraum für Jugendgruppen und eine Spülküche für Vereinsfeste, die oft auf dem weitläufigen Gelände zwischen dem Haus und der Kneippanlage stattfinden.

 „Die Finanzierung war ein großer Aufwand, aber ich bin froh, dass wir auch durch Zuschüsse des Amtes für ländliche Entwicklung einen Teil der Geschichte des Ortes erhalten können“, erwähnte Hausberger bei der Besichtigung.

„Niederbayern darf nicht wieder Bayerns Armenhaus werden“

 Abgeordnete Ruth Müller mahnt dringenden Transformationsprozess der heimischen Wirtschaft an – Zukunftsbündnis Niederbayern angeregt

Angesichts der zu erwartenden dramatischen Auswirkungen der Digitalisierung und der Umbrüche in der Automobilindustrie auf die Beschäftigungszahlen in Niederbayern mahnt die SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller einen Transformationsprozess der heimischen Wirtschaft an. „Unsere Wirtschaftsstruktur muss dringend auf diese Entwicklungen angepasst werden. Corona spielt in diesem Zusammenhang ausnahmsweise nicht die Hauptrolle, aber natürlich werden die Effekte dadurch besser sichtbar. Und was ich sehe, ist extrem beunruhigend.“

Laut Arbeitsagentur können gerade in den Automobilwerken sehr viele Jobs durch Roboter und Software ersetzt werden. In der Hochburg Dingolfing-Landau betrifft das 56,7 Prozent der Fachkräfte und 70,8 Prozent der Hilfskräfte. „Diese Zahlen sind alarmierend und sie zeigen, was für ein riesiges Arbeitsmarktproblem auf Niederbayern mit seiner starken Fokussierung auf die Automobilindustrie zurollt. Wenn wir nicht jetzt Gegenmaßnahmen ergreifen, droht uns der Abstieg vom Arbeitsmarkt-Champion zum Armenhaus Bayerns.“

Eine Kommune in Aufbruchsstimmung

Ruth Müller, MdL trifft Weihmichls Bürgermeister Hans-Peter Deifel zum Informationsgespräch

Die Gemeinde Weihmichl hat sich viel vorgenommen. Das wird beim Antrittsbesuch der Pfeffenhausener Landtagsabgeordneten Ruth Müller bei Bürgermeister Hans-Peter Deifel schnell klar. Nicht nur hatte der ehemals dritte Bürgermeister der Kommune aufgrund der Corona-Pandemie, wie viele seine Kolleginnen und Kollegen, einen eher ungewöhnlichen Start ins Amt. Auch sonst steht viel an in der Kommune. Die aktuelle laufende Sanierung zweier Brücken und eines Fahrbahnabschnitts zwischen Unterneuhausen und Weihmichl laufe planmäßig, so Deifel. Einzig der Umleitungsverkehr, der sich teilweise „Schleichwege“ durch die Siedlung suche, dabei jedoch oft die Geschwindigkeitsbegrenzungen missachte, generiere hier Probleme. In Sachen Ortsumgehung der Bundesstraße B299, für deren Aufnahme in den vordringlichen Bedarf des Straßenverkehrswegeplans die Gemeinde, die Bürger*innen, sowie die Politik über 40 Jahre lang gekämpft hatten, wie Ruth Müller betont, geht ebenfalls vieles voran. „Wir werden den Erörterungstermin für den ersten Bauabschnitt voraussichtlich noch in diesem Jahr durchführen können“ gibt sich Hans-Peter Deifel zuversichtlich. Der Zeitpunkt der Fertigstellung des ersten Bauabschnitts solle dabei zeitlich mit der fertigen Planung für den zweiten Abschnitt überlappen, damit nahtlos weitergebaut werden könne und die Bevölkerung endlich vom Schwerlastverkehr entlastet werden kann. „Die Zustimmung der Bevölkerung zur Ortsumgehung um Weihmichl, Arth und Unterneuhausen ist daran erkennbar, dass sie eines der wenigen solchen Projekte ist, bei dem sich nur eine einzige – und zwar unterstützende – Bürgerinitiative formiert hat“, betont Ruth Müller die Bedeutung der nun endlich anlaufenden Maßnahmen in Sachen Ortsumgehung.

Webseite der BayernSPD BayernSPD-Landtagsfraktion