Landwirtschaft & Forsten
Florian von Brunn und Ruth Müller: Insbesondere Großbetriebe müssen bei den Kontrollen in den Fokus gerückt werden - Staatsregierung muss Tierschutz viel stärker fördern
Im Vorfeld der Sondersitzung des Umweltausschusses zum Tierquälereiskandal im Allgäu am morgigen Donnerstag um 9:15 Uhr hat die SPD-Fraktion im Rahmen einer Pressekonferenz konkrete Verbesserungen in Tierschutz und Landwirtschaft gefordert. Der verbraucherschutzpolitische Sprecher der Fraktion Florian von Brunn erklärt: "Bei den Tier- und Verbraucherschutzkontrollen von Großbetrieben hat die Staatsregierung in den letzten Jahren zu oft versagt. Nach jedem Skandal hat sie beteuert, dass jetzt in Sachen Kontrolle alles besser werde - dann gab es den nächsten Vorfall. Wir wollen die Daumenschrauben anziehen und fordern, dass agrarindustrielle Betriebe halbjährlich unangekündigt kontrolliert werden. Tierschutz-Verstöße müssen zudem hart bestraft werden!" Derzeit bräuchte insbesondere die neue Kontrollbehörde für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (KBLV) neue Standorte und Stellen. "Aktuell wird in Bayern jeder Tierhalter nur alle 48 Jahre kontrolliert. Damit ist Bayern trauriges Schlusslicht im Bundesvergleich!"
SPD-Abgeordnete fordern vollständige Aufklärung durch Minister und stärkere Kontrolle von derart großen Agrarunternehmen
Die BayernSPD-Landtagsfraktion fordert angesichts der heute bekannt gewordenen Tierquälereien in einem Allgäuer Milchvieh-Großbetrieb Aufklärung vom zuständigen Minister Glauber. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, war es in dem Betrieb zu schwerwiegenden und grausamen Tierschutzverstößen gekommen. Offenbar hatten die zuständigen Behörden in dem Betrieb auch schon zuvor immer wieder Probleme festgestellt. Videoaufnahmen zeigten, dass es trotzdem noch bis in den Juni 2019 zu schwerwiegenden Verstößen und Tierquälereien gekommen ist.
Auerbach. Die SPD-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin Rita Hagl-Kehl besuchte mit MdL Ruth Müller (Mitglied im Agrar- und Umweltausschuss) die kleine, aber feine „Maria Manufaktur“ in Auerbach.
Vor rund fünf Jahren beschlossen Maria und Wolfgang Hero, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen und qualitativ hochwertige, vegane Brotaufstriche aus eigener Hand herzustellen.
Versprechen eingelöst – PStn Rita Hagl-Kehl, MdB besucht den Ederhof
Schöllnach. Familie Eder war es eine große Freude die Parlamentarische Staatssekretärin und SPD-Bundestagsabgeordnete Rita Hagl-Kehl, MdL Ruth Müller und den stellvertretenden Bürgermeister Franz Heitzer auf ihrem „Ederhof“ in Adlmanning begrüßen zu dürfen. Rita Hagl-Kehl, MdB hatte damit ihr Versprechen, das sie Familie Eder Anfang des Jahres auf der Grünen Woche in Berlin gegeben hatte, eingelöst und war der Einladung auf den „Ederhof“ gefolgt.
SPD-Politikerinnen besichtigen den Bayernwald Rinderhof von Florian Götz
Neudorf. Die SPD-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin Rita Hagl-Kehl hat sich mit ihrer Kollegin aus dem Landtag Ruth Müller vor Ort über den Bayernwald Rinderhof von Florian Götz informiert.
Florian und Maria Götz haben sich 2015 dafür entschieden, in Neudorf Wagyu-und Angus-Rinder artgerecht und auf ökologischer Basis zu züchten.