Landwirtschaft & Forsten
Zum Tag des Waldes am 21. März macht die SPD-Landtagsfraktion auf die hohe Anzahl der Unfälle bei Waldarbeiten in Bayern aufmerksam. Wie eine Anfrage der landwirtschaftspolitischen Sprecherin Ruth Müller zeigt, bleiben die Unfallzahlen weiter auf einem sehr hohen Niveau. Demnach gab es im Jahr 2019 (für 2020 liegen noch keine Daten vor) 2.676 Waldunfälle, 14 davon mit tödlichem Ausgang. Damit ist Bayern das Bundesland mit den mit Abstand meisten Waldunfällen, mehr als die Hälfte der Unfälle passieren im Freistaat.
Ruth Müller wagt sich mit den bayerischen Imkern aufs digitale Parkett
Informativ und kurzweilig ging es zu beim digitalen Treffen der imkereipolitischen Sprecherin der SPD Landtagsfraktion, Ruth Müller, mit den Bienenexperten aus ganz Bayern.
Müller, die bereits 2017, 2018 und 2019 zu einem niederbayerischen Imkerempfang geladen hatte und auch in anderen Regierungsbezirken regelmäßig Informationsabende durchführt, hat sich in diesem Jahr für eine corona-bedingte neue Plattform entschieden:
SPD forderte Entwicklung eines tragfähigen Konzepts von der Staatsregierung
„Saisonarbeitskräfte in der Landwirtschaft waren in Niederbayern schon immer gesucht“, erinnert die Pfeffenhausener Landtagsabgeordnete an die Zeiten, als die Bewohner des Bayerischen Waldes in die Hallertau zur Hopfenernte reisten. „Hopfenzupfa hint ei´steig´n“ hieß es damals bei der Bockerlbahn, die die Helferinnen und Helfer zu ihrem Einsatzort transportierte. Heute kommen die Helfer aus Polen, aus Rumänien und Moldawien. Und nicht mehr nur zur Hopfenernte, sondern auch zum Spargelstechen, zur Erdbeerernte, zum Drahtaufhängen und Ausputzen im Hopfen und nicht zuletzt liegen die Helfer auf den Gurkenfliegern, die im Gäuboden ernten. Wie schwierig die Einreisen und die Unterbringungen im letzten Jahr wegen Corona waren, ist allen in Erinnerung geblieben.
Abgeordnete Ruth Müller: Mehr Marktmacht für Landwirtinnen und Landwirte – mit staatlich organisiertem und verpflichtendem Tierwohllabel der Landwirtschaft auskömmliches Einkommen für Tierwohlprodukte ermöglichen
Zum Start der Grünen Woche in Berlin, die heuer digital und verkürzt stattfindet, fordert die agrarpolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion Ruth Müller, dass die Marktmacht der Landwirtinnen und Landwirte gestärkt wird. "Gerade die Coronapandemie hat gezeigt, wie wichtig eine nachhaltige Erzeugung qualitativ hochwertiger Lebensmittel vor Ort ist", betont Müller. "Unfaire Handelspraktiken, mit denen die Konzerne des Lebensmittelhandels und der Lebensmittelindustrie ihre Macht ausnutzen, um unseren Bäuerinnen und Bauern ihre Waren zu miserablen Preisen abzunehmen, müssen verboten werden! Durch diese Praxis wird unsere mittelständische Landwirtschaft auf Dauer in ihrer Existenz gefährdet, hier muss der Bund endlich neue gesetzliche Rahmendbedingungen schaffen."
Rita Hagl-Kehl (MdB) und Ruth Müller (MdL) im Gespräch mit der Bayerischen Milchindustrie über die Auswirkungen der Afrikanischen Schweinepest auf die landwirtschaftlichen Produktionsketten
Die zunehmende Bedrohung durch die Afrikanische Schweinepest (ASP) hat nicht nur Auswirkungen auf Schweinehalter, sondern stellt auch für andere landwirtschaftliche Betriebe eine ernstzunehmende Lage dar. Die Milchwirtschaft etwa ist ein wichtiger Futterlieferant für Schweinebetriebe: Hochwertige Nebenprodukte wie Sauermolke oder Permeatmelasse sind wichtig für die Schweinefütterung. Fallen Schweinemastbetriebe aufgrund der ASP als Abnehmer weg, steht auch die Milchwirtschaft vor einem Problem.