Landwirtschaft & Forsten
Marcus Huber führt MdL Ruth Müller und MdB Rita Hagl-Kehl durch den Winklhof
Dass das Fruchtparadies Winklhof auf reges Interesse natur- und gesundheitsbewusster Gruppen stößt, wird bereits bei der Einfahrt in den Hof deutlich, den gerade ein voll besetzter Ausflugsbus nach einer erlebnisreichen Tour eben wieder verlässt. Auf 24 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche wird Gesundheit aus dem Garten der Natur angebaut: über 4000 Apfelbäume und 53 000 Aronia-Sträucher wachsen und gedeihen auf dem Winklhof, „denn wir haben hier im Vilstal eine gute Klimalage für den Apfelanbau“, so Marcus Huber. Im Familienverbund bewirtschaftet Josef Huber gemeinsam mit Sohn Marcus und der restlichen Familie den Hof, wobei ersterer gerne die Vermarktung übernimmt, während sich Marcus Huber lieber dem Geschäftlichen widmet und sein Vater sein Talent im Marketing ausübt, erfahren die beiden Landwirtschaftspolitikerinnen auf Landtags- und Bundestagsebene Ruth Müller und Rita Hagl-Kehl. Kennengelernt haben die beiden Abgeordneten das Apfelparadies im fernen Berlin, bei der „Grünen Woche“. Huber ist im Übrigen der einzige Aussteller aus dem Landkreis Landshut in der Bayernhalle in diesem Jahr gewesen. „In Berlin sind wir durch die guten Produkte und die ansprechenden Bilder neugierig auf den Betrieb geworden und haben einen Gegenbesuch vereinbart“, erinnert sich Müller an die erste Begegnung.
Im März war Landwirtschaftsminister Helmut Brunner im Gebiet Woronesch (Russische Föderation) zu Gast, um über die weitere Zusammenarbeit im Bereich der Landwirtschaft zu beraten. In einer gemeinsamen Absichtserklärung wurden verschiedene Punkte festgehalten, wie etwa in der Tierzucht und im Pflanzenbau, in der landwirtschaftlichen beruflichen Bildung oder bei der Entwicklung ländlicher Gebiete. Diese Absichtserklärung nahm der Landwirtschaftsausschuss des Bayerischen Landtags, dem auch die Pfeffenhausener SPD-Abgeordnete Ruth Müller angehört, zum Anlass, bei einem dreitägigen Besuch in Moskau und Woronesch Informationen über die Landwirtschaft in Russland zu erhalten.
MdL Ruth Müller und MdB Rita Hagl-Kehl erlebten Biohof Butz in Viehhausen
Ein verregneter Kindergeburtstag auf dem Bauernhof – geht nicht? Gibt’s nicht! Davon konnte sich die Pfeffenhausener Landtagsabgeordnete Ruth Müller gemeinsam mit ihrer Bundestagskollegin aus dem Bayerischen Wald, Rita Hagl-Kehl vor Ort überzeugen. Zu Beginn ihres Besuchs auf dem Hof der Familie Melzl-Butz durften die beiden Politikerinnen, die jeweils auf Landes- und Bundesebene Mitglieder des Landwirtschaftsausschusses sind, erleben, wie begeisterten Kindern das Brot backen und Butter schütteln näher gebracht wird. Auch die Auszubildende in ländlicher Hauswirtschaft, die die Kinder anleitet, genießt ihre Arbeit sichtlich. Edeltraud Melzl-Butz ist nicht nur Lehrerin am Förderzentrum, sondern auch Landwirtin mit 15 Beschäftigten und Mitgründerin des ersten Waldkindergartens im Landkreis Landshut. Die Arbeit im Familienverbund gleicht vielmehr einer Berufung und so verwundert es nicht, dass auf ihrem Hof der soziale und der ökologische Aspekt gleichermaßen im Vordergrund stehen.
Abgeordnete Müller: Neue Wege in der Förderung der Imkerei notwendig - Bienen können nicht von den Sonntagsreden der Staatsregierung leben
Zum heutigen (17. Mai) Bericht der Staatsregierung zur Entwicklung der Bienenvölker in Bayern zieht die Landshuter Abgeordnete Ruth Müller, die in der SPD-Fraktion für den Bereich der Imkerei zuständig ist, ein ernüchterndes Fazit: „Es reicht nicht, jedes Jahr die gleichen Konzepte in Sonntagsreden neu zu verpacken. Die Entwicklung der Bienenvölker nimmt dramatisch ab!“