Der SPD Burglengenfeld liegen Umwelt- und Naturschutz am Herzen. Das haben die Sozialdemokraten bereits in mehreren Anträgen und Aktionen in den vergangenen Jahren zum Ausdruck gebracht, wie erst kürzlich mit einem Besuch beim Imkerverein Burglengenfeld/Maxhütte-Haidhof und des Bienenheims auf dem Karlsberg.
„Wir wollen uns immer vor Ort ein Bild machen und dabei die Arbeit von Ehrenamtlichen unterstützen“, so SPD-Ortsvorsitzender Peter Wein in seiner kurzen Begrüßung, „zumal der Imkerverein ein wichtiger Anker in der Vereinslandschaft unserer Stadt ist.“ Daher galt sein Dank dem Vorsitzenden Michael Schöberl und seinem Team, die sich nicht lange bitten ließen und sich im Bienenheim auf dem Karlsberg als hervorragende Gastgeber präsentierten. Schöberl, der von der mannigfaltigen Arbeit in der Imkerei berichtete, betonte besonders die große Verantwortung hinsichtlich des Erhalts der Artenvielfalt und der wichtigen Aufgabe, vor allem junge Menschen dafür zu sensibilisieren. So klappe beispielsweise eine Kooperation mit Schülerinnen und Schülern des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums hervorragend.
Agrarexpertin Ruth Müller: Die am drittstärksten frequentierte Landwirtschaftsschule in Niederbayern am Standort Landshut muss auch schließen - Rotstift wurde an der falschen Stelle angesetzt
Seit Ankündigung des bayerischen Landwirtschaftsministeriums, sieben Landwirtschaftsschulen in Bayern schließen zu wollen, mehren sich die Proteste gegen den Abbau der Schulstandorte. Auch die landwirtschaftspolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion Ruth Müller steht den Schulschließungen kritisch gegenüber. Denn wie die Zahlen einer aktuellen Anfrage der SPD-Abgeordneten belegen, werden die landwirtschaftlichen Ausbildungsstätten wie in Landshut oder Mindelheim trotz ausreichender Anzahl an Studierenden geschlossen.
Landwirtschaftspolitikerin Ruth Müller, MdL und Doris Rauscher, MdL vor Ort im Landkreis Ebersberg
Über 24.000 Hektar landwirtschaftliche Fläche gibt es im Landkreis Ebersberg und dort sind noch viele bäuerliche Familienbetriebe zu finden. Grund genug für die Ebersberger SPD-Landtagsabgeordnete Doris Rauscher, gemeinsam mit der agrarpolitischen Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion Ruth Müller im Rahmen ihrer Sommertour die Landwirtschaft und die Menschen, die dahinter stecken, in den Mittelpunkt zu stellen. Rauscher, die den Sozialausschuss des Bayerischen Landtags leitet, machte deutlich, dass soziale Themen auch in der Landwirtschaft eine wichtige Rolle spielen: “Von der Kinderbetreuung bis zur Großfamilie und der Sorge um die Gesundheit der Eltern und Schwiegereltern sind viele Bereiche sehr intensiv auf engem Raum vorhanden“. Umso wichtiger sei es daher, dass die betrieblichen Strukturen stimmen und das gemeinsame Arbeiten sinnstiftend und nur miteinander erfolgen könne. Ein Miteinander statt Gegeneinander von Landwirten und Verbrauchern ist auch das erklärte Ziel von Franz Lenz, Kreisobmann im Landkreis Ebersberg des Bayerischen Bauernverbands und Biolandwirt aus Zorneding, und Barbara Kronester, Kreisbäuerin aus Oberpframmern. Mit innovativen und kreativen Ideen wie Kochkursen im örtlichen Supermarkt oder der Zusammenarbeit mit den Hauswirtschaftsschulen setzen sie sich für Bewusstseinsbildung und Wertschätzung von qualitativ hochwertigen und regionalen Produkten ein. „Eine verantwortungsbewusste Konsumentscheidung setzt immer Wissen voraus – wo kommt mein Essen her und wie hat ein Tier vor der Schlachtung gelebt? Mit einem verpflichtenden Siegel, zum Beispiel zum Thema Tierwohl, würde den Konsumenten die Kaufentscheidung leichter fallen“, ist Doris Rauscher sicher.
Ruth Müller besucht den Winklhof.
Apfeltorte, Schwarzwälder Kirsch, Saisonelle Torten,Kiachal und die Spezialität „Hinterberger“ gibt es seit dem 5. Juni im Winklhof Café auf dem Winklhof. Die Backwaren werden selbst gebacken und den Kunden in einem genütlichen Ambiente serviert. „Ein Schöneres Ausflugziel für Familien kann ich mir gar nicht vorstellen“, stellte Ruth Müller, MdL nach dem Rundgang mit Marcus und Marion Huber fest.
Tolle Aussichten für die SPD-Abgeordneten Florian von Brunn, Markus Rinderspacher, Doris Rauscher und Ruth Müller - aber leider nicht für den Schneeferner Gletscher auf der Zugspitze, der aufgrund des Klimawandels immer weiter schmilzt.
Im Rahmen der Sommertour besuchte die Landshuter Landtagsabgeordnete, die auch im Umweltausschuss des Bayerischen Landtags ist, die Zugspitze und die Forschungsstation Schneeferner Haus. Im Gespräch mit den Wissenschaftlern wurde deutlich, dass sich die Folgen der Erderwärmung leider auch vor unserer Haustür bemerkbar machen. Sichtbar wurde dies auch beim Blick von der Terrasse auf den Schneeferner Gletscher. Daher kämpfen unsere SPD-Abgeordneten für eine sozial-ökologische Wende im Freistaat, die unsere Natur und Heimat schützt. Ein erster Schritt ist der konsequente Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Bayern. Urlaub in den Bergen ist für viele Menschen Naherholung vor der Haustür - ob in den Alpen, im Steigerwald, oder im Bayerischen Wald. Passend zu den Tourismusgebieten muss aber auch der öffentliche Nahverkehr dort ausgebaut werden. In Garmisch-Partenkirchen staut sich der Ausflugsverkehr, deshalb müsse hier die Werdenfelsbahn ausgebaut werden. Aktuell verkehrt ein Zug pro Stunde auf der eingleisigen Strecke zwischen München und Garmisch-Partenkirchen. Sind die Schienen aufgrund von Hochwasser oder Bauarbeiten nicht befahrbar, müssen die Passagiere auf oftmals überfüllte Busse ausweichen, die ebenfalls nur stündlich verkehren. Die Abgeordneten waren sich deshalb einig, dass man eine Taktverdichtung benötige und der Freistaat dringend mit der Deutschen Bahn hinsichtlich des Ausbaus aktiv werden müsse. Letztendlich kann der Verkehr auf den Straßen nur reduziert werden, wenn die Verbindungen im öffentlichen Nahverkehr verbessert werden.