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Ende Februar wurde der Neufraunhofener Landwirt Josef Schmid zum Landesvorsitzenden der AbL (Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft) wiedergewählt. Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen besuchte er in der vergangenen Woche den Bayerischen Landtag, um mit den Landwirtschafts- und Umweltpolitikern ins Gespräch zu kommen. Eine umfangreiche Themenliste hatte die AbL vorbereitet und auch die Landshuter Landtagsabgeordnete Ruth Müller, die im Landwirtschaftsausschuss tätig ist, nutzte die Gelegenheit, wichtige Aspekte zu diskutieren.
Gerade das aktuell diskutierte Verbot der Anbindehaltung erschwere es kleinen Landwirten, ihren Betrieb auf Dauer zu erhalten. Wenn die Anbindehaltung verboten werde, würde dies für manche Betriebe das „Aus“ bedeuten, da ein Stallbau oder Umbau im derzeitigen Fördersystem meist eine Erhöhung der Tierzahlen erfordert, was gerade bei vielen Nebenerwerbsbetrieben nicht praktikabel sei, machte Schmid deutlich. Vorbildlich sei hier das bayerische Sonderprogramm für Laufhöfe, das Verbesserungen der Haltungsbedingungen fördert, und ausdrücklich nicht zur Schaffung zusätzlicher Tierplätze dienen soll.
Zahlreiche SPD-Politiker aus Nah und Fern waren zum Volksfestauftakt am 6. Mai in Neufahrn anwesend, unter ihnen auch Alt-Bürgermeister Bernd Zauner, Regens Landrat Michael Adam, die Zweiten Bürgermeister Martin Kreutz (Mallersdorf) und Sebastian Hutzenthaler (Ergoldsbach) sowie Ruth Müller, MdL und die Hohenthanner Gemeinderätin Christine Erbinger.