SPD Adlkofen

Frauen vor Gewalt schützen

Veröffentlicht am 29.07.2016 in Allgemein

Hilfsangebote für gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder in Ebersberg

Rund 1.500 Frauen und ihre Kinder, die von häuslicher Gewalt betroffen waren, haben im Jahr 2014 in einem bayerischen Frauenhaus Zuflucht gefunden. Ebenso viele Frauen mussten aufgrund fehlender Plätze abgewiesen werden – damit konnte jeder zweiten Frau in Bayern nicht geholfen werden.

Diese erschreckenden Zahlen sind das Ergebnis einer aktuellen Studie zur Bedarfsermittlung zum Hilfesystem für gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder in Bayern. Die Autorinnen haben dabei nicht nur den Status Quo ermittelt, sondern auch den notwendigen, zusätzlichen Bedarf - auch beim Frauenhaus in Erding, in dem Frauen aus den Landkreisen Ebersberg und Erding Zuflucht finden, fehlen demnach Plätze. Und auch die Finanzierung von Hilfsangeboten für betroffene Frauen und ihre Kinder erweist sich als unzureichend. Eine Aufstockung der Mittel um 35 Prozent ist der Studie zufolge dringend erforderlich.

Die Ebersberger SPD-Landtagsabgeordnete Doris Rauscher wird sich am kommenden Montag, 1. August ab 9.30 Uhr gemeinsam mit ihren Kolleginnen, den beiden frauenpolitischen Sprecherinnen der SPD-Landtagsfraktion Dr. Simone Strohmayr und Ruth Müller ein Bild von den Situation für die betroffene Frauen in Ebersberg machen.

Im Rahmen der Sommerreise der Arbeitsgruppe Frauen der SPD-Landtagsfraktion werden die drei Abgeordneten den Frauennotruf Ebersberg besuchen und sich mit den Mitarbeiterinnen über die derzeitige Situation im Landkreis sowie die Erfahrungen und Nöte des Frauennotrufs austauschen und auch aktuelle politische Vorhaben wie die Reformierung des Sexualstrafrechts diskutieren.

Homepage Ruth Müller