Allgemein
Politischer Austausch mit den Kaminkehrern
Dass Schornsteinfeger beziehungsweise Kaminkehrer nicht nur Glück bringen, sondern heutzutage auch vielfältige Umweltaufgaben zu bewältigen haben, das wurde beim Kaminkehrer-Empfang der SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag am Mittwoch deutlich. Rund 200 Schornsteinfeger waren der Einladung der SPD gefolgt und sorgten mit ihrer schwarzen Arbeitskleidung für Aufsehen im Maximilianeum. Initiiert hatten den Bayerischen Kaminkehrer-Empfang drei Niederbayern: Die Idee dazu entstand anlässlich des Landesverbandstags der Kaminkehrer 2014 in Fürstenfeldbruck bei einem Gespräch zwischen dem Landesinnungswart Markus Schlichter aus Bodenkirchen, der Landtagsabgeordneten Ruth Müller aus dem Landkreis Landshut und dem parlamentarischen Staatssekretär Florian Pronold, MdB aus Deggendorf. „Bund und Land haben eine gemeinsame Verantwortung für das Handwerk und das Gelingen der Energiewende“, begründete Ruth Müller ihre Initiative für diesen fachlichen Austausch, an dem auch Michael Bauer, Landesinnungsmeister aus Rheinland-Pfalz teilnahm.
Mit vier Leitthemen beschäftigen sich die Delegierten des Landesparteitags der bayerischen SPD am Samstag in Amberg: „Zeit für die Familie“, „Gute Arbeit für alle“, „Gelingende Integration“ und „Wohnen“ sind die Schwerpunkte, über die die Genossen diskutieren werden. „Als Sozialdemokraten stellen wir dabei den sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft in den Mittelpunkt unseres Handelns“, so die Pfeffenhausener Landtagsabgeordnete Ruth Müller, die als Delegierte am Samstag beim Parteitag vertreten ist. Mit ihr sind die Stadtverbandsvorsitzende Anja König und der UB-Vorsitzende Herbert Lohmeyer als Vertreter der regionalen SPD-Basis in der Oberpfalz dabei, ebenso die Essenbacher Kreisrätin Filiz Cetin, die Mitglied des SPD-Landesvorstands ist.
Frauenbund Mamming zu Gast im Bayerischen Landtag München
Welches Betätigungsfeld umfasst die Arbeit eines Landtagsabgeordneten und wie ist dessen Tagesablauf? Dieser Frage ging der Frauenbund Mamming kürzlich nach. Die Abgeordneten Ruth Müller (SPD), Nikolaus Kraus (FW) und Katharina Schulze (Bündnis90/Die Grünen) standen den Frauen bei ihrem Landtagsbesuch Rede und Antwort. Danach genoss man die lebhafte Atmosphäre auf dem Viktualienmarkt und das Münchner Flair.
Wohnungspolitischer Sprecher Andreas Lotte informiert sich mit MdL Ruth Müller bei Quartiersmanagerin Ele Schöfthaler
Noch im Oktober 2015 hat der Bayerische Landtag den Gesetzesentwurf der SPD-Landtagsfraktion für ein Bayerisches Wohnraumaufsichtsgesetz beraten und abgelehnt. In der vorangegangenen Anhörung wurde die Auffassung vertreten, dass es in Bayern keine Missstände bei Mietwohnungen gebe. Ausgerechnet in der Stadt Landshut hat wenige Zeit später das „Drachenburg“ genannte Objekt für überregionale Schlagzeilen gesorgt. Für den wohnungsbaupolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion war dies auch der Anlass, gemeinsam mit seiner Landtagskollegin Ruth Müller und den beiden Vorsitzenden der Landshuter SPD, Anja König und Patricia Steinberger, das Gespräch mit der Quartiersmanagerin der Sozialen Stadt Nikola, Ele Schöfthaler zu suchen.
„Es geht nicht nur um Seelsorge, sondern um das Gemeindeleben“
Den Auftakt zu einer Gesprächsreihe im Bayerischen Landtag mit verschiedenen Seelsorge-Bereichen machten die Teilnehmer des Arbeitskreises „Kirche und SPD“ mit den Militärseelsorgern Bayerns. Soldaten werden in Deutschland nach Aussage von Militärseelsorgern zu wenig wertgeschätzt.