SPD Adlkofen

Ambitioniert geht´s weiter!

Unterbezirkskonferenz der SPD DGF-Landau und Rottal-Inn

Unterbezirkskonferenz der SPD in Simbach – Ein neues Gesicht an oberster Stelle: Severin Eder übernimmt Vorsitz von Florian Pronold.

Kürzlich hielten die Genossen aus den beiden Landkreisen Dingolfing-Landau und Rottal-Inn ihre Unterbezirkskonferenz im Gasthaus Apfelböck in Simbach ab. Dabei wählten sie auch ihren neuen Vorsitz. Nach zwei Jahrzehnten übergab der Bundestagsabgeordnete und parlamentarische Staatssekretär Florian Pronold sein Amt als Vorsitzender an Severin Eder, der als Direktkandidat und damit als Nachfolger von Florian Pronold im September für den Bundestag antritt. Die Position der Stellvertretung bleibt mit den beiden Kreisvorsitzenden Bernd Vilsmeier, KV Dingolfing-Landau und Alfred Feldmeier, KV Rottal-Inn unverändert.

 

Dank, Glückwünsche und gutes Gelingen für die Gestaltung eines solidarischen Miteinanders

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der BayernSPD-Landtagsfraktion, Ruth Müller, bedankte sich bei Florian Pronold, der während dieser Zeit auch die Belange der Bürger im Bundestag vertrat, für die überaus erfolgreichen 20 Jahre. Allen voran im Bereich der Rente habe man während dieser Zeit viel erreicht. Auch der Kampf um Gerechtigkeit innerhalb der Gesellschaft prägte Pronolds Amtszeit. Umso schlimmer findet Müller die Tatsache, dass, während die einen um Gerechtigkeit und Solidarität bemüht sind, andere – wie kürzlich ein paar CSU-Abgeordneten und Mitglieder der Freien Wähler im Zusammenhang mit der Maskenaffäre – versuchen, aus der Not durch Geschäfte ihren Nutzen zu ziehen. Dem neuen Vorsitzenden Severin Eders gratulierte sie und wünschte ihm für seine ambitionierten Ziele im Sachen Gerechtigkeit, Solidarität und Nachhaltigkeit viel Erfolg und gutes Gelingen.

Ausbau zum barrierefreien Bahnhof wird aufs Abstellgleis geschoben

Enttäuschende Nachrichten aus der Staatsregierung für Neufahrn

Schlechte Nachrichten der bayerischen Staatsregierung haben diese Woche die Neufahrner Gemeinde erreicht. Der barrierefreie Ausbau des Bahnhofs ist erst mal in weite Ferne gerückt. Noch 2020 wurde der Neufahrner Bahnhof in die Liste der zwölf bayerischen Bahnhöfe aufgenommen, die mit einer Aus- und Einsteigerzahl zwischen 1000 und 4000 Fahrgästen von der Staatsregierung beim Bund als priorisiert für die barrierefreie Gestaltung angemeldet worden sind. In der niederbayerischen Gemeinde steigen täglich 1600 Zugfahrer entweder ein, aus oder um. Die Kofinanzierung für die barrierefreie Gestaltung hätte jeweils hälftig durch den Bund und hälftig durch den Freistaat erfolgen sollen. Die Durchführungshoheit liegt bei der Deutschen Bahn.

Ruth Müller, MdL vermisst Hilfen der Staatsregierung für Landshuter Hochwassergeschädigte

Im Hilfsprogramm bleiben Geschädigte aus Landshut und dem Rest von Niederbayern allein im Regen stehen

„Niederbayern wurde vergessen“, zieht die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der BayernSPD-Landtagsfraktion Ruth Müller ein bitteres Fazit zur Meldung aus der heutigen Kabinettssitzung der Bayerischen Staatsregierung. Denn dort wurde beschlossen dass die im Juli von den Naturkatastrophen betroffene Privathaushalte der Landkreise Berchtesgadener Land, Ansbach, Neustadt an der Aisch/Bad Windsheim, Erlangen/Höchstadt, Fürth, Kitzingen, Schweinfurt und Hof Soforthilfen aus einem Sonderprogramm erhalten. Pro Haushalt werden für zerstörten Hausrat bis zu 5000 Euro gewährt, für Ölschäden an Gebäuden ist es möglich bis zu 10.000 Euro pro Gebäude zu bekommen.

SPD unter neuer Führung

Die neue Vorstandschaft der örtlichen SPD. Fotos: Martina Hesse-Hujb

Andreas Stahl folgt auf Martin Hujber als neuer SPD-Ortsvorsitzender

 

Ohu/Essenbach. (red) Kürzlich fanden beim SPD-Ortsverein im Gasthaus Gremmer im Rahmen der Hauptversammlung Neuwahlen statt. Dabei wurde Andreas Stahl zum Nachfolger von Martin Hujber gewählt. Auch Ehrungen fanden statt. Vincent Hogenkamp, SPD-Spitzenkandidat für die Bundestagswahl, sowie Stefan Werner, SPD-Listenkandidat für die Bundestagswahl, sprachen Grußworten und verwiesen auf die Erfolge der SPD. Im Anschluss blickte der scheidende Vorsitzende Martin Hujber auf seine zwölfjährige Amtszeit zurück. Besonders hob er hervor, dass während dieser Zeit der Marktgemeinderat weiblicher geworden sei. Auch die Zusammenlegung der beiden Ortsvereine (Essenbach-Altheim-Mirskofen sowie Ohu-Ahrain) ging auf seine Initiative zurück. Seit 2019 gibt es jetzt den SPD-Ortsverein Markt Essenbach, der 41 Mitglieder zählt.

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der BayernSPD-Landtagsfraktion und Kreisvorsitzende, Ruth Müller, bedankte sich bei Martin Hujber für seine ehrenamtliche Tätigkeit, auch als ehemaliger Marktgemeinderat und nutzte die Jahreshauptversammlung, um über die aktuellen Forderungen in Bayern zu berichten, die für eine soziale Klimawende notwendig seien. Hierzu hatte die Landtags-SPD ein Gutachten in Auftrag gegeben und aus den Empfehlungen 14 Punkte für mehr Klimaschutz in Bayern formuliert. Dazu gehöre beispielsweise der Ausbau der Windkraft und die Abschaffung der unsinnigen 10-h-Regel, sowie Fördermöglichkeiten für die Erschließung der Geothermie oder der Umbau von Heizungsanlagen zu CO²-„neutralen Wärmeerzeugungen. In den Kommunen müsse man den Ausbau der E-Lade-Infrastruktur forcieren und gleichzeitig den ÖPNV ausbauen, der auch günstige Sozialtarife hat. „Mit diesem 14-Punkte-Plan können wir Bayern bis 2040  klimaneutral und sozial so umgestalten, dass die unteren 20 bis 30 Prozent der Einkommensbezieher nicht mehr belastet werden“, so Ruth Müller, MdL in ihren Ausführungen.“

Zahlreiche Verdienste von Martin Hujber gewürdigt

Als letzte Amtshandlung ehrte Martin Hujber drei langjährige Mitglieder. Brigitte Gremmer und Thomas Neß sind bereits seit 40 Jahren der SPD treu. Martina Hesse-Hujber erhielt die Urkunde für 25 Jahre Mitgliedschaft. In den Neuwahlen wählten die Mitglieder einstimmig Andreas Stahl zum neuen Vorsitzenden und Gertraud Weiß zu seiner Stellvertreterin. Protokoll und Kasse blieben in den bisherigen bewährten Händen von Franz-Xaver Stocker und Martina Hesse-Hujber. Erhard Fleischmann wurde als Organisationsleiter bestätigt, auf den im bevorstehenden Wahlkampf nun einiges an Arbeit zukommt.

Im Storchenschritt durch das Kneippbecken

Kneippen, Wandern, Radfahren und Naturerlebnis auf der „Storchenroute“

 

Der Storch zählt zu den Glücksbringern und erfreut Klein und Groß, wenn er auf einem Hausdach nistet oder durch die feuchten Wiesen stolziert. Und wer die Labertaler „Storchenroute“ abwandert oder entlangradelt, wird Meister Adebar, wie er in den Fabeln und Märchen des vergangenen Jahrhunderts genannt wurde, immer wieder antreffen. Als vor drei Jahren die „Storchenroute“ mit vielen Hinweisschildern und bebilderten Tafeln eröffnet wurde, war sie noch ein Geheimtipp für den Wochenend-Spaziergang der einheimischen Anwohner. „Doch durch Corona wurde das Labertal als Ausflugstipp entdeckt und der idyllische Radweg zwischen Rottenburg und Niederleierndorf ist immer gut frequentiert“, berichtete Gemeinderat Robert Mehrl beim Besuch der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der SPD im Bayerischen Landtag, Ruth Müller in Langquaid. Die Landtagsabgeordnete, die auch im Umweltausschuss des Bayerischen Landtags tätig ist, wies darauf hin, dass man durch das Volksbegehren „Rettet die Bienen“, das die BayernSPD unterstützt hatte, mehr Bewußtsein für die Artenvielfalt und den Erhalt der Lebensräume geschaffen habe. Erst in den letzten Wochen habe sie anlässlich einer eingebrachten Gesetzesänderung für den Schutz der Wiesenbrüter plädiert und damit deutlich gemacht, wie wichtig die Pflege von Talauen entlang von Bächen und Gewässern seien. „Und Corona hat uns Menschen auch wieder deutlich gemacht, welchen Mehrwert eine intakte Natur vor der Haustür hat“, ergänzte Kirsten Reiter, die Vorsitzende der SPD Langquaid. Wer entlang der Storchenroute radelt, erfährt viel Wissenswertes über die Landschaft, die Tiere, die hier leben und der Radweg, der Teil des über 80 Kilometer langen Labertalradwegs ist, lädt durch seine abwechslungsreiche Gestaltung immer wieder zum Verweilen ein. „Einen besonders schönen Verweilplatz hat der Markt Langquaid im Jahr 2018 geschaffen“, stellte Ruth Müller fest, als sie mit den SPD-Mitgliedern am Ende der Storchenroute, bei der Kneippanlage ankam. Pfarrer Kneipp, dessen Geburtstag sich in diesem Jahr zum 200. Mal jährt, hat schon damals auf Vorbeugung gesetzt. „Unser Gesundheitssystem zählt zu den besten der Welt – jedoch sollte auch in der Politik mehr Fokus auf die Vorbeugung von Krankheiten durch entsprechende Präventionsprogramme gelegt werden, die einen gesunden Lebensstil, die Stärkung des Immunsystems und Sport fördern und somit in vielen Fällen aufwendige, teure und vor allem für den Betroffenen leidvolle Behandlungen vermeiden“ bricht Ruth Müller eine Lanze für die immer noch aktuelle Lehre Kneipps. Die Anlage in der Nähe des Schwimmbads lädt zum Wassertreten in der Laber ein und so nutze die Landtagsabgeordnete Ruth Müller gemeinsam mit den Vertretern der SPD Langquaid den erfrischenden Gang in das Wasser.

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