SPD Adlkofen

SPD-Bezirksvorstand bedankt sich bei langjähriger Geschäftsführerin

Im Rahmen der Bezirksvorstandssitzung wurde Christine Schrock, Geschäftsführerin der SPD Niederbayern, offiziell in ihren wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

„Ich kenne Christine bereits seit vielen Jahren der engen Zusammenarbeit, besonders seit 2017 durch meine Funktion als Bezirksvorsitzende. In dieser ganzen Zeit stand sie uns immer mit Rat und Tat zur Seite und engagierte sich wie nur wenige für die SPD in Niederbayern. Dass sie sich jetzt in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet, sehe ich mit einem weinenden und einem lachenden Auge“, betont Rita Hagl-Kehl, MdB und Parlamentarische Staatssekretärin bei der Verabschiedung. Insgesamt leitete Christine Schrock die SPD-Bezirksgeschäftsstelle in Straubing als Geschäftsführerin knapp 20 Jahre. Bereits zuvor war sie sozial engagiert und arbeitete zwischen 1991 und 2003 als Sachbearbeiterin bei der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di.

Neuwahlen beim SPD Ortsverein in Ergolding

Der Vorstand der SPD-Ergolding mit neuem Vorsitzenden Manuel Berger (4.v.l.)

Der Pandemie geschuldet fand die Jahreshauptversammlung der SPD-Ergolding dieses Jahr erst im Juli im Gasthaus Proske statt. Der Vorsitzende, Philipp Buchta, konnte neben den Ortsvereinsmitgliedern auch die Landtagsabgeordnete Ruth Müller begrüßen, die auch die fälligen Neuwahlen des Vorstandes leitete. In seinem Rechenschaftsbericht ging Buchta auch auf die Veranstaltungen ein, die leider nicht stattfinden konnten, wie zum Beispiel Martinigansessen und autofreier Sonntag. Vorstandsitzungen und Stammtische konnten ab einem bestimmten Zeitpunkt nur noch virtuell durchgeführt werden.

Heilungschancen dürfen nicht aufs Spiel gesetzt werden

Lamis Kassas hofft auf Weiterbehandlung ihrer Erkrankung in Deutschland

 

In Deutschland gibt es nur zwei Krankenhäuser, die sich auf die Behandlung von Wirbelsäulenkrümmungen bei Kindern spezialisiert haben. Eine davon ist die Schoen-Klinik in Vogtareuth und dort wurde am 08. September 2020 Lamis Kassas erfolgreich operiert. „Lamis kann dank der Operation und mit einem speziell angepassten Korsett laufen und spielen“, berichtet Manuela Grußie beim Besuch der SPD-Landtagsabgeordneten Ruth Müller. Dass man dennoch die Abgeordnete um Unterstützung gebeten hat, liegt daran, dass die viereinhalbjährige Lamis zusammen mit ihren Eltern nach Spanien abgeschoben werden soll. Lamis ist die Nichte von Mayaz, deren Asylgesuch derzeit über eine Petition im Bayerischen Landtag geklärt wird. Ihr Fall hat bayernweit für Schlagzeilen gesorgt, denn Mayaz könnte in der Further Blumenbinderei eine Ausbildung zur Floristin beginnen, darf aber den Ausbildungsvertrag noch immer nicht unterschreiben. Und das obwohl auch ihr Vater bereits eine Anstellung hätte und sie derzeit die Prüfungen zum qualifizierenden Hauptschulabschluss ablegt. „Ich will einen guten Abschluss machen, aber gleichzeitig sind meine Gedanken natürlich bei meiner Schwester und ihrer entzückenden Tochter, die abgeschoben werden sollen“, klingt Mayaz traurig.

Warum kann die Mango Kinder retten?

Dies und vieles mehr konnten die SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller und die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Langquaid erfahren, als sie das Fair-Handelszentrum (FHZ) in Langquaid besuchten.

Die Mitarbeiterin des FHZ Petra Friedrich brachte den Besucher*innen die Vielfalt der Produkte näher und zeigt anhand einiger Beispiele auf, wie der faire Handel sich entwickelt hat. Die Geschichte der Mango-Produkte im FHZ begann vor 25 Jahren mit der Erfahrung eines Paters auf den Philippinen. Dieser irische Geistliche war konfrontiert mit massiver Armut in den Familien seiner Wirkungsstätte. Aus der Not heraus wurden auch Kinder zur Prostitution gezwungen. Für den Pater war klar, es brauchte ein lang-wirkendes Konzept, um die Familien zu unterstützen. So entstand die Idee, den Menschen Mangosetzlinge zur Verfügung zu stellen. Die Früchte der Bäume werden verarbeitet und im Fairen Handel vertrieben. Als Trockenfrüchte oder Smoothie, Mangomus oder Schoko-Früchte gibt es diese Köstlichkeiten in Langquaid zu kaufen. Der Ertrag eines Baumes sichert seither das Schulgeld für zwei Kinder. Auch der Regensburger Getränkehersteller Nagler nimmt das hochwertige Mangomus ab. Eine Mischsaft aus heimischen Streuobst-Äpfeln und exotischer Mango hat, mit Bio-Qualität und fair gehandelt, einen hohen Mehrwert.

Burg Trausnitz wird mit sieben Millionen Euro für die Zukunft standsicher gemacht

Der Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen im Bayerischen Landtag hat heute die Mittel für Hochbaumaßnahmen freigegeben. Für die Landshuter Burg Trausnitz wurde die Freigabe für das Projekt „Statisch-Geologische Sicherung der Burghänge“ beschlossen. Die mit sieben Millionen Euro unterfütterten Maßnahmen sollen der Gewährleistung der Standsicherheit des Burghangs und damit der Burgmauerfundierung dienen. Die bereits 1235 im Wesentlichen fertiggestellte Burganlage war zwischen 1255 und 1503 Residenz und Regierungssitz der Herzöge von Niederbayern. Die stadtseitigen Nordhänge an der Burg unterliegen fortwährend Rutschungen und Hangbewegungen. 2014 wurde bei Begehungen festgestellt, dass die Hangbewegungen Spalten zwischen Burgmauer und Boden verursacht haben. In einer ersten Sofortmaßnahme wurde bereits 2015 ein Rutschungsbereich gesichert. Um aber eine langfristige Standsicherheit von Mauern und Burg zu gewährleisten, soll nun eine Verankerung und Verdübelung des Hanges vor den Burgmauern erfolgen und entlang des Ringankers Wartungswege geschaffen werden, um künftig den Hang leichter bewirtschaften zu können. Ebenso geplant sind eine Fundamentsicherung der beiden Warttürme sowie eine Sanierung der historischen Quellhäuser für die Hangentwässerung und der Abwasserleitungen. Alle Baumaßnahmen werden denkmal- und naturschutzrechtlich begleitet.

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