SPD Adlkofen

SPD fordert klarere Kennzeichnung von Honigmischungen

CSU lehnt erst SPD-Antrag ab und legt eine Woche später eigene Initiative vor

Die imkereipolitische Sprecherin Ruth Müller hat sich vor einer Woche im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in einem Antrag dafür eingesetzt, die Kennzeichnung von Honig für Verbraucher eindeutig zu gestalten. Eine Idee, die bei der CSU nicht auf Gegenliebe stieß: Der Antrag wurde abgelehnt. Umso erstaunter war Müller, als sie auf der Tagesordnung für den morgigen (14.7.) Ausschuss den fast inhaltsgleichen CSU-Antrag entdeckte. "So schnell sind wir noch nie kopiert worden. Es ist schön, dass unsere parlamentarischen Initiativen umgesetzt werden, wenn auch als Plagiat der Regierungskoalition. Die Verbraucher und Verbraucherinnen wollen Klarheit zur Herkunft von Honig, die sie jetzt letztlich auf unsere Initiative erhalten werden", stellt die niederbayerische Abgeordnete fest.

Solidarität für Frauen beim Kaffee-Kaufen zeigen

Fotograph: Robert Mehrl

Stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ruth Müller (SPD) besuchte Fair-Handels-Zentrum in Langquaid

Verkehrsgünstig liegt das „Fair-Handels-Zentrum“ in Langquaid zwischen A93 und B15neu direkt am Ortsanfang im Gewerbegebiet. Seit das Zentrum im Jahr 2013 dort eröffnet hat, bietet es nicht nur Verbrauchern für den täglichen Einkauf ein umfassendes Sortiment sondern auch für Vereine, Pfarreien und Schulen Bildungs- und Schulungsangebote, aber auch kommissionierte Ware für Informationsstände zum Verkauf. „Der meistgekaufte Artikel ist bei uns der Frauenbund-Kaffee“, erläuterte Verkaufsleiterin Magdalena Mühldorfer der Landtagsabgeordneten Ruth Müller (SPD) beim Besuch vor Ort. Müller, die auch selbst seit vielen Jahren Mitglied im KDFB ist, freute sich, die bekannte blaue Verpackung gleich kistenweise in Langquaid zu sehen: „Denn wer den KDFB-Kaffee kauft, zeigt Solidarität“, so Müller, die auch frauenpolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion ist. Solidarität mit den Frauen in Honduras, die durch den Kaffee-Anbau für sich und ihre Familien Geld verdienen und somit auf eine langfristige Zusammenarbeit setzen können. Und gleichzeitig wird dieser Kaffee auch nach ökologischen Richtlinien produziert, was für die Natur und Lebensräume vor Ort eine wichtige Rolle spielt und zugleich dem Gesundheitsschutz der Arbeitnehmer dient. „Die Idee des KDFB-Kaffees könnte in diesem Jahr das 20jährige Jubiläum feiern“, so Magdalena Mühldorfer. Denn im Jahr 2001 hat der KDFB-Diözesanverband Regensburg das Kaffee-Projekt initiiert, nachdem Frauenbund-Frauen Kontakt zu einer Bäuerinnen-Organisation in Honduras geknüpft hatten. Und seit 2003 wird der Kaffee nach Bayern geliefert. In den Jahren der Zusammenarbeit sind mittlerweile rund 180 Tonnen des KDFB-Kaffees in Deutschland verkauft worden. Und dass die Lust auf Kaffee ungebrochen ist, zeigt ein Blick in die aktuellen Verbrauchszahlen, denn jeder Deutsche trinkt rund 166 Liter Kaffee im Jahr. Dass der Frauenbund-Kaffee auch hervorragend schmeckt, davon konnte sich die Landtagsabgeordnete nach dem Besuch auch noch bei einer Tasse Kaffee überzeugen.

Resolution für Mheddin Saho unterzeichnet

Appell der evangelischen Gemeinden an Politiker und den Landesbischof

So verzweifelt ist er, dass der, um den es geht, am Donnerstag nicht dabei sein konnte. Das Schicksal des blinden Syrers Mheddin Saho, der nach Spanien abgeschoben werden soll, bewegt die Menschen weit über Rottenburg hinaus. Sein Facebook-Post vom Mittwoch, dass das Verwaltungsgericht Regensburg seine Klage gegen den Abschiebungsbescheid zurückweisen wird, hat Reaktionen in Hamburg, Erlangen, München und natürlich in der Region Rottenburg hervorgerufen und Solidaritätsbekundungen ausgelöst. Solidarität und Unterstützung erfährt Mheddin Saho auch von den evangelischen Christen in Rottenburg: Pfarrerin Veronika Mavridis von der Dreieinigkeitskirche hat zusammen mit der stellvertretenden Vertrauensfrau, Ruth Müller, MdL, die auch zugleich Mitglied der Landessynode der evangelischen Kirche in Bayern ist und dem ersten Vorstand der Freien Evangelischen Gemeinde Rottenburg, C-Punkt e.V. (FeG), Gerhard Zierer eine Resolution verfasst und unterzeichnet, die „Eine Perspektive für Mheddin Saho in Deutschland“ heißt.

Projekte aus Stadt und Landkreis erhalten Förderung durch Kulturfonds 2021

Unter den bewilligten Fördermaßnahmen des Kulturfonds Bayern 2021 für den Teilbereich Bildung, mit dem in diesem Jahr bayernweit Projekte in Höhe von 524.000 Euro unterstützt werden und über die im heutigen Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags entschieden wurde, befinden sich auch zwei überörtliche Maßnahmen aus Stadt und Landkreis Landshut.

Hoher Besuch am Wendelstein

Hubert Dietrich, Vorstand des Bienenzuchtvereins Starnberg und Ruth Müller, MdL

Alles was in Bayern in der Bienenzucht Rang und Namen hat, fand sich auf der Bienen-Belegstelle Wendelstein ein. Die Probleme der Imker diskutierten u. a. Dr. Regina Eberhart (Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten), Tanja Schorer-Dremel (MdL, CSU), Ruth Müller (MdL, SPD), Franz Vollmaier (Präsident VBC), Annette Seehaus-Arnold (Präsidentin Deutscher Erwerbsimkerbund) zusammen mit dem Fachberater für Bienenzucht Arno Bruder, der Vorsitzenden des Imker-Kreisverbands Rosenheim, Frau Angela Solinger, dem Belegstellenbetreiber Anton Eirainer sowie Hubert Dietrich, dem Initiator der Veranstaltung und Vorstand des Bienenzuchtvereins Starnberg.

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