Die Geehrten mit MdL Ruth Müller und der SPD-Führungsspitze
SPD-Jahreshauptversammlung mit MdL Ruth Müller
Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Mengkofen im Gasthaus „Zum Sepp“ war auch MdL Ruth Müller zu Besuch, die bei ihrem Grußwort im Hinblick auf die anstehende Europawahl einen Machtwechsel forderte. Im Mittelpunkt dieser Zusammenkunft standen vor allem auch einige Ehrungen und die üblichen Berichte vervollständigten die Tagesordnung.
Vorsitzende Monika Huber eröffnete die diesjährige SPD-Jahreshauptversammlung und war erfreut über den zahlreichen Besuch. Ihr besonderer Gruß galt der Landtagsabgeordneten aus Landshut, Ruth Müller, die nach der Bekanntgabe der Tagesordnung näher auf die anstehende Europawahl einging. Sie erinnerte eingangs daran, dass man seit fast sieben Jahrzehnten in Deutschland in Frieden leben darf, so lange wie keine Generation vor uns. „Auch durch die Krise in der Ukraine und auf der Krim ist erkennbar, dass Europa auch heute noch seine Berechtigung als Friedensmacht hat und wir von Glück sagen können, dass Deutschland mit Frank-Walter Steinmaier einen Außenminister hat, der bemüht ist, eine friedliche Lösung im Dialog von Europa und den USA mit Russland und der Ukraine zu finden. Europa braucht am 25. Mai eure Stimme, damit die Stimme der rechts- und linksextremen Europafeinde von den Stimmen der Demokraten übertönt wird“, so die Fraktionsvorsitzende im Landshuter Kreistag. Sie sprach sich auch für Martin Schulz als Präsident der Europäischen Kommission aus und plädierte gleichzeitig für einen Machtwechsel in Europa. „Schuldenabbau bleibt wichtig, aber Schuldenabbau alleine ist kein Zukunftskonzept. Deshalb kämpft Martin Schulz zusammen mit den sozialdemokratischen Parteien Europas für einen echten Wechsel mit mehr Investitionen, mehr Reformen für Wachstum und Beschäftigung. Ansonsten droht die soziale Spaltung Europas“, meinte Ruth Müller weiter. Zum Abschluss ihrer kämpferischen Rede sprach sie das Allgemeinwohl, die Bürgerrechte und vor allem die soziale Gerechtigkeit an, die sie als Grundpfeiler für wirtschaftlichen Erfolg ausmachte und gleichzeitig Kern der sozialdemokratischen Europapolitik sieht.
Monika Huber dankte der Abgeordneten für die treffenden Aussagen und ging kurz bei einem Rückblick auf die Arbeit des SPD-Ortsvereins im abgelaufenen Jahr ein. Neben den traditionellen Veranstaltungen wie zum Beispiel Sommerfest und Familientag war man vor allem mit den verschiedenen Wahlterminen beschäftigt, bei der die Mitglieder recht tatkräftig mitarbeiteten. Leider konnten die Ziele auf Bundes- und Landesebene nicht erreicht werden. Dafür konnte Josef Koch, der auch künftig SPD-Fraktionsvorsitzender im Kreistag sein wird, von einem guten Ergebnis bei den Kommunalwahlen sprechen, wenngleich man hier einen Sitz im Kreistag verlor. Dafür konnte man im künftigen Gemeinderat einen Sitz hinzu gewinnen. Kassier Ludwig Menauer gab einen umfangreichen Kassenbericht, der einen soliden Kassenstand aufweist. Die Kassenprüfung bescheinigte Ludwig Menauer eine ausgezeichnete Buchführung und die Versammlung erteilte der gesamten Vorstandschaft die einstimmige Entlastung.
Zum Abschluss dieser Jahreshauptversammlung konnte Monika Huber noch vier Mitglieder auszeichnen, die seit Jahrzehnten dem Ortsverein die Treue halten. Mit einer Urkunde und dem SPD-Ehrenzeichen konnten Rudi Müller für 25-jährige Mitgliedschaft, Ortwin Kickeritz für 30-jährige Mitgliedschaft und Hans Löffler und Hans Hahn für 40-jährige Mitgliedschaft die Glückwünsche von der Ortsvorsitzenden, dem Stellvertreter Josef Koch und der Abgeordneten Ruth Müller entgegen nehmen. Keine Wortmeldungen gab es bei Wünsche und Anträge und Monika Huber beendete damit die harmonisch verlaufende Versammlung unter dem Beifall der Mitglieder.