
Im Rahmen des Treffens äußerte sich Rita Hagl-Kehl, Mitglied im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages, positiv zur B 15 neu.

Im Rahmen des Treffens äußerte sich Rita Hagl-Kehl, Mitglied im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages, positiv zur B 15 neu.
Sie stammt aus der Region und sieht die Planungen auch im nationalen und europäischen Kontext. Auch aus diesem Grund setzt sie sich für die Aufnahme der Straße in den Vordringlichen Bedarf Plus bei der Bundesverkehrswegeplanung ein. „Die Planung verbindet vier Autobahnen“, erläutert sie den überregionalen Kontext der Strecke. „Die Wege insbesondere für den Schwerlastverkehr würden verkürzt und die vielen Ortsdurchfahrten der bestehenden B 15 erheblich entlastet.“ Rita Hagl-Kehl will sich in den kommenden Wochen auch mit Kritikern des Projekts treffen. „Mir ist wichtig, dass bei den Planungen auch die Interessen der anliegenden Gemeinden und des Naturschutzes berücksichtigt werden.“
Ruth Müller, MdL, interessiert sich besonders für die Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung in Niederbayern. Fritz Colesan, Vorstandssprecher bei Flottweg, erklärte die Bedeutung anhand seines eigenen Unternehmens. „85 Prozent Exportquote erzielt sein Unternehmen, dafür sind gute Verkehrsanbindungen sehr wichtig“, erläutert er die Notwendigkeit der Straße. Doch noch wichtiger sei die Straße für seine Mitarbeiter. Er finde kaum noch weitere Mitarbeiter in der Region und die B15neu würde helfen, das Einzugsgebiet zu vergrößern und auch mit Unternehmen aus München um die besten Mitarbeiter zu konkurrieren.
„In Zukunft wird die Bedeutung der Straße noch weiter wachsen“ zeigt sich Karl Zollner, ebenfalls Mitglied der Initiative PRO B15neu überzeugt. „Die Arbeitsteilung der Wirtschaft schreitet weiter voran, damit wächst auch die Bedeutung dieses Projekts“. Zum Abschluss des Gesprächs überreichten außerdem die Initiatoren der Bürgerinitiative die Landshuter Erklärung mit den zentralen Argumenten an die beiden Politikerinnen.
MdB Rita Hagl-Kehl wies darauf hin, dass der Bundesverkehrswegeplan 2015 in den kommenden Monaten vom Bundesverkehrsministerium erstellt werde. Wenn es nicht gelinge, die B15neu in den „vordringlichen Bedarf Plus“ zu bekommen, stehe der nächste Bundesverkehrswegeplan erst wieder im Jahr 2030 zur Diskussion. MdL Ruth Müller, die die vieldiskutierte Versatzlösung über die Flughafen-Tangente ansprach, sicherte zu, diese Variante bei Gesprächen mit den oberbayerischen Anliegern und durch Anfragen im Landtag zu klären.
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