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Kontaktlose Abgabe vor dem Büro in der Nikolastraße 49 im zweiten Stock
Daheimbleiben – das haben in den letzten Wochen viele Familien genutzt, um aufzuräumen. Aus manchen Schubladen wurde dabei längst Vergessenes zutage gefördert, darunter auch alte Handys, Smartphones oder Tablets. Doch wohin damit? Die Landshuter Landtagsabgeordnete Ruth Müller hat die Antwort: „Vor meinem Büro ist ab sofort bis Ende Mai wieder eine Althandy-Sammelstelle eingerichtet. Hier können alte Geräte, egal ob kaputt oder funktionstüchtig abgeben werden, um sie einer sinnvollen Wiederverwertung zuzuführen.“
Der Erlös der Handy Aktion unterstützt Bildungsprojekte der „Mission Eine Welt“ und das „Eine Welt Netzwerk Bayern e.V.“ Die Politikerin will damit alle Bürger*innen motivieren, einen eigenen Beitrag zur Weiternutzung von Rohstoffen zu leisten. Allein in Deutschland werden jedes Jahr mehr als 35 Millionen neue Handys gekauft und durchschnittlich nur etwa 18 Monate genutzt. Danach verschwinden sie oft in der Schublade. Die Handys werden nach Ende der Sammelaktion sortiert und die enthaltenen wertvollen Rohstoffe wie Gold oder Kupfer der Wiederverwertung zugeführt, um den allgemeinen Rohstoffverbrauch einzuschränken.
Ausgediente Mobiltelefone können bis zum 29. Mai im Abgeordnetenbüro zu den täglichen Öffnungszeiten von Mo-Do (09:00 bis 15:00 Uhr) und Fr (09:00 bis 14:00 Uhr) abgegeben werden. Die kontaktlose Abgabe ist selbstverständlich sichergestellt. Ruth Müller: „Werfen Sie ihre alten Handys einfach in die bereitgestellte Sammelbox vor der Tür des Bürgerbüros!“
„Tag der Anerkennung von Freiwilligen“ so wichtig wie schon lange nicht mehr
„Wir können stolz sein auf den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft“, zeigt sich die Landtagsabgeordnete Ruth Müller beeindruckt von den vielfältigen Aktionen der Ehrenamtlichen während der Corona-Krise.
Wie gut das in der Praxis klappt, sieht man anhand der zahlreichen Vereine, die ihre eigentlichen Funktionen aufgrund der aktuellen Lage nicht ausüben können. Stattdessen finden sie kreative Lösungen, um ihren Mitmenschen mit Hilfsangeboten zur Seite zu stehen, die sich wegen des Risikos der Ansteckung nicht selbst versorgen können. Neun Nachbarschaftshilfen gab es bisher im Landkreis Landshut, die sich schon seit vielen Jahren um Versorgungs- und Besorgungsfahrten und Unterstützung im Alltag gekümmert haben. Nun sind es deutlich mehr geworden, die sich unkompliziert gegründet haben. KLJB-Gruppen bieten Einkaufs-Service für ältere Mitbürger an, Frauenbund-Gruppen schließen sich zusammen, um Stoffmasken zu nähen und natürlich funktioniert auch die unbürokratische Hilfe in der direkten Nachbarschaftshilfe.
MdL Ruth Müller im Gespräch mit den Bürgermeistern Franz Göbl (Buch a. E.) und Peter Forstner (Neufahrn)
„Die ersten Steuerstundungen sind schon längst beantragt“, berichtet Bürgermeister Peter Forstner der Landtagsabgeordneten Ruth Müller. Sie hatte sich mit den beiden Bürgermeistern Franz Göbl aus Buch am Erlbach und Peter Forstner, Neufahrn getroffen, um die Sicht der Kommunen in der Corona-Krise zu erfahren. „Nächste Woche haben wir zwei Plenarsitzungen und Ausschuss-Sitzungen im Bayerischen Landtag“ berichtet Müller. Und da werden auch die finanziellen Auswirkungen der Corona-Krise auf die unterschiedlichen politischen Bereiche diskutiert.
Ruth Müller, MdL will Chancengleichheit auch für bayerische Studierende
Eine wahre Email-Flut junger Medizinstudenten aus ganz Bayern ist im Bürgerbüro der Landtagsabgeordneten Ruth Müller eingegangen. Besorgt wenden sich die Studierenden an die Abgeordnete, denn sie befürchten, dass ihnen durch die Absage des Staatsexamens erhebliche Nachteile sowohl in beruflicher als auch finanzieller Sicht entstehen. Der Hintergrund ist die Änderung des Infektionsschutzgesetzes und mit ihm die Ärztliche Approbationsordnung inkl. der jeweiligen Regelungen zu den Examina. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte verkündet, dass das M2 aufgrund der aktuellen Pandemie eigentlich verschoben wird, hat aber den Bundesländern die Möglichkeit eröffnet, anders zu entscheiden und das Examen dennoch durchzuführen. „Damit ist aus einem eigentlich nationalen, bundesweit einheitlichen Staatsexamen ein dem Föderalismus unterworfenes Länderexamen geworden, das Tür und Tor für darauf folgende Ungleichheiten eröffnet hat“, so Müller.
In den bayerischen Gärtnereien ist alles für die Hauptsaison vorbereitet und in den kommenden Wochen sollten eigentlich 40 bis 50 Prozent des Jahresumsatzes erwirtschaftet werden. Da aber in den gärtnerischen Endverkaufsbetrieben wie Baumschulen und Gärtnereien aufgrund der Ausgangsbeschränkungen derzeit kein Verkauf erlaubt ist, stehen viele Existenzen auf dem Spiel.
Die Landtagsabgeordnete Ruth Müller hat daher bei der Staatsregierung interveniert und nachgefragt, ob unter der Einhaltung spezieller Hygienevorschriften eine zügige Wiedereröffnung in Betracht gezogen werden könnte: „Die regionalen Gärtnereien müssen Setzlinge vernichten, während die Discounter gleichzeitig Blumen und Pflanzen weiterhin verkaufen dürfen“, zeigt sich Ruth Müller besorgt, „das erscheint mir äußerst ungerecht, auch wenn man bedenkt, dass viele der Pflanzen im Einzelhandel nicht aus der Region kommen, sondern meistens sogar einen weiten Lieferweg hinter sich haben.“