SPD Adlkofen

Ein reich gedeckter Tisch für die Bienen ist das Ziel

Ein reich gedeckter Tisch für die Bienen ist das Ziel
Ruth Müller, MdL besucht Hobby-Imker Klaus Leopold

Mit einem warmen April waren es eigentlich gute Voraussetzungen für die Frühtracht in diesem Jahr, erzählt Klaus Leopold beim Besuch der imkereipolitischen Sprecherin Ruth Müller an seinen Bienenkästen. Gleich hinter seinem Haus, an der alten Wasserreserve, tummeln sich in diesem Jahr sieben Bienenvölker, vier davon sind schon wieder neue Ableger seiner Altvölker. Aber nach den ersten warmen Wochen, in denen alles in voller Blüte stand, folgten kalte Tage und frostige Nächte, sodass beispielsweise die Apfelblüte nur spärlich ausgefallen ist, die von den Bienen für die Honigernte dringend gebraucht wird. Vor wenigen Tagen hat Leopold zum ersten Mal in diesem Jahr geschleudert und die Honigernte beurteilt er als „eher durchschnittlich“. Im sechsten Jahr imkert Klaus Leopold nun, den die Arbeit der Bienen schon immer fasziniert hat. Und man lerne ständig etwas dazu, da die Natur immer wieder Überraschungen bereit halte.

Kommunale Infrastruktur ausbauen und erhalten

MdL Ruth Müller zum Arbeitsgespräch bei Neufahrns Bürgermeister Peter Forstner

 

„Die neue Amtszeit hat mit ganz anderen Themensetzungen begonnen, als ich das eigentlich geplant hatte“, berichtet Bürgermeister Peter Forstner beim Besuch der Landtagsabgeordneten Ruth Müller. Statt Volksfest-Eröffnung hieß es Hygiene-Konzepte im Rathaus auf den Weg zu bringen und die Schließungen von Schule, KiTa und Wertstoffhof zu organisieren. Um nun die Eltern von Krippen- und KiTa-Kindern zu entlasten, hat sich die Gemeinde mit dem Kindergarten und Kinderkrippe entschlossen, in den Pfingst- und Sommerferien auf die Schließtage zu verzichten. „Die Eltern von rund 40 Krippenkindern und 126 Kindergartenkindern haben schon jetzt einen Großteil ihres Jahresurlaubs wegen der Corona-Schließungen verbraucht“, weiß Peter Forstner aus vielen Gesprächen. Auch die Haushaltsberatungen standen ganz unter dem Eindruck von Corona, so wird bereits mit einem Rückgang der Gewerbesteuer um 30 Prozent gerechnet, informierte Peter Forstner.

Digitale Bürgersprechstunde zu Homeschooling und E-Learning

Landtagsabgeordnete Ruth Müller im Gespräch mit Schulleiter Christoph Müller

Die COVID-19 Krise hat unser gesellschaftliches Leben hinsichtlich Digitalisierung sprunghaft vorangetrieben und damit unseren Alltag, sowie unser Berufsleben tiefgreifend verändert. Der bundesweite Digitaltag 2020 der Initiative „Digital für alle“ besteht aus einem Zusammenschluss von mehr als 25 Organisationen aus Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft und öffentlicher Hand. Am Freitag, den 19. Juni bietet sie in diesem Rahmen zahlreiche digitale Veranstaltungen verschiedenster Kategorien. Unter dem Motto „Digitalisierung gemeinsam gestalten“ können Interessierte mit zahlreichen Veranstaltern ins Gespräch kommen und Sorgen, Ängste, aber auch Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung diskutieren.

Auch die Landshuter Landtagsabgeordnete Ruth Müller bietet in diesem Rahmen eine Online-Sprechstunde unter dem Titel „Digitale Schule – Homeschooling – E-Learning – Corona als Chance?!“ an. Als Gesprächspartner steht ihr Christoph Müller, Schulleiter des Maristen-Gymnasiums in Furth zur Seite. Dabei werden Beispiele aus der Praxis diskutiert, aber auch die Herausforderungen angesprochen, Kommunen, Haushalte und Schulen hinsichtlich der technischen Ausstattung und des Anwenderwissens in Einklang zu bringen. Die Sprechstunde startet am Freitag, den 19. Juni um 16 Uhr auf der Facebook-Seite der Abgeordneten.

Unter https://de-de.facebook.com/Ruth.Mueller.SPD/ kann man dort den Live-Stream verfolgen und Fragen stellen.

Handarbeiten, damit Kinderaugen leuchten

Gertraud Schröttinger überreicht Spendenerlöse an Kinderpalliativ-Hilfe und ambulantes Kinderhospiz

 

Socken in allen Größen, Stofftaschen und Ostereier strickt, näht und bastelt die Ergoldsbacherin Gertraud Schröttinger das ganze Jahr, um sie für gute Zwecke zu verkaufen. In diesem Jahr ist durch das Corona-Virus noch ein neuer „Geschäftszweig“ entstanden, berichtet sie bei der Spendenübergabe der Verkaufserlöse im Kinderkrankenhaus Landshut: „Selbstverständlich habe auch ich Stoffmasken genäht und überall um Gummis gebettelt, da diese ausverkauft waren“, erinnert sie sich an die ersten Wochen. Dafür ist der Erlös ihrer Handarbeiten in diesem Jahr auch deutlich höher ausgefallen als sonst und so freute sie sich, jeweils eine Spende in Höhe von 1.500 Euro an die beiden Vertreterinnen der Kinderpalliativ-Hilfe Niederbayern, Ines Haselbeck und Katrin Berben sowie an die Schirmherrin des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes der Malteser, Ruth Müller, MdL zu überreichen. Die Kinderpalliativ-Hilfe Niederbayern wurde gegründet, um schwerstkranken und sterbenden Kinder eine häusliche Palliativversorgung durch pflegerische und ärztliche Experten zu ermöglichen. Die Kosten hierfür sind deutlich höher als der Satz, der von den Krankenkassen erstattet wird. Dafür werden die Spenden verwendet, im Moment beispielsweise dafür, um Einmal-Kleidung zu erwerben, damit die Pflegekräfte trotz Corona in die Familien gehen dürfen. „Wir wollen mit unserem Verein eine heimatnahe Anlaufstelle für die schwerstkranken Kinder und ihre Angehörigen sein“, so Ines Haselbeck. 
 

Jugend- und Umweltbildung darf nicht auf der Strecke bleiben

Ruth Müller, MdL besuchte einzige niederbayerische Jugendbildungsstätte Windberg

 

Seit dem 16. März ist auch die einzige niederbayerische Jugendbildungsstätte in Windberg, im Landkreis Straubing-Bogen wegen Corona geschlossen. „Jede Woche kommen in einem normalen Jahr rund 200 neue Schüler (und ca. 80 Erwachsene) zum Aufenthalt in unsere Einrichtung“, erläuterte Franz-Xaver Geiger, Leiter in Windberg, der SPD-Landtagsabgeordneten Ruth Müller bei ihrem Besuch. Nun haben alle Schulen bis zum Ende dieses Schuljahres ihre Fahrten storniert oder sie mussten wegen der Schließung der Bildungsstätte und der Schulen abgesagt werden. Die Einnahmeausfälle belaufen sich deshalb bis zum 31. Juli auf mindestens 450.000 Euro, hat der stellvertretende Geschäftsführer Thomas Schneider kalkuliert.

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