SPD Adlkofen

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Landtagsabgeordnete besuchen mit Bürgermeister die Gemeindebücherei

 „Was dürfen wir mit unseren Büchern in Zeiten des Lockdowns überhaupt noch machen?“ – diese Frage treibt den Neufahrner Bürgermeister Peter Forstner um. Deshalb hatte er die beiden SPD-Landtagsabgeordneten Ruth Müller und Florian von Brunn eingeladen, um ihnen vor Ort zu schildern, welche Maßnahmen bereits getroffen wurden, um die aktuellen Anforderungen zu erfüllen. Mit dabei war die Büchereileiterin Silvia Müller, die die Herausforderung hat, die sich ständig ändernden Vorgaben mit ihren zwölf Ehrenamtlichen umzusetzen. „Unsere Verleihmedien sind auf der Homepage einsehbar und können vorbestellt werden“, so Silvia Müller. „Wir werden jetzt mit unseren Kunden Termine vereinbaren, wo sie ihre vorbestellten Medien kontaktlos abholen können“. Das sei natürlich mit deutlich mehr Aufwand für die Helfer verbunden, die alle ehrenamtlich arbeiten. Seit 2016 gibt es die neue Bücherei in der Rottenburger Straße und sie hat sich in den letzten Jahren zum Treffpunkt für alle Generationen entwickelt. „Zu uns kommen Familien mit Kleinkindern, die Grundschule kommt zur Ausleihe und auch Senioren schätzen das abwechslungsreiche Angebot an Büchern und Zeitschriften.

SPD-Antrag abgelehnt - weiterhin Tierversuche in Bayern

Martina Fehlner, MdL/Florian von Brunn, MdL/Ruth Müller, MdL

Tierschutzpolitische Sprecherin Ruth Müller: Regierungsfraktionen lehnen Erforschung alternativer Methoden rigoros ab - Kein Herz für Tiere

Beim mangelnden Tierschutz in Bayern bleibt alles beim Alten: CSU und Freie Wähler haben im heutigen Umweltausschuss (3. Dezember) abgelehnt, Bayern zum Vorreiter für alternative Forschungsmethoden werden zu lassen. Damit stehen sie weiterhin zu Tierversuchen. Die tierschutzpolitische Sprecherin Ruth Müller und der umweltpolitische Sprecher der Fraktion Florian von Brunn sind enttäuscht. Müller: "Bayern gehört zu den drei Bundesländern mit den meisten Tierversuchen. Und den Regierungsfraktionen mangelt es offenbar an Willen, diesen Zustand zu beenden! Unsere Forderung, ein Kompetenzzentrum für die Erforschung alternativer Testmethoden zu schaffen, haben sie abgelehnt. Die bei Versuchen gequälten Tiere sind ihnen völlig egal."

Regionale Erzeugung wird positiv vermittelt

Seit über drei Jahren gibt es jeden Mittwoch am Vormittag den Wochenmarkt, der sich zu einem Treffpunkt für alle entwickelt hat, die regionale Erzeugnisse schätzen. Erstmals veranstaltete die Gemeinde Neufahrn den Wochenmarkt am Samstag, um auch den Berufstätigen und Familien das Einkaufserlebnis zu vermitteln. Die SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller, die für den Bereich der Direktvermarktung im Landwirtschaftsausschuss zuständig ist, besuchte den Markt zusammen mit Bürgermeister Peter Forstner, um sich mit den Marktbeschickern zu unterhalten.  „Wochenmärkte sind Begegnungsmöglichkeiten im Ort, die zudem das Vertrauen und Verständnis der Menschen für die Lebensmittel stärken“, so Müller. Neben der Wertschöpfung, die der Region zugute komme, hätten die Wochenmärkte auch den Vorteil der kurzen Transportwege. „Die Corona-Pandemie hat das positive Image der Direktvermarkter verstärkt“, stellte auch der Sprecher der Marktleute, Jürgen Pompe fest, der mit seinen Äpfeln und den Honigprodukten eine feste Größe auf dem Wochenmarkt ist. Er bedankte sich auch bei Bürgermeister Peter Forstner für die Unterstützung durch die Gemeinde, denn ohne diese könnte die Logistik nicht jede Woche bewältigt werden. Auf dem Neufahrner Wochenmarkt, der immer mittwochs ab 8.00 Uhr am Kindergartenparkplatz stattfindet, gibt es Obst und Gemüse aus der Region, Fleisch, Käse und Wurstwaren vom Bio-Bauernhof, Honig, Säfte, Liköre und Marmeladen, aber auch Backwaren. Besondere Besucher wie Töpfer oder Messerschleifer runden das Angebot in Neufahrn ab. Und nach den positiven Rückmeldungen am Samstag wird sicher bald wieder einmal ein Samstags-Markt stattfinden, sobald es die Corona-Lage zulässt, machte Bürgermeister Peter Forstner deutlich.

Handysammelaktion für mehr Nachhaltigkeit und einen guten Zweck

Daheimbleiben – das haben gerade in diesem Jahr viele Familien genutzt, um aufzuräumen. Aus manchen Schubladen wurde dabei längst Vergessenes zutage gefördert, darunter auch alte Handys, Smartphones oder Tablets. Doch wohin damit? Auf Initiative der Pfeffenhausener Landtagsabgeordneten Ruth Müller ist ab sofort bis Jahresende eine Althandy-Sammelstelle in der Nähe von Rottenburg eingerichtet. „Dort können alte Geräte, egal ob kaputt oder funktionstüchtig abgeben werden, um sie einer sinnvollen Wiederverwertung zuzuführen“, so Ruth Müller.

 

Der Erlös der Handy Aktion unterstützt Bildungsprojekte der „Mission Eine Welt“ und das „Eine Welt Netzwerk Bayern e.V.“ Die Politikerin will damit alle Bürger*innen motivieren, einen eigenen Beitrag zur Weiternutzung von Rohstoffen zu leisten. Allein in Deutschland werden jedes Jahr mehr als 35 Millionen neue Handys gekauft und durchschnittlich nur etwa 18 Monate genutzt. Danach verschwinden sie oft in der Schublade. Die Handys werden nach Ende der Sammelaktion sortiert und die enthaltenen wertvollen Rohstoffe wie Gold oder Kupfer  der Wiederverwertung zugeführt, um den allgemeinen Rohstoffverbrauch einzuschränken.

 

Ausgediente Geräte können bis Jahresende bei Familie Lorenzer, Münster 94 bei Rottenburg abgegeben werden.

Büchereien weiterhin geöffnet lassen

Bedeutung des Lesens nicht unterschätzen – MdL Ruth Müller gegen die pandemiebedingte Schließung von Büchereien

 

Gerade in der letzten Zeit ist der Staub vom angegrauten Image der Büchereien weitestgehend abgewischt worden – und schon steht nach dem Frühjahrslockdown die nächste Schließung bevor. Die Enttäuschung zahlreicher, meist ehrenamtlicher, Büchereileitungen in der Region ist groß, weiß die SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller aus zahlreichen Rückmeldungen seit gestern: Mit großer Sorgfalt wurden hier sichere Hygienekonzepte vorgelegt, ausgeliehene Medien selbst wurden nach dem Reinigen und Desinfizieren in mehrtägige „Quarantäne“ gestellt, um eine Übertragung von Corona-Viren auszuschließen, Maskenpflicht und Mindestabstände wurden eingehalten – alles umsonst. „Die Büchereien erfahren gerade ein ähnliches Schicksal wie die Kulturszene“, so Ruth Müller, „Dabei haben Büchereien auch einen Bildungsauftrag. Gerade in der letzten Zeit haben immer mehr Familien und vor allem Kinder ihre Freude am Lesen wiederentdeckt – und das zu sozial verträglichen Preisen.“ Diese Entwicklung sei begrüßenswert und sollte unterstützt statt boykottiert werden, findet die Abgeordnete. Vor kurzem erst fand der bundesweite Vorlesetag statt, der wieder einmal auf die enorme Bedeutung des Lesens hingewiesen hat. „Und eine Woche danach sollen die Büchereien schließen“, zeigt sich Müller verärgert.


 

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