SPD Adlkofen

Tierwohl in der Landwirtschaft

Expertinnen und Experten im Landtag bestätigten SPD-Forderung nach Pflicht auf Fleischprodukten

SPD-Abgeordnete Müller, Fehlner und von Brunn: Freiwillige Kennzeichnung wie bisher nutzt weder den Verbraucherinnen und Verbrauchern noch der Landwirtschaft - Bad Grönenbach darf sich nicht wiederholen

 

Die von der SPD-Fraktion initiierte gemeinsame Tierwohl-Anhörung von Umwelt- und Landwirtschaftsausschuss im Landtag hat klar gezeigt, dass auch Expertinnen und Experten mehr Einsatz für den Tierschutz in der Landwirtschaft befürworten. Ein verpflichtendes Tierwohllabel etwa ist laut der SPD-Agrarsprecherin Ruth Müller überfällig: "Der Ruf nach Lebensmitteln, die ohne quälerische Tierhaltung produziert werden, ist lauter denn je. Seit Jahren fordern wir als SPD eine verpflichtende Kennzeichnung von Fleisch. Eine freiwillige Kennzeichnung nutzt weder den Verbraucherinnen und Verbrauchern noch den Landwirtinnen und Landwirten."

Dem Einzelhandel durch die Krise helfen

Landtagsabgeordnete Ruth Müller im Gespräch mit Oberpaur Geschäftsführer Thomas Boniberger

„Besonders tragisch ist es für uns, dass die aktuelle Krise Trends wie den Online Handel beschleunigt, gegen den wir auch ohne Corona schon ankämpfen müssen“, begann der Geschäftsführender Gesellschafter Thomas Boniberger seinen Bericht zur aktuellen Corona-Situation in der Mode- und Textilbranche. Die Landtagsabgeordnete Ruth Müller war auf Einladung des Landshuter Modehauses zu einem Gespräch gekommen, um sich mit Geschäftsführer Thomas Boniberger und dem kaufmännischen Leiter, Daniel Kanis, über die konkrete Umsetzung der Wirtschaftshilfen und die Auswirkungen des Lockdowns auf den Umsatz, aber auch langfristig gesehen auf die Situation in der Landshuter Innenstadt auszutauschen. „Mit dem zweiten harten Lockdown wurden uns mindestens vier Wochen unserer umsatzstärksten Zeit genommen“, rechnete Daniel Kanis die Entwicklung seit Mitte Dezember vor, „außerdem waren die Monate von April bis November 2020 von sehr starker Kaufzurückhaltung geprägt und diese Umsatzausfälle muss der Einzelhandel völlig selbständig kompensieren.“

Der Blumenverkauf hat einen langen Vorlauf

Niederaichbacher Gärtnerei schildert der Abgeordneten Ruth Müller Probleme

 

Über 15 Politiker hat der Niederaichbacher Gärtnermeister Markus Rauscher in der vergangenen Woche angeschrieben und seine Sorgen geschildert. Die SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller kam zu einem persönlichen Gespräch vorbei, um sich vor Ort ein Bild zu machen und Argumente für die parlamentarische Debatte in München mitzunehmen.

Für mehr Leben in der Stadt

Bürgermeisterin Sibylle Entwistle im Austausch mit parlamentarischer Staatssekretärin Rita Hagl-Kehl, MdB und Ruth Müller, MdL

In Zeiten von Lockdown und Mindestabstand klinge es paradox, jedoch sei gerade jetzt die Zeit, sich konkret Gedanken über die Stadtentwicklung zu machen, um das Zentrum neu zu beleben, ist sich Vilsbiburgs Bürgermeisterin Sibylle Entwistle sicher. Auch die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Verbraucherschutz, Rita Hagl-Kehl, MdB findet diesen Ansatz richtig: „Gerade jetzt gut durchdachte Pläne anzufertigen ist auch dem Antragsprozess für Fördermittel durch den Bund zuträglich, um die Planungen schnellstmöglich umzusetzen“. 

Lasst Blumen endlich wieder sprechen

MdL Müller fordert Lockerung des Verkaufsverbots für bayerische Gärtnereien und Baumschulen

 

In den bayerischen Gärtnereien ist alles für die Hauptsaison vorbereitet. Am bevorstehenden Valentinstag sollten außerdem 20 Prozent des Jahresumsatzes erwirtschaftet werden. Da aber in den gärtnerischen Endverkaufsbetrieben wie Baumschulen und Gärtnereien derzeit kein Verkauf erlaubt ist, stehen viele Existenzen auf dem Spiel. Und das bereits zum zweiten Mal. Denn schon im vergangenen Jahr war diese Branche mit dem Beginn der Pandemie eine der ersten, die unter den Regelungen des Lockdowns zu leiden hatte. Pflanzen kann man nicht befehlen ihr Wachstum einzustellen, was nicht verkauft wird, verdirbt. In der momentanen Situation kommt erschwerend hinzu, dass sich zu Recht viele Einzelhändler beschweren, dass große Discounter durch ein umfangreiches Non-Food-Angebot aktuell sogar zum Profiteur der Coronapandemie werden, während der Fach- und Einzelhandel geschlossen bleiben muss.

Webseite der BayernSPD BayernSPD-Landtagsfraktion