SPD Adlkofen

Ausbildung in Gastro und Hotellerie: Hoffnung auf den Aufholeffekt

Text und Bild: IHK Passau-Johannes Karasek (Pressesprecher)

MdL Müller und MdB Hagl-Kehl tauschen sich mit Vertretern der IHK aus

Die Corona-Krise und ihre Folgen für die berufliche Ausbildung – speziell in der Hotel- und Gaststättenbranche – war das zentrale Thema eines Austausches zwischen Politik und Wirtschaft, für den sich die Landtagsabgeordnete Ruth Müller sowie die Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz Rita Hagl-Kehl mit Vertretern der IHK Niederbayern um deren Hauptgeschäftsführer Alexander Schreiner zusammengeschaltet haben. Die beiden Politikerinnen äußerten ihre Sorge, dass Corona neben den wirtschaftlichen Auswirkungen auch für einen Knick in der Ausbildungsstatistik sorgen könnte.

„Rückschlag oder Chance? Frauen in der Corona-Krise.“ – MdL Christian Flisek im Online-Talk mit MdL Ruth Müller

---und spannenden Gästen

Die Coronakrise stellt nicht nur für das Gesundheitswesen, die Volkswirtschaft und den Sozialstaat eine enorme Belastung dar, auch der Kampf um Gleichstellung hat durch die Pandemie neue Brisanz gefunden. Zementierte Geschlechterrollen, Mehrfachbelastung durch Haushalt, Kinderbetreuung und Homeoffice, die Zunahme von häuslicher und sexualisierter Gewalt: Die Folgen von Lockdown und Schulschließungen treffen vor allem Frauen.

Wie steht es um den Wert der von Frauen geleisteten Arbeit, um ihre Wahlfreiheit und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Deutschland nach einem Jahr der Pandemie? Hat Corona gar zur „Retraditionalisierung“ von Geschlechterrollen geführt? Welche Lehren lassen sich aus dem vergangenen Jahr ziehen und welche Chancen bieten sich dadurch für die Zukunft?

Darüber diskutieren am Dienstag, 22. Juni um 19.30 Uhr Ruth Müller, Frauenpolitische Sprecherin der bayerischen SPD-Landtagsfraktion, und der Passauer Landtagsabgeordnete Christian Flisek mit spannenden Gästen.

Der Online-Talk am Dienstagabend kann live über die Facebookseiten der beiden Abgeordneten verfolgt werden, dazu ist es nicht nötig, selbst einen Facebook-Account zu haben. Über die Kommentarfunktion können außerdem Fragen gestellt werden.

Asbestrohre in den Kommunen: SPD fordert Bericht der Staatsregierung und Konzept zur Beseitigung der "Gefahr im Boden"

Fraktionsvizin Ruth Müller: Kommunen dürfen nicht allein gelassen werden

Jedes Jahr werden in Bayern hunderte Kanalrohre saniert. Einige der Röhren bestehen jedoch aus asbesthaltigem Material - die Auswechslung ist teuer, viele Kommunen sparen sich den Austausch. Die SPD-Fraktion und ihre stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ruth Müller haben in der heutigen (17.6.) Umweltausschusssitzung einen Bericht der Staatsregierung gefordert. "Viele Gemeinden in Bayern, wie etwa Stephansposching oder Adlkofen in Niederbayern, stehen bei Kanalsanierungen vor einem kostenintensiven Problem", so Müller. "Es ist unverständlich, warum die Staatsregierung ablehnt, darüber zu berichten, wie die Lage in den Kommunen aussieht."

Wir trauern um Theresa Bergwinkl

+ Theresa Bergwinkl +

Tieftraurig haben wir heute die Nachricht erhalten, dass unsere Geschäftsstellenleiterin, SPD-Vorsitzende und Stadträtin Theresa Bergwinkl aus Vilsbiburg im Alter von 58 Jahren verstorben ist. Fast 14 Jahre hat sie die Geschicke der SPD Vilsbiburg als Vorsitzende geleitet, war in unserem Kreisvorstand in verschiedenen Funktionen tätig und hat sechs Jahre die Geschäftsstelle in Landshut geleitet. Als Stadträtin hat sie neun Jahre lang die Kommunalpolitik in Vilsbiburg mitgestaltet. Mit ihr verlieren wir viel zu früh eine engagierte, aufrichtige und liebenswerte Freundin und Sozialdemokratin, mit der uns viele Veranstaltungen und Wahlkämpfe verbinden. Ihren letzten Kampf hat sie in nur kurzer Zeit verloren. Wir trauern mit ihrer Familie um Theresa und denken an sie in dankbarer Verbundenheit zurück.

Hoffnung für Mayaz bleibt bestehen

Landtagsausschuss macht sich stark für klare Verhältnisse bei der Ausbildungsgenehmigung für das syrische Mädchen

 

Erneut auf der Tagesordnung des Ausschusses für Eingaben und Beschwerden stand diese Woche der im Landkreis Landshut bereits bekannte Fall syrischen Mädchens Mayaz, die seit längerem versucht eine Ausbildungserlaubnis für ihren Wunschberuf als Floristin zu bekommen. Es gibt ein gültiges Urteil des Verwaltungsgerichts Regensburg mit dem die zuständige Ausländerbehörde angewiesen wird, die Ausbildungsgenehmigung zu erteilen. Das Innenministerium will sich über dieses Urteil hinwegsetzen, so dass es nun erneut zu einer Berufungsverhandlung vor dem bayerischen Verwaltungsgericht kommen wird. Die Abgeordneten des Ausschusses haben daher heute beschlossen, den Fall von Mayaz erneut auf die Tagesordnung zu setzen und wollen noch vor der Sommerpause eine Entscheidung herbeiführen, damit Mayaz und ihre Unterstützer rechtzeitig zum Ausbildungsbeginn planen können, ob es mit der Ausbildung in der Blumenbinderei in Furth losgehen kann. „Ich hoffe sehr, dass diese Odyssee ein gutes Ende nimmt“, so die Landtagsabgeordnete Ruth Müller, die die syrische Familie seit langem unterstützt, „Mayaz ist hoch motiviert und sehr fleißig. Sie hat es wirklich verdient, dass sie in Deutschland eine Chance bekommt. Noch dazu, weil sie als Floristin einen Beruf ergreifen will, für den sich sehr schwer interessierte Bewerber finden lassen.“