SPD Adlkofen

Warum kann die Mango Kinder retten?

Dies und vieles mehr konnten die SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller und die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Langquaid erfahren, als sie das Fair-Handelszentrum (FHZ) in Langquaid besuchten.

Die Mitarbeiterin des FHZ Petra Friedrich brachte den Besucher*innen die Vielfalt der Produkte näher und zeigt anhand einiger Beispiele auf, wie der faire Handel sich entwickelt hat. Die Geschichte der Mango-Produkte im FHZ begann vor 25 Jahren mit der Erfahrung eines Paters auf den Philippinen. Dieser irische Geistliche war konfrontiert mit massiver Armut in den Familien seiner Wirkungsstätte. Aus der Not heraus wurden auch Kinder zur Prostitution gezwungen. Für den Pater war klar, es brauchte ein lang-wirkendes Konzept, um die Familien zu unterstützen. So entstand die Idee, den Menschen Mangosetzlinge zur Verfügung zu stellen. Die Früchte der Bäume werden verarbeitet und im Fairen Handel vertrieben. Als Trockenfrüchte oder Smoothie, Mangomus oder Schoko-Früchte gibt es diese Köstlichkeiten in Langquaid zu kaufen. Der Ertrag eines Baumes sichert seither das Schulgeld für zwei Kinder. Auch der Regensburger Getränkehersteller Nagler nimmt das hochwertige Mangomus ab. Eine Mischsaft aus heimischen Streuobst-Äpfeln und exotischer Mango hat, mit Bio-Qualität und fair gehandelt, einen hohen Mehrwert.

Burg Trausnitz wird mit sieben Millionen Euro für die Zukunft standsicher gemacht

Der Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen im Bayerischen Landtag hat heute die Mittel für Hochbaumaßnahmen freigegeben. Für die Landshuter Burg Trausnitz wurde die Freigabe für das Projekt „Statisch-Geologische Sicherung der Burghänge“ beschlossen. Die mit sieben Millionen Euro unterfütterten Maßnahmen sollen der Gewährleistung der Standsicherheit des Burghangs und damit der Burgmauerfundierung dienen. Die bereits 1235 im Wesentlichen fertiggestellte Burganlage war zwischen 1255 und 1503 Residenz und Regierungssitz der Herzöge von Niederbayern. Die stadtseitigen Nordhänge an der Burg unterliegen fortwährend Rutschungen und Hangbewegungen. 2014 wurde bei Begehungen festgestellt, dass die Hangbewegungen Spalten zwischen Burgmauer und Boden verursacht haben. In einer ersten Sofortmaßnahme wurde bereits 2015 ein Rutschungsbereich gesichert. Um aber eine langfristige Standsicherheit von Mauern und Burg zu gewährleisten, soll nun eine Verankerung und Verdübelung des Hanges vor den Burgmauern erfolgen und entlang des Ringankers Wartungswege geschaffen werden, um künftig den Hang leichter bewirtschaften zu können. Ebenso geplant sind eine Fundamentsicherung der beiden Warttürme sowie eine Sanierung der historischen Quellhäuser für die Hangentwässerung und der Abwasserleitungen. Alle Baumaßnahmen werden denkmal- und naturschutzrechtlich begleitet.

SPD fordert klarere Kennzeichnung von Honigmischungen

CSU lehnt erst SPD-Antrag ab und legt eine Woche später eigene Initiative vor

Die imkereipolitische Sprecherin Ruth Müller hat sich vor einer Woche im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in einem Antrag dafür eingesetzt, die Kennzeichnung von Honig für Verbraucher eindeutig zu gestalten. Eine Idee, die bei der CSU nicht auf Gegenliebe stieß: Der Antrag wurde abgelehnt. Umso erstaunter war Müller, als sie auf der Tagesordnung für den morgigen (14.7.) Ausschuss den fast inhaltsgleichen CSU-Antrag entdeckte. "So schnell sind wir noch nie kopiert worden. Es ist schön, dass unsere parlamentarischen Initiativen umgesetzt werden, wenn auch als Plagiat der Regierungskoalition. Die Verbraucher und Verbraucherinnen wollen Klarheit zur Herkunft von Honig, die sie jetzt letztlich auf unsere Initiative erhalten werden", stellt die niederbayerische Abgeordnete fest.

Resolution für Mheddin Saho unterzeichnet

Appell der evangelischen Gemeinden an Politiker und den Landesbischof

So verzweifelt ist er, dass der, um den es geht, am Donnerstag nicht dabei sein konnte. Das Schicksal des blinden Syrers Mheddin Saho, der nach Spanien abgeschoben werden soll, bewegt die Menschen weit über Rottenburg hinaus. Sein Facebook-Post vom Mittwoch, dass das Verwaltungsgericht Regensburg seine Klage gegen den Abschiebungsbescheid zurückweisen wird, hat Reaktionen in Hamburg, Erlangen, München und natürlich in der Region Rottenburg hervorgerufen und Solidaritätsbekundungen ausgelöst. Solidarität und Unterstützung erfährt Mheddin Saho auch von den evangelischen Christen in Rottenburg: Pfarrerin Veronika Mavridis von der Dreieinigkeitskirche hat zusammen mit der stellvertretenden Vertrauensfrau, Ruth Müller, MdL, die auch zugleich Mitglied der Landessynode der evangelischen Kirche in Bayern ist und dem ersten Vorstand der Freien Evangelischen Gemeinde Rottenburg, C-Punkt e.V. (FeG), Gerhard Zierer eine Resolution verfasst und unterzeichnet, die „Eine Perspektive für Mheddin Saho in Deutschland“ heißt.

Projekte aus Stadt und Landkreis erhalten Förderung durch Kulturfonds 2021

Unter den bewilligten Fördermaßnahmen des Kulturfonds Bayern 2021 für den Teilbereich Bildung, mit dem in diesem Jahr bayernweit Projekte in Höhe von 524.000 Euro unterstützt werden und über die im heutigen Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags entschieden wurde, befinden sich auch zwei überörtliche Maßnahmen aus Stadt und Landkreis Landshut.