Allgemein
Die evangelische Kirchengemeinde Joditz war von den Starkregenereignissen in der Region um Hof besonders betroffen. An der Johannes-Kirche, dem Gemeinde- und Pfarrhaus entstanden mehrere Schäden, deren Höhe noch nicht genau beziffert werden kann. Deshalb hatte die Dekanatssynode mit Dekanin Dr. Nina Lubomierski bei ihrer Tagung vor wenigen Wochen für die oberfränkische Kirchengemeinde eine spontane Sammlung initiiert.
Ein Lieferauto nach dem anderen biegt am frühen Montagmorgen um die Ecke in das Verteilzentrum im Moosburger Gewerbegebiet Degernpoint. Schon an der Aufschrift oder an den Autokennzeichen erkennt Thomas Hampel, Gewerkschaftssekretär bei ver.di für den Fachbereich Postdienste, für welchen Subunternehmer die rund 200 Fahrer unterwegs sind. „Aber das ist nicht alles, denn dazu kommen noch rund 100 Amazon-Flex-Fahrer, die auf eigene Rechnung unterwegs sind und meistens erst am Jahresende bei der Steuererklärung feststellen, dass sie von dem geringen Stundenlohn noch Steuern nachzahlen müssen“, erklärt Hampel den SPD-Politikern, die am frühen Morgen mit vor dem Tor stehen. Die Landtagsabgeordnete Ruth Müller, Kreisvorsitzender Andreas Mehltretter, Stadtrat Gerd Beubl und Juso-Kreisvorsitzender Michael Weindl hatten die Gelegenheit genutzt, um sich über die Arbeitsbedingungen und Probleme bei Amazon zu informieren.
MdL Ruth Müller besucht Bio-Hof in Schöfthal
„Freiheit“, das ist das Wort, das bei den Schwestern Marlene und Lucia Gruber immer wieder fällt. Die beiden bewirtschaften den Hof in Schöfthal bei Rohr, der seit über 300 Jahren von der Familie Gruber als landwirtschaftlicher Betrieb geführt ist. Marlene (31) und Lucia (27) Gruber haben sich vor fünf Jahren entschlossen, gemeinsam den Betrieb ihres Vaters Rupert weiterzuführen und gleich im darauffolgenden Jahr auf ökologische Landwirtschaft umgestellt. Beim Besuch der agrarpolitischen Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion Ruth Müller zusammen mit SPD-Gemeinderat Georg Riedl ziehen alle drei ein positives Fazit ihrer Entscheidung: Vater Rupert Gruber freut sich, dass der Bauernhof weiter mit Leben erfüllt wird und Marlene und Lucia Gruber schwärmen von der „Freiheit“, die sie mit ihrem Leben als Nebenerwerbslandwirtinnen und vor allem als Biobäuerinnen haben. Das Fundament auf dem die beiden Schwestern den Betrieb führen, ist solide, denn Lucia hat Forstwissenschaft in Weihenstephan und Agrarökologie in einem internationalen Masterprogramm studiert und Marlene Betriebswirtschaft in Regensburg und als Master Nachwachsende Rohstoffe an der TUM in Straubing.
Sommerzeit für den Dialog und den Erfahrungsaustausch nutzen
Mit intensiven Debatten zu Hochwasserschutz und Klimapolitik hat sich der Bayerische Landtag nach einer Drei-Tages-Sitzung in die parlamentarische Sommerpause verabschiedet. „Damit ist in den nächsten Wochen auch endlich mehr Zeit für die Wahlkreis-Arbeit vor Ort und für Besuche und Gespräche“, so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD im Bayerischen Landtag, Ruth Müller, MdL. Wie jedes Jahr in den Sommerferien ist Müller in dieser Zeit unterwegs, um sich über aktuelle Themen zu informieren und den Kontakt mit den Menschen zu pflegen.
Enttäuschende Nachrichten aus der Staatsregierung für Neufahrn
Schlechte Nachrichten der bayerischen Staatsregierung haben diese Woche die Neufahrner Gemeinde erreicht. Der barrierefreie Ausbau des Bahnhofs ist erst mal in weite Ferne gerückt. Noch 2020 wurde der Neufahrner Bahnhof in die Liste der zwölf bayerischen Bahnhöfe aufgenommen, die mit einer Aus- und Einsteigerzahl zwischen 1000 und 4000 Fahrgästen von der Staatsregierung beim Bund als priorisiert für die barrierefreie Gestaltung angemeldet worden sind. In der niederbayerischen Gemeinde steigen täglich 1600 Zugfahrer entweder ein, aus oder um. Die Kofinanzierung für die barrierefreie Gestaltung hätte jeweils hälftig durch den Bund und hälftig durch den Freistaat erfolgen sollen. Die Durchführungshoheit liegt bei der Deutschen Bahn.