Wahlkreis
Herzhaft-deftiger Humor mit Zwoaraloa am Frauenempfang von MdLs Ruth Müller und Helga Schmitt-Bussinger
Über die großen und kleinen Unterschiede zwischen Mann und Frau ging es im dritten Frauenempfang, zu dem die Pfeffenhausener Landtagsabgeordnete Ruth Müller dieses Mal in den Rottenburger Bürgersaal eingeladen hatte. Dabei wurden die großen Unterschiede zwischen den Geschlechtern besonders im Hinblick auf Familie und Beruf von der politischen Seite durch Ruth Müller und ihre Landtagskollegin und stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Helga Schmitt-Bussinger beleuchtet. Für Lachtränen am laufenden Band sorgte die Kabarett-Truppe „Zwoaraloa“, die die kleinen aber feinen Unterschiede in ihren, mit herzhaft bayerischem Humor gewürzten, Texten besangen und unter anderem die „Chancenungleichheit beim Bieseln“ beanstandeten.
Auf Antrag der SPD-Landtagsfraktion wurde die Staatsregierung vom Landtag im Juli 2015 aufgefordert, sich beim Bund dafür einzusetzen, dass die Ortsumfahrungen Weihmichl, Unter- und Oberneuhausen sowie Arth in die höchste Dringlichkeitsstufe des neuen Bundesverkehrswegeplans 2015 aufgenommen werden. Staatsminister Herrmann teilte nun der Initiatorin des Antrags, der Pfeffenhausener Landtagsabgeordneten Ruth Müller, den aktuellen Stand und die weiteren Schritte mit.
SPD –Landtagsabgeordnete Johanna Werner-Muggendorfer hatte zum 23. Mal geladen
Zum 23. Mal hatte MdL Johanna Werner-Muggendorfer zum Frauenempfang auf das Schiff „Renate“ an der Anlegestelle in Kelheim geladen. Wie im vergangenen Jahr übernahm Ruth Müller, SPD Abgeordnete aus Landshut den Part der Hauptrednerin. Die weibliche Kabarett-Truppe „Zwoaraloa“ gab dem Treffen den gewohnt witzig-unterhaltsamen Rahmen.
Auch in Zeiten des Flüchtlingsstroms und einem Europa, das auseinander driftet, dürfe Frauen- und Gleichstellungspolitik nicht aus den Augen gelassen werden, betonte die Johann Werner-Muggendorfer. Daher freute sie sich, „dass sich heuer fast 160 Frauen hier treffen.“ Allerdings müsse es noch viel mehr Frauen geben, „die sich politisch ein mischen.“
Am Montag erinnerten die SPD-Frauen aus Stadt und Landkreis Landshut die Frauen in Landshut mit einem Schokoladenherz auf einer Karte an die Bedeutung des internationalen Frauentages.
Der Frauentag entstand in der Zeit um den Ersten Weltkrieg, als Frauen verstärkt um Gleichberechtigung und Wahlrecht kämpften. 1910 setzte sich Clara Zetkin auf der „Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz“ erstmals für die Einführung eines internationalen Frauentages ein. Es folgte am 19. März 1911 der erste Frauentag in Deutschland, Dänemark, Österreich-Ungarn sowie der Schweiz. Unterstützung erhielten die Frauenrechtlerinnen von den Sozialdemokraten, die im Wahlrecht für Frauen die Chance sahen, ihre Anhängerschaft zu vergrößern. Am 12. November 1918 wurde das Wahlrecht für Männer und Frauen über 20 Jahren verkündet und die Vorkriegsforderungen der Frauenbewegung somit erfüllt. In den folgenden Jahren fand der Frauentag in Deutschland weiterhin statt, um Forderungen wie zum Beispiel niedrigere Lebensmittelpreise und legale Schwangerschaftsabbrüche mehr Ausdruck zu verleihen. Zwischen 1933 und 1945 wurde er aufgrund seines sozialistischen Ursprungs abgeschafft und in der DDR am 8. März 1946 wieder eingeführt, während er in der BRD erst in den 60er Jahren stärker ins Bewusstsein rückte. 1977 beschloss die UN-Generalversammlung den 8. März als internationalen Frauentag anzuerkennen. “Obwohl wir in einer modernen und wirtschaftlich gut aufgestellten und aufgeklärten Gesellschaft leben, sind wir Frauen in Deutschland immer noch gegenüber den Männern allzu oft benachteiligt. Dies wollen wir ändern und dafür setzen wir uns ein“, erklärt SPD-OB-Kandidatin Patricia Steinberger.
MdLs Ruth Müller und Natascha Kohnen im Gespräch mit den Hauptamtlichen des Caritas-Frauenhauses Landshut
Kürzlich besuchte MdL Ruth Müller gemeinsam mit MdL und Generalsekretärin der Bayern SPD, Natascha Kohnen, das Caritas-Frauenhaus in Landshut, um sich über die aktuelle Situation zu informieren. Ebenfalls am Gespräch teil nahmen die Kreisrätin Filiz Cetin, Stadträtin Anja König, sowie die stellvertretende Vorsitzende der Landshuter SPD, Patricia Steinberger. Die Politikerinnen wurden dabei von Leiterin Gabriele Unverdorben, sowie der Sozialpädagogin Godela Hovestadt und Erzieherin Kerstin Hirsch empfangen.