Umwelt
MdL Ruth Müller informiert sich über Schutzmaßnahmen in Neufahrn
„Den 29. Mai 2016 werde ich nicht vergessen“, machte Gemeinderat Jörg Linzmeier im Gespräch mit der stellvertretenden Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Ruth Müller, MdL beim Vor-Ort-Termin in Sachen Hochwasserschutz deutlich. Denn 2016 wurden der Ortsteil Winklsaß und andere Teile Neufahrns von einer Sturzflut überrascht, die den Schlamm in rund 30 Häuser drückte und Verwüstungen anrichtete. Müller war auch damals vor Ort, um mit Betroffenen zu sprechen und auf parlamentarischem Weg im Bayerischen Landtag Unterstützung zu organisieren.
Im Büro der Landtagsabgeordneten Ruth Müller in der Nikolastraße 49 in Landshut konnten Bürger*innen von April bis Juni ihre nicht genutzten Mobiltelefone abgeben, die beim Aufräumen während der Coronazeit in den eigenen vier Wänden gefunden wurden. Die Aktion fand großen Anklang - knapp 200 Geräte sind für einen guten Zweck gesammelt worden, dies entspricht gut 40 Kilo alter Mobiltelefone. Der Erlös der Aktion unterstützt die Bildungsprojekte der „Mission Eine Welt“ und das „Eine Welt Netzwerk Bayern e.V.“ Ruth Müller will mit der Aktion die sozialen und ökologischen Auswirkungen der Handyproduktion aufzeigen und das Bewusstsein der Bürger*innen für einen nachhaltigeren Umgang mit den Ressourcen schärfen. Hierzu gehört auch das Wiederverwenden von verarbeiteten Rohstoffen. Vor allem in Mobiltelefonen stecken seltene Erze, wie Gold, Kupfer und seltene Erden, die uns nur in begrenzter Menge zur Verfügung stehen. „Mich freut es sehr, dass immer mehr Bürger*innen sich um Nachhaltigkeit bemühen und der Schutz unserer Umwelt in den Fokus der Menschen rückt. Wir haben nur eine Erde und diese müssen wir für unsere zukünftigen Generationen bewahren“, zeigt sich Ruth Müller, MdL von der Resonanz der Aktion beeindruckt.
SPD-Dringlichkeitsantrag im Landtagsplenum diese Woche: Ruth Müller fordert Staatsregierung auf, ein Rettungsprogramm zu schaffen und weitere Öffnungen zu ermöglichen
Tierparks und Zoos in Bayern müssen unbedingt vor der Pleite bewahrt werden. Daher fordert Ruth Müller die Staatsregierung mit einem Dringlichkeitsantrag auf, ein entsprechendes Rettungsprogramm aufzulegen. Außerdem soll geprüft werden, wie eine weitere Öffnung der Einrichtungen unter Einhaltung der geltenden Hygieneregeln ermöglicht werden kann. Die tierschutzpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Ruth Müller erklärt: "Die geltenden Abstandsregeln wurden seitens der Staatsregierung kürzlich von 20 Quadratmeter auf 10 Quadratmeter je Besucher gelockert. Diese Regelung gilt für den Einzelhandel und für die Zoos und Tierparke gleichermaßen. Diese Gleichbehandlung ist jedoch inkonsequent, da die Besuche von Zoos und Tierparken fast ausschließlich im Freien stattfinden. Aus diesem Grund ist es dringend erforderlich, die aktuellen Auflagen zu überprüfen!"