SPD Adlkofen

Spenden statt Geschenke

Schirmherrin Ruth Müller überreicht großzügige Spende an den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst der Malteser in Landshut

„Brauchen überall gleichwertige Lebensverhältnisse“

Dämmerschoppen der SPD-Konzell – Nahversorgung sichern

Von der Vermehrungsfreudigkeit der Biber bis zu Amerikas Präsident Donald Trump erstreckten sich die Themen am Sonntag Abend im Dorfwirtshaus Gossersdorf. Der SPD-Ortsverein hatte zu „Politik auf allen Ebenen“ eingeladen. Landtagsabgeordnete Ruth Müller aus Pfeffenhausen, die den Landkreis Straubing-Bogen mitbetreut, stand auch in der angeregten Diskussion Rede und Antwort.

Unheilbar kranken Kindern helfen

Hans Seidl spen­de­te 1000 Eu­ro für Kin­der-Pal­lia­tiv-Hil­fe

Altdorf. „Unheilbar kranke Kinder brauchen unsere Hilfe“. Mit dieser grundsätzlichen Aussage beschrieb Manfred Hölzlein, Vorsitzender der „Kinder-Palliativ-Hilfe Niederbayern“, die Ausrichtung dieses Vereins bei der Entgegennahme einer 1000-Euro-Spende von Hans Seidl . Damit hat der Altdorfer Marktgemeinderat seine Ankündigung, zu seinem unlängst gefeierten „runden Geburtstag“ einigen gemeinnützigen Organisationen auch viel Geld zukommen zu lassen, nun schon zum dritten Mal umgesetzt.
Nach Angaben von Manfred Hölzlein, ehemaliger Bezirkstagspräsident, will die erst vor fünf Jahren gegründete „Kinder-Palliativ-Hilfe Niederbayern“ vorwiegend Maßnahmen und Einrichtungen fördern, die geeignet sind, die Situation palliativ kranker Kinder und deren Familien in Niederbayern zu erleichtern. Durch Spendengelder und Mitgliedsbeiträge wird unheilbar kranken Kindern vorrangig ein Verbleiben im Kreise ihrer Familie ermöglicht. „Diese Betreuung ist sehr komplex“, betonte der Vereinsvorsitzende, wobei er auch anmerkte, dass die herkömmlichen Pflegesätze für eine solche Hilfe nicht ausreichen würden. Deshalb verringert oder schließt der gemeinnützige Verein diese finanzielle Lücke. Gerade die Kinder, die zumeist unter einer seltenen Stoffwechselkrankheit leiden, haben es in ihrem kurzen Leben nicht leicht. Auch deren Eltern sind oft überfordert. In Niederbayern besteht derzeit nur ein Krankenhaus, das eine Palliativ-Station für diese Kinder hat. Und das ist das Kinderkrankenhaus „St. Marien“ in Landshut, das aber in dieser Abteilung ein jährliches Defizit von rund 100 000 Euro verzeichnet, berichtete Manfred Hölzlein bei der Spendenübergabe. Mit den Spenden werden auch ambulante Teams unterstützt, die den erkrankten Kindern einen Daueraufenthalt im Krankenhaus ermöglichen. Dabei verdeutlichte Manfred Hölzlein, dass sich die Palliativ-Hilfe für Kinder grundsätzlich von der für Erwachsene unterscheiden würde. Oft fehle hierfür auch das nötige Fach- und Pflegepersonal. Deshalb sei diese Palliativ-Arbeit erst im Kommen. Auch die Landtagsabgeordnete Ruth Müller, die bei der Spendenübergabe zugegen war, sieht einen großen Nachholbedarf bei der Palliativ-Hilfe für Kinder. Die Politikerin, die im Landtag dem Ausschuss für Gesundheit und Pflege angehört, will sich weiterhin für den Ausbau der staatlichen Hospiz- und Palliativ-Versorgung engagieren. Ähnlich äußerte sich die Landshuter Stadträtin Anja König, die schon aus ihrer beruflichen Tätigkeit als Leiterin einer Betriebskrankenkasse gelegentlich mit diesen familiär schwierigen Fällen zu tun hat.

Politische Bildung im Plenum statt im Klassenzimmer

SchülerInnen der Straubinger Fremdsprachenschule Kasberger-Wildmann e.V.  besuchten das Maximilianeum                        

Im April machte sich eine Gruppe SchülerInnen der Straubinger Fremdsprachenschule Kasberger-Wildmann aus dem Betreuungsstimmkreis Straubing-Bogen auf den Weg nach München – ihre Landtagsabgeordnete Ruth Müller hatte sie zu einem Tag im Maximilianeum eingeladen. Dort angekommen nutzten sie die Gelegenheit, Informationen aus erster Hand über die bayerische Landespolitik zu erhalten.

Was wollen junge Frauen und Männer in Bayern?

„Familie und Beruf lassen sich heute leicht vereinbaren“, „Die Leistung von Frauen wird anders beurteilt als die von Männern“, „Mittlerweile sind es die Männer, die benachteiligt werden“

Die Friedrich-Ebert-Stiftung interessierte, wie junge Frauen und Männer in Bayern diese Aussagen bewerten und ließ 724 Personen zwischen 18 und 40 Jahren auch zu anderen Themen befragen. Wie zufrieden sind sie z.B. mit ihrer familiären Situation, finanziellen Unabhängigkeit, Altersvorsorge oder Haushaltsführung? Wie drückt sich ihre politische Beteiligung aus?

Die Veranstaltung findet am 02.05.2017 von 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr in der Volkshochschule Vilsbiburg (Stadtplatz 30) statt. Weitere Informationen auf fes-regensburg.de .