Die Behelfsbrücke am Straubinger Bahnhof sorgt weiterhin für Unmut und Diskussionen. Die Straubinger SPD, vertreten durch Stadtverbandsvorsitzenden Dr. Olaf Sommerfeld und Fraktionsvorsitzendem Peter Stranninger, lud deshalb die Landshuter Abgeordnete Ruth Müller erneut zum Ortstermin an der Problemstelle ein. Die Deutsche Bahn weigert sich nach wie vor die nötigen Schritte für einen barrierefreien Bahnhof, während der Bauzeiten in die Wege zu leiten. Zu hoch seien die Kosten und der Umbau würde dadurch maßgeblich verlängert werden heißt es von Seiten der DB auf einen neuerlichen Vorstoß der Betreuungsabgeordneten Ruth Müller.
Zu einem Imkerempfang hatte die SPD-Landtagsfraktion nach Sommerhausen eingeladen
Sommerhausen. Die heimische Honigbiene, aber auch alle Wildbienen, sind in Gefahr. Das Bienensterben schreitet voran. Seuchen, Krankheiten, Pestizide setzen den Nutztieren zu. Deswegen muss man Bienen schützen. Zu einem Imkerempfang unter dem Motto "Mainfranken summt" hatte deshalb die bayerische SPD-Landtagsfraktion nach Sommerhausen in den Bürgersaal des Rathauses eingeladen. Zahlreiche Vertreter von Imker- und Obst- und Gartenbauvereinen waren gekommen. "Die Sorge um die Bienen treibt uns gemeinsam um", sagte SPD-Landtagsabgeordneter Volkmar Halbleib. Umso mehr, weil die Biene als das drittwichtigste Haustier in der Landwirtschaft (nach Rind und Schwein) gilt, wie Landtagskollegin und bienenpolitische Sprecherin der SPD, Ruth Müller, erläuterte.
Ausstellung über Weiße Rose eröffnet
Furth. Vor 75 Jahren wurden Mitglieder der „Weißen Rose“, einer studentischen Widerstandsbewegung gegen das NS-Regime, verurteilt und hingerichtet. Aus diesem Anlass steht in der Aula des Maristen-Gymnasiums eine Ausstellung der „Stiftung Weiße Rose“ zu den Hauptbeteiligten, deren Motivation und dem geschichtlichen Umfeld. Die Ausstellung hatte Landtagsabgeordnete Ruth Müller organisiert, die auch die Eröffnungsrede gehalten hatte. Sie begann mit dem Ermächtigungsgesetz und das berühmte Zitat des SPD-Fraktionsvorsitzenden Otto Wels, „Freiheit und Leben kann man nehmen, die Ehre nicht.“ Es sei eine Sternstunde der Demokratie gewesen, danach sollte dieser Satz „bittere Wahrheit für viele Millionen Menschen“ werden.
Bildungsoffensive und Chancengleichheit waren Themen beim SPD-Frauenempfang
Rottenburg: „100 Jahre Freistaat Bayern“ und „100 Jahre Frauenwahlrecht“ hätten einiges gebracht, „trotzdem fällt die Bilanz durchaus ernüchternd aus“, sagte Landtagsabgeordnete Ruth Müller beim SPD-Frauenempfang im Bürgersaal. Es sei noch viel „Luft nach oben“, deshalb müssten Frauen sich engagieren, wenn sie etwas verändern wollten. Zum Thema „Starke Frauen braucht das Land“ hatte Müller, die auch frauenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion ist, die Landesvorsitzende der Bayern SPD, Natascha Kohnen, eingeladen. Kohnen war erst am Samstag zuvor zur Spitzenkandidatin für die Landtagswahl gekürt worden.
„Ich bin heute wirklich gerne zu den Ursulinen gekommen, um den Schülerinnen eine Unterrichtsstunde zu schenken. Aber auch für mich ist das ein Geschenk, mit Schülern im unmittelbaren Dialog sein zu können“, grüßte MdL Ruth Müller, seit 2013 für die SPD im Bayerischen Landtag. Die Landtagsabgeordnete sieht in der Veranstaltung der freien Schulen unter dem Motto „Tür auf – Abgeordnete unterrichten an freien
Schulen“ eine wichtige Gelegenheit, durch Präsenz, Information und Dialog einen Beitrag gegen Politikverdrossenheit und Radikalisierung zu leisten. Zunächst berichtete Ruth Müller kurz über ihre politische Laufbahn und ihre Aufgaben als Landtagsabgeordnete. Besonders wies sie auf die Tatsache hin,
dass es im Jahr 2018 100 Jahre Frauenwahlrecht zu feiern gibt und ermutigte die jungen Zuhörerinnen, sich politisch zu engagieren. In einer anschließenden lebhaften Fragestunde ergriffen viele Schülerinnen die Gelegenheit, sich von einer Abgeordneten aus der Region über aktuelle politische Themen informieren
zu lassen. Besonders von Interesse waren dabei die Sprache der Politik für Jugendliche und die Möglichkeiten für junge Frauen, sich politisch zu engagieren.
–red–
Text: Straubinger Tagblatt