SPD Adlkofen

Frauen sind immer noch benachteiligt-es gibt noch viel zu tun!

MdB Hilde Mattheis beim Frauenfrühstück der Landshuter SPD

Am Sonntag konnten sich die SPD-Stadträtinnen über den Besuch der Bundestagsabgeordneten Hilde Mattheis freuen, die mit ihnen und interessierten Frauen über frauenpolitische Themen bei einem gemeinsamen Frühstück diskutierte. Das politische Frauenfrühstück fand bereits zum 4. Mal infolge im Rahmen der Veranstaltungen rund um den Internationalen Frauentag statt.

Nach der Begrüßung durch Parteivorsitzende und Stadträtin Patricia Steinberger berichtete MdB Hilde Mattheis über die derzeitige frauenpolitische Lage in den Regierungsparteien. Sie fordert eine gerechte Verteilung von Macht, Zeit und Geld. „Seit der Einführung des Weltfrauentages hat sich in Sachen Gleichberechtigung viel getan. Von einer gerechten Verteilung von Macht, Zeit und Geld sind wir jedoch noch weit entfernt – auch in Deutschland.

 

Kampf gegen Lebensmittelvernichtung: Händler sollen verpflichtet werden, unverkäufliche Waren zu spenden

SPD-Ernährungsexpertin Ruth Müller: Gemeinnützige Initativen wie die Tafeln besser unterstützen

Die BayernSPD-Landtagsfraktion fordert die Staatsregierung auf, Lebensmittelhändler zur Spende von unverkäuflichen Lebensmitteln zu verpflichten. Laut einer Studie werden in Deutschland jährlich 18 Millionen Tonnen Lebensmittel vernichtet - ein Drittel der Gesamtproduktion. Die Ernährungsexpertin der Fraktion, Ruth Müller, betont: "So darf es nicht weitergehen. Es kann nicht sein, dass Lebensmittelhändler genießbare Waren einfach wegwerfen dürfen. Stattdessen müssen solche Lebensmittel verpflichtend an gemeinnützige Organisationen wie die Tafeln gespendet werden. Waren, die nicht mehr für den Verzehr geeignet sind, sollten verbrannt oder kompostiert werden. Solche Regelungen gibt es etwa in Frankreich und Tschechien längst."

Landshuter Naturschutzbehörde geht bei Stellenbesetzung leer aus

Die naturschutzrechtlichen Aufgaben für die Landratsämter in Bayern werden immer mehr und so hat auch der Landkreis Landshut zusätzlichen Personalbedarf für die Untere Naturschutzbehörde angemeldet. Bedauerlicherweise werden bayernweit nur acht Stellen genehmigt und in Niederbayern wird lediglich der Landkreis Deggendorf personell verstärkt und der Landkreis Landshut geht leer aus. Dies hat die Landtagsabgeordnete Ruth Müller über eine parlamentarische Anfrage in Erfahrung gebracht.

Bestehendes Angebot auf sichere Füße stellen!

Diese Forderung von Gudrun Gallin, hauptamtliche Sozialpädagogin, und Karin Gack, ehrenamtliche Vorstandsfrau vom Frauen- und Mädchennotruf Rosenheim e.V. unterstützten die SPD-Frauen Rosenheim Stadt in Begleitung von Ruth Müller, MdL vehement. Die frauenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Ruth Müller, informierte sich beim ihrem ersten Austauschgespräch nach der Landtagswahl ganz bewusst bei einem Frauennotruf. Sehr enttäuscht zeigten sich die Notruffrauen, dass ein Finanzierungskonzept, das noch in der letzten Landtagsperiode erarbeitet wurde, von der neuen Sozialministerin einfach vom Tisch gefegt wurde. Gudrun Gallin forderte, „Wir brauchen schnell ein Konzept zur Finanzierung eines Frauenunterstützungssystems! Ein Gesamtkonzept zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen ist längst überfällig!“ Karin Gack ergänzt, dass momentan jedes Jahr am Jahresende irgendwie das Defizit auszugleichen sei.

Sammeln für den guten Zweck

“Gewalt kommt mir nicht in die Tüte”

Unter diesem Motto haben am vergangenen Samstag SPD-Stadt- und Kreisräte vor dem Landshuter Rathaus 600 Krapfen verteilt und Spenden für die Landshuter Frauenhäuser gesammelt.

Die Stadt- und Kreisräte der SPD setzen sich seit vielen Jahren dafür ein, dass die Anzahl der 12 vorhandenen Frauenhausplätze mindestens verdoppelt wird, denn über 150 hilfesuchende Frauen müssen jährlich abgewiesen werden. Die beiden Landshuter Frauenhäuser sind verantwortlich für drei Landkreise und dafür reichen die Kapazitäten einfach nicht aus. Nun wurde erreicht, dass 5 weitere Plätze geschaffen werden: “Ein Schritt in richtige Richtung, aber noch lange nicht ausreichend.”, sind sich Genossinnen und Genossen einig. “Deshalb werden wir bei jeder Gelegenheit darauf aufmerksam machen und für mehr Mittel vom Freistaat kämpfen, denn dieser ist unserer Meinung nach verantwortlich!”

Webseite der BayernSPD BayernSPD-Landtagsfraktion