Gesundheit & Verbraucher
Gesundheitspolitikerin Müller: Arme dürfen nicht früher sterben als Reiche - Präventionsgesetz soll Voraussetzung für bessere Gesundheitsvorsorge schaffen
Die SPD-Landtagsfraktion setzt sich für eine bessere und sozial gerechtere Gesundheitsvorsorge ein und wird dafür noch in der laufenden Legislaturperiode einen Gesetzentwurf einbringen. "Es gibt in Bayern zahlreiche Präventionsangebote, die aber nicht alle Menschen erreichen, die sie benötigen. Es darf nicht so bleiben, dass arme Menschen früher sterben als reiche", erklärte die Gesundheitspolitikerin Ruth Müller heute (10. Januar) bei einer Pressekonferenz im Bayerischen Landtag. In einem von der SPD-Landtagsfraktion in Auftrag gegebenen Gutachten (PDF, 2,53 MB) weist Professor Christian Janßen einen eindeutigen Zusammenhang zwischen sozialem Status und Gesundheitszustand nach. Auch der Wohnort hat Einfluss auf Gesundheit und Lebenserwartung: "Zum Beispiel hat Franziska, die in Starnberg geboren wird, eine Lebenserwartung von 84,4 Jahren und Antonia, die in Wunsiedel zur Welt kommt, wird durchschnittlich nur 81,8 Jahre alt", stellte Müller fest.
Ruth Müller im Dialog mit Betreuungsassistentinnen
Walzertanzen oder Martiniweckerl backen, dass es das nun individuell für die Bewohner in Pflegeheimen gibt, ist dem Pflegestärkungsgesetz I zu verdanken, mit dem 2015 die Gruppe der Pflegebedürftigen, die Betreuungsangebote durch Betreuungsassistenten in Pflegeheimen in Anspruch nehmen können, um den Personenkreis der dementiell oder psychisch erkrankten Heimbewohner erweitert wurde.
SPD-Gesundheitspolitikern Ruth Müller: Angehörige sind auf Hilfe angewiesen
Die SPD-Gesundheitspolitikerin Ruth Müller ermahnt die Staatsregierung anlässlich des Weltalzheimertages am 21. September, die angekündigten Demenzzentren in Bayern endlich zu realisieren. "Insbesondere für die Angehörigen ist Alzheimer eine entsetzliche Krankheit, nicht selten fühlen sie sich alleingelassen in einem Alltag, der mehr und mehr auseinanderbricht", erklärt Müller. "Die Staatsregierung hat sieben Demenzzentren angekündigt - leider ist hier seit meiner Anfrage im Februar an die Staatsregierung immer noch nichts passiert."
Drei SPD-Landtagsabgeordnete und SPD-Landratskandidatin zum Gespräch bei der AOK in Regen
Regen. Die SPD-Landtagsabgeordneten Johanna Werner-Muggendorfer, Ruth Müller und Bernhard Roos waren im Rahmen ihrer Sommerreise zu Gast in der AOK-Direktion Bayerwald. Begleitet wurden sie dabei von der SPD-Landratskandidatin Rita Röhrl. Mit Direktor Markus Edinger und dessen Stellvertreter Rudolf Wühr diskutierten die SPD-Politiker über ausgewählte gesundheitspolitische Themen.
SPD-Kreisverband diskutiert über „Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung“
Über die Möglichkeiten, die Digitalisierung im Gesundheitsbereich zu nutzen, diskutierte die Landkreis-SPD mit dem Leiter der Techniker-Krankenkasse Bayern, Christian Bredl. Ruth Müller, die Mitglied im Ausschuss „Gesundheit und Pflege“ des Bayerischen Landtags ist, berichtete, dass man sich mit den Herausforderungen der Digitalisierung beschäftige.