Gesundheit & Verbraucher
Ernährungsexpertin und Umweltpolitikerin Ruth Müller fordert die Staatsregierung zu Transparenz auf
Im Rahmen der heutigen Veröffentlichung des LGL (Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit)-Jahresberichts schlägt die Ernährungsexpertin und Umweltpolitikerin Ruth Müller (SPD) angesichts erhöhter Mineralölrückstände in Reis und Gries Alarm. "Wie das LGL einräumt, befanden sich in 29 von 128 geprüften Lebensmitteln Rückstände von MOSH (Gesättigte Mineralölkohlenwasserstoffe) und MOAH (Aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe), die durch die Verpackung in das Produkt selber gelangt sind. Wir fordern die Staatsregierung und das LGL auf, die betroffenen Produkte klar zu benennen und die Öffentlichkeit gezielt zu informieren."
Informationen über dieses Thema bietet der SPD Ortsverein Ergolding auf Initiative von Ruth Müller, MdL, im Rahmen eines Vortrags am 17. September 2018 um 17:00 Uhr im Gasthaus Proske in der Weidenstraße 2 in Ergolding.
Dazu konnte ein erstklassiger Referent gewonnen werden. Dr. Herbert Kränzlein ist nicht nur Abgeordneter des Bayerischen Landtags, sondern war lange Zeit Staatsanwalt und Richter kann daher aus seiner breiten Erfahrung berichten.
Insbesondere wird er sich mit der Frage beschäftigen, welchen Inhalt eine Patientenverfügung haben soll und was bei einer Betreuung zu beachten ist. „Ein Augenblick kann das ganze Leben verändern“, so Kränzlein. Daher sollte jeder früh genug Vorsorge für einen solchen Fall treffen.
Die Bevölkerung ist zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen.
SPD will sich für Versorgung vor Ort einsetzen und Gesundheitsministerin Melanie Huml einschalten
Waldkirchen. Die Zukunft des ambulanten Waldkirchner Palliativteams, das bis Ende Juni den Landkreis Freyung-Grafenau versorgt hat, aber dessen Mitarbeit in der „Spezialisierten Ambulanten Palliativ-Versorgung“ (SAPV) gekündigt wurde, wackelt weiter. Nun hat sich auch die SPD eingeschaltet.
Besuch in Krankenpflegeschule Kaufbeuren - Gehalt und Arbeitsbedingungen als wichtigste Faktoren
Die Gesundheitspolitikerinnen der SPD-Landtagsfraktion machen sich für eine erheblich bessere Bezahlung des Pflegepersonals stark. Bei einem Treffen mit Schülerinnen und Lehrkräften der Krankenpflegeschule an den Kliniken Ostallgäu in Kaufbeuren betonten die Gesundheitsexpertinnen Ruth Waldmann und Ruth Müller: "Menschliche und qualitativ hochwertige Pflege braucht gut ausgebildete und motivierte Fachkräfte. Und dafür ist ganz wesentlich, dass in der Pflege endlich vernünftige Gehälter gezahlt werden. Krankenpflegehelfer verdienen derzeit im Schnitt 1870 Euro im Monat. Davon kann man doch nicht leben!"