SPD Adlkofen

Für eine Politik mit Zuversicht und ohne Angst

Landesvorsitzende Natascha Kohnen, MdL und Landratskandidatin Ruth Müller, MdL beim Wahlabschluss der SPD Bodenkirchen

 

Zum Wahlabschluss im „Wirtshaus zur Bina“ konnte Ortsvorsitzender Sebastian Ferwagner am Samstagnachmittag die Landesvorsitzende der BayernSPD, Natascha Kohnen begrüßen. Markus Schlichter, der für den Gemeinderat und Kreistag im Landkreis Landshut kandidiert, stellte das Thema „Mobilität“ in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Denn obwohl es in Aich einen Bahnhof gebe, brauche man immer das Auto, um aus den anderen Ortsteilen zum Zug zu gelangen. Innerhalb der Ortsteile von Bodenkirchen gebe es keine Busverbindungen, die beispielsweise für Senioren zum Einkaufen oder für Arztbesuche genutzt werden können. Deshalb favorisiere er die Idee eines „Bürgerbusses“, der die Menschen und die Gemeindeteile verbinde und so für Begegnung und Mobilität sorge, so Schlichter. Für eine bessere Verbindung zwischen Vilsbiburg und Bodenkirchen machte sich auch die Bürgermeister-Kandidatin aus Vilsbiburg, Sibylle Entwistle stark: „Wir brauchen bessere Radwege und wollen uns dafür auch im Kreistag einsetzen“.

Essenbach braucht eine Realschule

SPD erläutert Ziele

Unterunsbach. In der Johannesstube in Unterunsbach stellten sich die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD Markt Essenbach mit persönlichen Beiträgen zu den Schwerpunktthemen des Wahlprogramms vor und erläuterten ihre Ziele und Kompetenzen.

Wie wichtig es sei die Souveränität der Gemeinde bei der Ausweisung von Gewerbeflächen zu erhalten, insbesondere auch zur Schaffung sicherer und sozialgerechter Arbeitsplätze, erläuterte der Ortsvereinsvorsitzende Martin Hujber am Beispiel bekanntgewordener Investoreninteressen für ein Logistikcenter im Bereich der B15neu.

Eine stärkere Förderung von Bildung, Kultur und Tourismus in allen Ortsteilen forderte Antonio D’Auria. „Für eine aufstrebende Gemeinde wie dem Markt Essenbach ist dies zukünftig unabdingbar“, führte er aus. „Die kulturelle Vielfalt im Markt muss gefördert und von der Kommune unterstützt werden. Außerdem brauchen wir eine Tourismus- und Marketingstrategie.“ Die steigenden Schülerzahlen im Landkreis machen weitere Landkreisschulen erforderlich. Zumindest bei der Realschule dürfe der Markt Essenbach diesmal nicht leer ausgehen. „Unter den größten Gemeinden im Landkreis verfügen wir als einzige über keine Einrichtung mit höherem Schulabschluss. Das ist ein Skandal“, so D’Auria.

Die Erschließung regenerativer Energien mit Bürgerbeteiligung aber auch der Einsatz gegen die Gigantomanie bei der geplanten Stromautobahn „SüdOstLink“ ist für Marktgemeinderat Martin Hujber ein Kernthema im Bereich Klimaschutz.

Christina Heckinger-Raßhofer sprach sich deutlich für mehr Investitionen im Bereich „Jugend“ aus, insbesondere zur Schaffung von Jugendtreffs mit dezentralen Aufenthaltsmöglichkeiten auch in den Ortsteilen oder für die Beschäftigung eines Jugendhelfers, der auch die Vereine bei deren Jugendarbeit unterstütze. Mit Blick auf die jüngsten Vorkommnisse in Hanau machte Florian Gremmer, der auch Sportwart im Schützenverein ist, darauf aufmerksam, dass Jugendtrainer dringend professionelle Unterstützung und Beratung bei ihrer Jugendarbeit benötigen. Für die Vielfalt pädagogischer wie psychologischer Anforderungen brauchen Jugendtrainer gezielte Vorbereitung und professionelle Unterstützung.

Abschließend nutzten viele Gäste die Gelegenheit mit den Kandidaten an den Tischen ins Gespräch zu kommen.

Krankenhaus und Grundschule

SPD diskutiert bei Fischessen über wichtige Projekte
Vilsbiburg. „Der Landkreis Landshut betreibt drei Krankenhäuser die wichtig sind, um für alle Bürger der 35 Gemeinden wohnortnah erreichbar zu sein.“ Mit diesen Worten eröffnete beim traditionellen Fischessen ihrer Partei die Landtagsabgeordnete und Landratskandidatin Ruth Müller ihre Betrachtungen zu einem eher ernsten Thema. Die Kliniken deckten nicht nur an 365 Tagen im Jahr die medizinische Grundversorgung ab, sie hätten sich darüber hinaus auch noch auf Spitzenmedizin spezialisiert. In der ehemaligen Kreisstadt Vilsbiburg würden alle Probleme rund um Hüfte und Knie auf höchsten Niveau behandelt. Hinzu komme die weit und breit geschätzte Schmerztherapie. Es sei auch zu begrüßen, das die Abteilung der Geburtshilfe wieder neuen Schwung gewonnen habe. In der Person des Zweiten Bürgermeisters Johann Sarcher, der in dem entsprechenden Ausschuss mitarbeite, habe das Krankenhaus Vilsbiburg einen sehr engagierten Fürsprecher.

 

„Eine beispiellose Misswirtschaft“

SPD: Mobile Heizstationen ein großes Verlust-Geschäft

Altdorf: Von einer beispiellosen Misswirtschaft bei dem schon jahrelang bestehenden Betrieb der beiden mobilen Heizstationen beim Fachmarkt-Zentrum und am Angerweg sprach die stellvertretende Landrätin Christel Engelhard. Sowohl energetisch wie auch betriebswirtschaftlich seien hier erhebliche Defizite vorhanden.

Das traditionelle Fischessen der Altdorfer SPD beim Schwaiger-Wirt eröffnete Vorsitzender Hans Wagner, der aus seiner Sicht die große Politik, aber auch das kommunale Geschehen analysierte. Als Banker müsse er feststellen, dass Altdorf in den vergangenen Jahren mit seinen Finanzen nicht verantwortungsvoll umgegangen ist. Damit seien nun viele Gestaltungsoptionen verloren gegangen.

Bildung für Frauen und Kinder im Mittelpunkt

Christian Springer erhält bei SPD-Veranstaltung für den Orienthelfer e.V. beachtliche Spende

Anlässlich des Frauenempfangs der SPD in Kelheim war der Kabarettist und Gründer des Vereins Orienthelfer e.V. zu Gast auf der MS Renate und sprach, moderiert von der Landtagsabgeordneten Ruth Müller, auf dem bis auf den letzten Platz besetzten Schiff über Werte, Toleranz und Menschlichkeit in unserer heutigen Gesellschaft. Hierbei ergab sich auch die Gelegenheit, über die Arbeit seines Vereins zu sprechen, die vielfältigste unterstützenden Projekte beinhaltet, um den Menschen zu mehr Rechten, Bildung und einem besseren Leben zu verhelfen. Unter anderem werden auch Frauen und deren Kinder im Libanon unterstützt, deren Väter arbeitslos, erkrankt oder verstorben sind. „Mit diesem Projekt stärken wir nicht nur die Frauen in ihrer persönlichen und wirtschaftlichen Unabhängigkeit. Wir fördern auch ihre Kinder, indem wir sie aus dem Teufelskreis von Armut, Krankheit und mangelnder Schulbildung herausholen“, so Springer über das Projekt.

Als frauenpolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion engagiert sich Ruth Müller seit Jahren für die Verbesserung der Situation der hiesigen Frauenhäuser und betonte dabei auch, wie wichtig die Unterstützung von in Not geratenen Frauen und ihrer Kinder weltweit sei. Die überragende Resonanz der Damen im Publikum auf die Veranstaltung: 1200 Euro an Spenden konnten die Landtagsabgeordnete Ruth Müller, Bürgermeister Horst Hartmann und die Organisatoren, Stephan Schweiger und Maria Meixner am Ende des Abends an Christian Springer für den Orienthelfer e.V. überreichen.

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