Die für den 26. März angesetzte Fahrt zum Bayerischen Landtag auf Einladung der Landshuter Landtagsabgeordneten Ruth Müller muss vorerst auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Wie der Bayerische Landtag mitteilte, werden größere Veranstaltungen und der Aufenthalt von Besuchergruppen aus Vorsichtsgründen bis auf weiteres ausgesetzt, um die Verbreitung des Corona Virus nicht unnötig zu beschleunigen. Müller begrüßt diese Entscheidung: „Jeder und jede von uns hat täglich Kontakt mit zahlreichen sozialen Gruppierungen. Gerade als Vorsichtsmaßnahme gegenüber Risikopersonen wie unseren älteren Mitmenschen ist diese Entscheidung richtig. Außerdem: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“.
Wahlkampfabschlussveranstaltung der SPD: Angelika Wimmer stellt erneut ihre Ziele vor
Rottenburg. Etwas mehr Besucher hätte sich die SPD-Bürgermeisterkandidatin Angelika Wimmer am Samstagabend im Bürgersaal schon gewünscht, als die Stadtrats- und Kreistagskandidaten des SPD-Ortsvereins noch einmal ihre Ziele vorstellten. Auch die SPD-Landratskandidatin Ruth Müller kam nach einer Veranstaltung in Ergoldsbach noch einmal nach Rottenburg. Von Marianne Schmid Stadt- und Kreistagskandidat Peter Bauer bezeichnete Angelika Wimmer als „eine Frau mit hoher sozialer Kompetenz“. Sie ist seit 2014 im Stadtrat, ihre Arbeit habe sie stets ernst genommen, nach bestem Wissen und Gewissen entschieden und sie sei zu ihrer Meinung gestanden. „Ich kann es aushalten, ganz alleine mit meiner Meinung zu sein“, sagte Wimmer. Seit 2016 ist sie auch im Bündnis „Mehr Frauen in die Kommunalpolitik“. Es ist ihr wichtig, dass sich Frauen etwas trauen. Die SPD-Bürgermeisterkandidatin steht zur Tradition aber auch zur Moderne. Sie wünscht sich eine gute Zusammenarbeit in den Fraktionen und möchte sich mit Herz, Leidenschaft und Verstand für die Belange der Stadt Rottenburg und des Landkreises einsetzen. Gute Rahmenbedingungen für Familien mit Kindern Wimmer setzt sich für die Familien ein, das bedeute für sie, ausreichend Kindergärten- und Krippenplätze. Mit den Öffnungs- und Schließzeiten ist sie noch nicht zufrieden. Diese müssten mit Verfügbarkeit über 17 Uhr hinaus mehr an die Bedürfnisse angepasst werden. Der Anbau an die Grund- und Mittelschule sollte mit Bedacht erfolgen, da dürfte nicht gespart werden.
SPD beendet Wahlkampf und geht motiviert in die Wahl am Sonntag
Essenbach/Ohu/Ahrain. (red) Mit der Erläuterung des Wahlslogans „Essenbach ist mehr als nur weiter so“ eröffnete SPD-Vorsitzender Martin Hujber die letzte Kandidatenvorstellungsrunde im Gasthaus Gremmer in Ohu. Rückblickend verwies er auf die Beteiligung der SPD-Mandatsträger im Marktgemeinderat, das stets geprägt war von sozialer Ausgewogenheit, sowie Gerechtigkeitssinn und Unabhängigkeit bei den Entscheidungen. Die Kandidaten erläuterten ihre Kompetenzen zu Schwerpunktthemen des Wahlprogramms und zeigten auf, wie sie sich auch in der Vergangenheit in diesen Bereichen engagierten. „Ausschlaggebend ist nicht wie viele Anträge zu populären Themen eine Fraktion stellt, sondern wofür man sich persönlich engagiert und eingesetzt“, so der Vorsitzende. „Durch das neue Landratsamt wird sich Essenbach im Westen verändern. Wir setzen uns ein für eine Westumfahrung von der B15alt bis zur LA7, für einen neuen Bahnhaltepunkt im Bereich Ohu-Ahrain und für eine dezentrale, regenerative Energieversorgung in diesem Bereich. Für ein Schulzentrum mit Realschule und Gymnasium wäre auch noch Platz, um endlich auch in Essenbach einen höheren Bildungsabschluss zu ermöglichen“, so Marktgemeinderat Martin Hujber.
Ganz im Sinne des Leitspruchs des Katholischen Deutschen Frauenbundes zur anstehenden Kommunalwahl am 15. März, betont die frauenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Ruth Müller, MdL noch einmal, wie wichtig es sei, mehr Frauen in die kommunalpolitischen Parlamente zu wählen: „Jedes Jahr am 8. März wird der internationale Frauentag begangen, der uns daran erinnert, wie sehr unsere Vorgängerinnen in der Vergangenheit für rechtliche und soziale Gleichstellung gekämpft haben. Ein Kampf, der heute noch längst nicht vorbei ist: Frauen werden für gleiche Arbeit nach wie vor geringer entlohnt und auch im Jahr 2020, 101 Jahre nach der Einführung des Frauenwahlrechts, kann man auf den Wahlzetteln immer noch keine Bürgermeisterin oder Landrätin wählen, da nach wie vor lediglich die männliche Form des Titels gedruckt wird.“ Frauen stellen über fünfzig Prozent der deutschen Bevölkerung, weshalb sie auch zur Hälfte in der Politik vertreten sein sollten, so Ruth Müller. Dies ermögliche neue Blickwinkel und Möglichkeiten, die Chancen für alle entstehen ließen. Daher freut sich die Pfeffenhausener Landtagsabgeordnete über den Aufruf der Landesvorsitzenden des Katholischen Deutschen Frauenbundes Emilia Müller, die die beiden frauenpolitischen Sprecherinnen der SPD-Landtagsfraktion, Ruth Müller und Dr. Simone Strohmayr kürzlich zum Gespräch im Bayerischen Landtag eingeladen hatte: „Wählt! Frauen! Jetzt!“
SPD beschloss Wahlkampf mit fünf Schwerpunkten
Hohenthann. (ph) Unterstützt von Landratskandidatin Ruth Müller und dem Fraktionsvorsitzenden der SPD im Kreistag, Sebastian Hutzenthaler, fand am Donnerstagabend der Wahlkampfabschluss der SPD Hohenthann mit ihrer Bürgermeisterkandidatin Christine Erbinger in Weihenstephan statt. Zu Beginn stellten sich die Listenkandidaten der SPD Hohenthann vor und sprachen über ihren persönlichen politischen Schwerpunkt bei der Kommunalwahl. Zuallererst sei der Zusammenhalt in der Gemeinde wichtig. „Wir wollen alle Ortsteile mitnehmen“, betonte zum Beispiel Ortsvorsitzende Karin Hagendorn. Das Wahlprogramm der SPD Hohenthann besteht aus fünf thematischen Schwerpunkten. Zum Ersten – „Sozialer denken“ – erläuterte Erbinger, dass der Aufbau einer Nachbarschaftshilfe angestrebt werde, ebenso wie ein Bürgerbus, der die Ortsteile verbindet. Mit den Vereinen in den Ortsteilen will sich Erbinger jedes Jahr mindestens einmal zusammensetzen, um zu besprechen, wo diese Hilfe benötigen. Auch im Sektor „Vielfältiger bauen“ setzt Erbinger auf die Gemeinde.