SPD Adlkofen

Niederbayerische Milchbauern bangen um Existenz

MdB Rita Hagl-Kehl und MdL Ruth Müller im Gespräch mit dem Kreisvorsitzenden des BDM Landshut, Rudolf Mirlach

„Ich war immer mit Leib und Seele Bauer. Heute macht es keinen Spaß mehr.“ Das Eingangsstatement des Milchbauern und Kreisvorsitzenden des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter Landshut, Rudolf Mirlach, macht allen Gesprächsteilnehmern den Ernst der Lage deutlich. In ihrer Funktion als Mitglied des Landwirtschaftsausschusses im Bundestag traf sich Rita Hagl-Kehl mit ihrer Kollegin aus dem bayerischen Landwirtschaftsausschuss Ruth Müller, MdL auf Mirlachs Hof, um sich während eines Rundgangs über die aktuelle Lage der niederbayerischen Milchbauern zu informieren. Johannes Fritz, beim BDM zuständig für politische Arbeit und Kommunikation, beteiligte sich ebenfalls am Gespräch.

Minister besuchte Musterbetrieb

Landwirt mit vier weiteren Betriebszweigen – Fachgespräch zum Zuckermarkt

Bayerbach. Landwirtschaftsminister Helmut Brunner hat den bäuerlichen Familienbetrieb Koller in Greilsberg besucht. Nach einer Vorführung der neuesten Zuckerrübenerntemaschinen und einem Rundgang über den Vierseit-Hof mit angeschlossener Schnapsdestillerie wurde mit Vertretern aus Landwirtschaft, Forschung, Politik und Wirtschaft über die Zukunft des Zuckerrübenanbaus diskutiert. Im Fachgespräch ging es vor allem um die 2017 bevorstehende Aufhebung des Quotensystems am EU-Zuckermarkt.

Biogasanlagen müssen besser kontrolliert werden – Gewässerschutz ist wichtig

Biogasanlagen leisten einen wichtigen Beitrag zur Versorgung mit erneuerbaren Energien, deshalb wurden sie auch im Rahmen des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes entsprechend gefördert. Leider ist es in der Vergangenheit in Niederbayern mehrmals zu großflächigen Gewässerverunreinigungen und Fischsterben gekommen, da Leckagen oder Betriebsfehler vorahnden waren. In den Jahren 2008 bis 2014 ist es immerhin zu 74 niederbayerischen Gewässerverunreinigungen gekommen.

 

Landkreis Landshut geht bei der Förderung der Direktvermarktung leer aus

Ruth Müller: "Direktvermarktung stärkt die regionale Wirtschaft und schafft Transparenz für die Verbraucher." 

Wie viele Direktvermarkter es in Bayern gibt und wie diese durch die Staatsregierung unterstützt werden, das wollte die Landshuter Abgeordneten Ruth Müller vom Landwirtschaftsministerium wissen. Die wenig detailreiche Antwort auf ihre Anfrage legt offen, dass das CSU-geführten Ministerium keinen Kenntnisstand über Anzahl, Verteilung und Art der in Bayern befindlichen Direktvermarktungs-Betriebe hat. Lediglich die Höhen der Fördersummen sind bekannt. So wurden bayernweit im Zeitraum von 2010 bis 2016 nur knapp 2.536.000 € investiert, in Stadt und Landkreis Landshut ist davon kein einziger Euro angekommen.

SPD fordert stärkere Investition in die Direktvermarktung von landwirtschaftlichen Produkten

Ruth Müller: "Direktvermarktung stärkt die regionale Wirtschaft und schafft Transparenz für die Verbraucher."

Wie viele Direktvermarkter es in Bayern gibt und wie diese durch die Staatsregierung unterstützt werden, das wollte die Landshuter Abgeordneten Ruth Müller vom Landwirtschaftsministerium wissen. Die wenig detailreiche Antwort auf ihre Anfrage legt offen, dass das CSU-geführten Ministerium keinen Kenntnisstand über Anzahl, Verteilung und Art der in Bayern befindlichen Direktvermarktungs-Betriebe hat. Lediglich die Höhen der Fördersummen sind bekannt. So wurden bayernweit im Zeitraum von 2010 bis 2016 nur knapp 2.536.000 € investiert.