Niederaichbach. Lange haben sie auf diesen Moment gewartet und kräftig Spenden eingeworben – jetzt ist es soweit: Die Malteser können ihren speziell konfigurierten Herzenswunsch-Krankenwagen bestellen. Kosten für das Fahrzeug: Sage und schreibe 150.000 Euro.
In einer kleinen Feierstunde mit den Initiatoren des Dienstes und Unterstützern, die sich besonders um den Herzenswunsch-Krankenwagen verdient gemacht haben, ließen sie die letzten zwei bewegten Jahre noch einmal Revue passieren, blickten zurück auf die emotionalsten Fahrten und größten Spendenaktionen.
Alexandra Bengler, die bei den Maltesern für die Spenden zuständig ist und den Herzenswunsch-Krankenwagen in der Diözese Regensburg mit ins Leben gerufen hat, bedankte sich bei allen Anwesenden in einer emotionalen Ansprache für die herausragende Unterstützungsleistung: „Wir sind allen so dankbar, die sich für die gute Sache eingesetzt haben. Ich freue mich sehr, dass wir jetzt am Ziel sind. Bald schon erfüllen wir Herzenswünsche mit unserem neuen Fahrzeug. Bitte lasst nicht nach mit eurem Engagement, damit wir so vielen Menschen wie möglich ihre letzten Herzenswünsche erfüllen können!“
SPD-Landtagsfraktion und Bayerische Jungbauernschaft im Gespräch
Der erste gemeinsame Termin nach dem Lockdown führte den Arbeitskreis Agrarpolitik der Bayerischen Jungbauernschaft mit Arbeitskreissprecher Matthias Högl in den Bayerischen Landtag zu einem politischen Gespräch mit der BayernSPD-Landtagsfraktion. Gemeinsam mit seinen Arbeitskreismitgliedern, dem Fraktionsvorsitzenden Horst Arnold, MdL und der agrarpolitischen Sprecherin Ruth Müller, MdL wurden wichtige Themen diskutiert. „Wir wollen die Zukunft gestalten“, machte Högl deutlich. Dazu brauche es Mut für neue Ideen und Weitblick. Die Corona-Krise habe zum einen deutlich gemacht, wie wichtig regionale Versorgungsstrukturen – auch und gerade in und durch die Landwirtschaft sind. Andererseits habe man aber auch gesehen, welche großen Lücken und Unterschiede es in der digitalen Versorgung und Kompetenz in unserem Land gebe. Im Gespräch ging es auch um den Einsatz von Saisonarbeitskräften in der Landwirtschaft. „Wir haben in den letzten Wochen gesehen, wie stark wir von einem offenen und freien Europa profitieren“, so Horst Arnold. Und die bayerische Landwirtschaft sichere nicht nur die Versorgung mit Lebensmitteln sondern auch Arbeitsplätze im In- und Ausland. Wichtig war den Vertreter*innen der Bayerischen Jungbauernschaft auch der Appell für eine Optimierung des Messstellennetzes im Rahmen der Düngeverordnung. „Wir haben in Bayern nur rund 600 Messstellen und damit deutlich weniger als beispielsweise Baden-Württemberg, das bei in etwa der Hälfte der landwirtschaftlichen Nutzfläche dreimal so viele Messpunkte hat“, pflichtete Ruth Müller bei. Gleichzeitig wolle die BayernSPD-Landtagsfraktion erreichen, die Güllelager-Kapazitäten zu vergrößern. Leider habe man bisher dafür noch keine Mehrheit gefunden, um ein Förderprogramm auf den Weg zu bringen, wie es in Niedersachsen angewandt wird. „Mischen Sie sich ein – in die Politik und in die Verbandsarbeit, um für Ihre Ideen Unterstützung zu bekommen“, ermunterten Horst Arnold und Ruth Müller die Vertreter*innen der Bayerischen Jungbauernschaft.
Unterstützer-Trio hilft bei der Ausgabe in der Rottenburger Tafel
In Bayern werden jedes Jahr rund 40.000 Tonnen Lebensmittel vor dem Wegwerfen durch die „Tafeln“ gerettet und damit wird Bedürftigen geholfen und gleichzeitig die Umwelt geschont. Die Landtagsabgeordnete Ruth Müller (SPD), die im Landwirtschaftsausschuss des Bayerischen Landtags auch für den Bereich „Lebensmittelverschwendung“ zuständig ist, wollte sich ein Bild von der Arbeit der Rottenburger Tafel am ehemaligen Kasernengelände machen und half vergangene Woche gemeinsam mit Stadträtin Mathilde Haindl (CWSU) und Dr. Marlene Gruber vom Wasserzweckverband Rottenburger Gruppe bei der Ausgabe der Lebensmittel mit. Wegen Corona war die Tafel im März und April sechs Wochen geschlossen und nicht nur die Tafel-Kunden waren froh, dass wieder geöffnet wurde, berichtete die Leiterin der Tafel, Gerti Weinzierl, die zusammen mit 35 ehrenamtlichen Helferinnen jede Woche dafür sorgt, dass die Körbe und Taschen am Donnerstagnachmittag nicht leer bleiben.
SPD-Dringlichkeitsantrag im Landtagsplenum diese Woche: Ruth Müller fordert Staatsregierung auf, ein Rettungsprogramm zu schaffen und weitere Öffnungen zu ermöglichen
Tierparks und Zoos in Bayern müssen unbedingt vor der Pleite bewahrt werden. Daher fordert Ruth Müller die Staatsregierung mit einem Dringlichkeitsantrag auf, ein entsprechendes Rettungsprogramm aufzulegen. Außerdem soll geprüft werden, wie eine weitere Öffnung der Einrichtungen unter Einhaltung der geltenden Hygieneregeln ermöglicht werden kann. Die tierschutzpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Ruth Müller erklärt: "Die geltenden Abstandsregeln wurden seitens der Staatsregierung kürzlich von 20 Quadratmeter auf 10 Quadratmeter je Besucher gelockert. Diese Regelung gilt für den Einzelhandel und für die Zoos und Tierparke gleichermaßen. Diese Gleichbehandlung ist jedoch inkonsequent, da die Besuche von Zoos und Tierparken fast ausschließlich im Freien stattfinden. Aus diesem Grund ist es dringend erforderlich, die aktuellen Auflagen zu überprüfen!"
Bürgermeister Forstner und Abgeordnete Müller freuen sich über aktuellen Zwischenbericht aus dem Bayerischen Landtag
Bereits im November 2015 hat Bürgermeister Peter Forstner gemeinsam mit der Abgeordneten Ruth Müller 1200 Unterschriften der Neufahrner Bürger und Bürgerinnen mit dem Ziel des barrierefreien Ausbaus des Neufahrner Bahnhofs im Bayerischen Landtag überreicht. Nun hat Ruth Müller den Neufahrner Bürgermeister darüber informiert, dass das Ziel der Barrierefreiheit endlich wieder ein wenig näher gerückt ist.