Landwirtschaft & Forsten
Zu einem Imkerempfang hatte die SPD-Landtagsfraktion nach Sommerhausen eingeladen
Sommerhausen. Die heimische Honigbiene, aber auch alle Wildbienen, sind in Gefahr. Das Bienensterben schreitet voran. Seuchen, Krankheiten, Pestizide setzen den Nutztieren zu. Deswegen muss man Bienen schützen. Zu einem Imkerempfang unter dem Motto "Mainfranken summt" hatte deshalb die bayerische SPD-Landtagsfraktion nach Sommerhausen in den Bürgersaal des Rathauses eingeladen. Zahlreiche Vertreter von Imker- und Obst- und Gartenbauvereinen waren gekommen. "Die Sorge um die Bienen treibt uns gemeinsam um", sagte SPD-Landtagsabgeordneter Volkmar Halbleib. Umso mehr, weil die Biene als das drittwichtigste Haustier in der Landwirtschaft (nach Rind und Schwein) gilt, wie Landtagskollegin und bienenpolitische Sprecherin der SPD, Ruth Müller, erläuterte.
SPD-Abgeordnete Ruth Müller sieht nach Stellungnahme der EU keine Zweifel mehr an Gefährlichkeit
Nach der neuen Warnung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) vor dem Bienenkiller Neonikotinoid fordert die SPD-Landwirtschaftspolitikerin Ruth Müller ein komplettes Verbot des Pestizids in Europa. "Jetzt muss Schluss sein mit Zuwarten. Die Folgen dieses Pestizids für Bienen, Hummeln und andere Nutzinsekten sowie auch für die Vögel sind verheerend." Ende Januar hatte sich der Landwirtschaftsausschuss des Bayerischen Landtags bereits einstimmig einer entsprechenden Initiative Müllers angeschlossen.
Für 2 Wochen tauscht der Landwirt Josef Huber seinen idyllischen Hof im Landkreis Landshut gegen den Trubel in der Hauptstadt Berlin. Der Grund: Die GRÜNE WOCHE.
Die Landshuter Abgeordnete Ruth Müller besuchte den Vertreter aus dem Landkreis bei der weltweiten Verbrauchermesse in Berlin. Josef Huber wirbt für seine Produkte aus dem Apfelparadies Winklhof in Pauluszell, wobei er von seiner Tochter unterstützt wird. „Regional erzeugte Lebensmittel genießen hier auf der GRÜNEN WOCHE eine hohe Wertschätzung. Für die Landwirte und Verbraucher ist es ein Gewinn, wenn Lebensmittel dort gekauft werden können, wo sie erzeugt werden“, so Ruth Müller, die mit dem Landwirtschaftsausschuss zur GRÜNEN WOCHE gereist ist. Dieses Mal durfte sich die Besatzung des Messestandes Winklhof über hohen Besuch freuen: Die Bayerische Apfelkönigin Christina I. aus St. Wolfgang ließ sich ein Besuch bei den niederbayerischen Direktvermarktern nicht entgehen.
Die Bekanntheit des Hopfenanbaugebiets Hallertau erstreckt sich weit über die Grenzen Niederbayerns. Umso mehr freute sich die Landtagsabgeordnete Ruth Müller, die aktuell mit dem Ausschuss Landwirtschaft und Forsten des Bayerischen Landtages auf der Grünen Woche in Berlin zu Gast ist, auf die Hallertauer Hopfenkönigin Theresa Zieglmeier zu treffen. Gemeinsam genehmigten sich die beiden Pfeffenhausenerinnen den „Hopfensecco“ von Hildegard Haindl, die mit ihrer Holled`Auer Doldenschänke erfrischende Getränke aus der Hallertau in Berlin vorstellt und damit beweist, dass Niederbayern in Sachen Innovation und Kreativität ganz vorne mit dabei ist.
Direktvermarkter starten nach der Winterpause wieder durch
Bei der Bayerischen Bauernmarktkonferenz im Haus der bayerischen Landwirtschaft in Herrsching fand auch eine Podiumsdiskussion mit Vertretern der Landwirtschaftspolitiker aus dem Bayerischen Landtag statt. Als stellvertretende Vorsitzende der bayerischen Bauernmärkte hatte die Rottenburgerin Angelika Wimmer diese mitinitiiert und auch die Pfeffenhausener Landtagsabgeordnete Ruth Müller nahm daran teil.