SPD Adlkofen

Bienen schützen - Neonicotinoide verbieten!

SPD-Bienenexpertin Ruth Müller mahnt neue Landwirtschaftsministerin zu Vernunft im Umgang mit insektenschädigenden Pestiziden

Die bienenpolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion Ruth Müller hat in der heutigen Plenardebatte die neue bayerische Landwirtschaftsministerin Kaniber aufgefordert, den Einsatz von Neonicotinoiden zu verbieten. "Seit langem ist bekannt, dass diese Insektizide insbesondere bei Wild- und Honigbienen, aber auch Hummeln und Schmetterlingen schwerwiegende Schäden verursachen", mahnt Müller. "Dem muss dringend Einhalt geboten werden. Die Sorgen der Imkerinnen und Imker werden nicht ernst genommen, wenn die CSU 'weiteren Umgang' mit der Chemikalie fordert."

 

Sorge um Mainfrankens Bienen

Zu einem Imkerempfang hatte die SPD-Landtagsfraktion nach Sommerhausen eingeladen

Sommerhausen. Die heimische Honigbiene, aber auch alle Wildbienen, sind in Gefahr. Das Bienensterben schreitet voran. Seuchen, Krankheiten, Pestizide setzen den Nutztieren zu. Deswegen muss man Bienen schützen. Zu einem Imkerempfang unter dem Motto "Mainfranken summt" hatte deshalb die bayerische SPD-Landtagsfraktion nach Sommerhausen in den Bürgersaal des Rathauses eingeladen. Zahlreiche Vertreter von Imker- und Obst- und Gartenbauvereinen waren gekommen. "Die Sorge um die Bienen treibt uns gemeinsam um", sagte SPD-Landtagsabgeordneter Volkmar Halbleib. Umso mehr, weil die Biene als das drittwichtigste Haustier in der Landwirtschaft (nach Rind und Schwein) gilt, wie Landtagskollegin und bienenpolitische Sprecherin der SPD, Ruth Müller, erläuterte.

Bienenkiller Neonicotinoid endlich verbieten

SPD-Abgeordnete Ruth Müller sieht nach Stellungnahme der EU keine Zweifel mehr an Gefährlichkeit

Nach der neuen Warnung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) vor dem Bienenkiller Neonikotinoid fordert die SPD-Landwirtschaftspolitikerin Ruth Müller ein komplettes Verbot des Pestizids in Europa. "Jetzt muss Schluss sein mit Zuwarten. Die Folgen dieses Pestizids für Bienen, Hummeln und andere Nutzinsekten sowie auch für die Vögel sind verheerend." Ende Januar hatte sich der Landwirtschaftsausschuss des Bayerischen Landtags bereits einstimmig einer entsprechenden Initiative Müllers angeschlossen.

Direktvermarkter aus dem Landkreis Landshut auf der GRÜNEN WOCHE

Für 2 Wochen tauscht der Landwirt Josef Huber seinen idyllischen Hof im Landkreis Landshut gegen den Trubel in der Hauptstadt Berlin. Der Grund: Die GRÜNE WOCHE.

Die Landshuter Abgeordnete Ruth Müller besuchte den Vertreter aus dem Landkreis bei der weltweiten Verbrauchermesse in Berlin. Josef Huber wirbt für seine Produkte aus dem Apfelparadies Winklhof in Pauluszell, wobei er von seiner Tochter unterstützt wird. „Regional erzeugte Lebensmittel genießen hier auf der GRÜNEN WOCHE eine hohe Wertschätzung. Für die Landwirte und Verbraucher ist es ein Gewinn, wenn Lebensmittel dort gekauft werden können, wo sie erzeugt werden“, so Ruth Müller, die mit dem Landwirtschaftsausschuss zur GRÜNEN WOCHE gereist ist. Dieses Mal durfte sich die Besatzung des Messestandes Winklhof über hohen Besuch freuen: Die Bayerische Apfelkönigin Christina I. aus St. Wolfgang ließ sich ein Besuch bei den niederbayerischen Direktvermarktern nicht entgehen.

Die Hallertau zu Gast in Berlin

Die Bekanntheit des Hopfenanbaugebiets Hallertau erstreckt sich weit über die Grenzen Niederbayerns. Umso mehr freute sich die Landtagsabgeordnete Ruth Müller, die aktuell mit dem Ausschuss Landwirtschaft und Forsten des Bayerischen Landtages auf der Grünen Woche in Berlin zu Gast ist, auf die Hallertauer Hopfenkönigin Theresa Zieglmeier zu treffen. Gemeinsam genehmigten sich die beiden Pfeffenhausenerinnen den „Hopfensecco“ von Hildegard Haindl, die mit ihrer Holled`Auer Doldenschänke erfrischende Getränke aus der Hallertau in Berlin vorstellt und damit beweist, dass Niederbayern in Sachen Innovation und Kreativität ganz vorne mit dabei ist.

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