SPD Adlkofen

Labertaler Dreikönigstreffen im Zeichen der Europawahl

Die SPD-Ortsvereine des AK Labertal beteiligen sich am Sonntag um 15:00 Uhr im Restaurant „Top Four“ am 22. Dreikönigstreffen. Der politische Auftakt im Labertal unterliegt dabei gleich vier herausragenden Anlässen: Exakt vor 100 Jahren durften am 12. Januar 1919 die bayerischen Frauen als erste im damaligen Deutschen Reich an der Landtagswahl teilnehmen. 70 Jahre alt wird am 23. Mai der fundamentale Satz „Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“ Als Artikel 3 Absatz 2 Satz 1 fand er Eingang in das Grundgesetz. Im Juni vor 40 Jahren konnten die Europäerinnen und Europäer zum ersten Mal  ihr Europaparlament  direkt wählen. Und am 26. Mai dieses Jahres wird das 9. Europaparlament gewählt.

Frauenpower am Sonntag im Altdorfer Bürgersaal

Natascha Kohnen, Manuela Schwesig und Ruth Müller laden ein zum Gespräch

Wenn der „Enkel“ anruft und Geld will

Kriminalhauptkommissar Bartholomäus Maierhofer referierte im Gasthaus Vilser über Schutz vor Einbruch, Diebstahl und Trickbetrug

Regelmäßig wird in den Medien der Region von Wohnungseinbrüchen und Trickbetrügern berichtet. Leider kann die Polizei nicht überall zur gleichen Zeit sein. Daher kommt es auch auf jeden Einzelnen an, Vorkehrungen zum Schutz der eigenen Habseligkeiten zu treffen. Was genau man hierfür unternehmen kann, verriet Kriminalhauptkommissar Bartholomäus Maierhofer von der Beratungsstelle der Kripo Landshut im Gasthaus Vilser in Hohenthann auf Einladung der Pfeffenhausener Abgeordneten Ruth Müller.

Bei Gleichberechtigung noch Luft nach oben

SPD-MdL Ruth Müller sprach in Grafenau über "100 Jahre Frauenwahlrecht und Chancengerechtigkeit"

Grafenau. 100 Jahre Freistaat Bayern bedeutet auch 100 Jahre Frauenwahlrecht. Als SPD-Politiker Kurt Eisner 1918 den Freistaat proklamierte, wurde das allgemeine, direkte und geheime Wahlrecht – auch für Frauen – eingeführt. Doch wie steht es 2018 um die Gleichberechtigung der Frauen in Deutschland?

Frauennetzwerke bilden

Regensburg. (bd) Zum Sektempfang anlässlich des Weltfrauentags trafen sich rund 100 Frauen auf Einladung der SPD-Landtagsabgeordneten Margit Wild im Andreasstadel. Darunter auch einige Männer. Wild verwies auf die Situation im Landtag, wo von 180 Abgeordneten, nur 50 Frauen sind, nicht einmal 30 Prozent. Im Bundestag sei die Frauenquote auf dem Tiefststand seit 1998. Von 709 Abgeordneten sind nur 218 weiblich, das sind 31 Prozent. Die wichtigsten Forderungen der Gleichberechtigung bei der Bezahlung, der Kinderbetreuung und der familienfreundlichen Arbeitszeit seien immer noch nicht vom Tisch. „Ich fühle mich manchmal in einer Zeitschleife gefangen“, sagte Wild, „weil wir in manchen Punkten seit zehn Jahren keinen Millimeter weiter gekommen sind“. Deshalb sei der Weltfrauentag so wichtig. Es für Frauen besonders wichtig, sich zu vernetzen. Aus ihrer langen politischen Karriere habe sie gelernt, dass Netzwerke ausschlaggebend seien. „Die sind aber bislang Männer-dominiert“, sagte Wild.

Text & Bild: Allgemeine Laber Zeitung