SPD Adlkofen

Rote Radler 2018 in Landshut

Veröffentlicht am 07.08.2018 in Allgemein

Auf ihrer Tour durch die Region Landshut machen die Roten Radler um Fraktionschef Markus Rinderspacher Station in Holzhausen, im dortigen Trachtenkulturzentrum. Zusammen mit der örtlichen Abgeordneten Ruth Müller geht es im Gespräch mit der Vorstandschaft des Trachtenverbandes um Themen wie den Schutz von Sonn- und Feiertagen, die Unterstützung von ehrenamtlich Engagierten sowie den Erhalt bayerischer Feste und des Brauchtums.

Trachtler 2

Das Trachtenkulturzentrum dient den über 265.000 Mitgliedern des Verbands als Tagungsstätte für Weiterbildungen und Seminare. Die Räume sind stilecht eingerichtet nach den unterschiedlichen bayerischen Regionen - inklusive Details wie diesem handgeschnitzten Schuhlöffel, den Ruth Müller gerade bewundert.

Trachtler 3

Inhaltlich werden große politische Übereinstimmungen zwischen der SPD und den Trachtlern um ihren Vorsitzenden Max Bertl deutlich. Ob es die Forderung nach einem Bildungsfreistellungsgesetz für Arbeitnehmer geht, ob um ein Ehrenamtsgesetz für Bayern oder auch den Erhalt des freien Sonntags, liegen Trachtler und Sozialdemokraten auf einer Linie. Ruth Müller sagt hoch erfreut: „Schön, dass wir Sie an unserer Seite wissen.“ Und Markus Rinderspacher versichert: „Wenn es um den Erhalt des Ladenschlusses geht, sind wir die konservativste Partei in Bayern!“

Nächste Station ist die Stadt Landshut. Nach einem kühlen Getränk am Marktplatz ...

Landshut 2

... und einem spontanen Gespräch mit Oberbürgermeister Alexander Putz (FDP) ...

Landshut

... tritt die Truppe entlang der Isar kräftig in die Pedale. Nächstes Ziel: Der Selbstvermarkter-Hof der Familie Heckinger in Essenbach.

Isar

Der Empfang mit eisgekühlter Apfelschorle und einem schattigen Plätzchen im Obstgarten ist genau das Richtige für die schwitzenden Radler.

Hof

Nach einem Austausch über die aktuellen Herausforderungen für Landwirte steht die heutige Schlussetappe an.

Feld

37 Grad im Schatten - aber leider kein Schatten weit und breit. Da hilft nur flottes Tempo, damit wenigstens der Fahrtwind ein wenig kühlt. Ab der Grenze zum Landkreis Dingolfing-Landau bekommen die Roten Radler Verstärkung: Landrat Heinrich Trapp wartet schon und schwingt sich auf sein Dienst-E-Bike. Gemeinsam geht es weiter nach Rimbach, zum dortigen Zentrum der niederbayerischen Kaminkehrerinnung.

Heiner Trapp

Obermeister Holger Frischhut berichtet von den Schwierigkeiten der Zunft, Nachwuchs zu gewinnen. Die Konkurrenz durch Industriebetriebe wie BMW sei enorm. Deshalb haben sich alle niederbayerischen Kaminkehrer zusammengetan und finanzieren gemeinsam aus einer Kasse die Ausbildung von Lehrlingen, damit die einzelnen Ausbildungsbetriebe nicht überfordert werden. Und die Lehrlinge selbst erhalten großzügige Bedingungen. Sämtliche Fahrtkosten, die notwendigen Übernachtungen an der Berufsschule, Kleidung, ja so gar ein Tablet-Computer für jeden werden von der Innung übernommen.

Kaminkehrer

Markus Rinderspacher lobt dieses bundesweit einzigartige Engagement der niederbayerischen Kaminkehrer: „Wir von der SPD machen uns schon lange für solche Ausbildungsumlagen stark, damit Betriebe, die sich dazu bereit erklären, keine Kostennachteile haben. Das traditionsreiche Kaminkehrerhandwerk liegt hier ganz vorne, was die Zukunftsfähigkeit betrifft.“

Glück

Holger Frischhut bedankt sich mit der zweiten Kernkompetenz des Kaminkehrerhandwerks, dem Glück.

Ein Video dieser Etappe findet sich auf der Facebook-Seite unserer Abgeordneten Ruth Müller

Text&Bilder: BayernSPD-Landtagsfraktion

Homepage Ruth Müller