SPD Adlkofen

„Ich erinnere mich genau“

Veröffentlicht am 24.09.2015 in Gesundheit

Bild und Text: Landshuter Zeitung vom 24.9.15/ -is-

Die Aktionswoche Demenz hat begonnen – Programm endet am Samstag

Am Montagabend ist mit dem Theaterstück „Ich erinnere mich genau“ im Kleinen Theater die Landshuter Aktionswoche Demenz pünktlich zum Welt-Alzheimertag eröffnet worden. Die Organisatorinnen der Themenwoche, Maria Karl, Leiterin des Demenz-Centrums Landshut (AWO), und Roswitha Nitzl, stellvertretene Vorsitzende der Alzheimergruppe Landshut, haben ein Programm mit Fachvorträgen, Informationsveranstaltungen, Workshops, Treffen und weiteren künstlerischen Beiträgen zusammengestellt. Alle setzen sich mit dem Thema Demenz auseinander – und können von allen Interessierten, Betroffenen und Angehörigen besucht werden können. Unterstützung erhalten sie von der Landtagsabgeordneten Ruth Müller (SPD), im Landtag tätig für den Ausschuss Gesundheit und Pflege, die die Schirmherrschaft der Aktionswoche übernommen hat.

Am Montagabend ist mit dem Theaterstück „Ich erinnere mich genau“ im Kleinen Theater die Landshuter Aktionswoche Demenz pünktlich zum Welt-Alzheimertag eröffnet worden. Die Organisatorinnen der Themenwoche, Maria Karl, Leiterin des Demenz-Centrums Landshut (AWO), und Roswitha Nitzl, stellvertretene Vorsitzende der Alzheimergruppe Landshut, haben ein Programm mit Fachvorträgen, Informationsveranstaltungen, Workshops, Treffen und weiteren künstlerischen Beiträgen zusammengestellt. Alle setzen sich mit dem Thema Demenz auseinander – und können von allen Interessierten, Betroffenen und Angehörigen besucht werden können. Unterstützung erhalten sie von der Landtagsabgeordneten Ruth Müller (SPD), im Landtag tätig für den Ausschuss Gesundheit und Pflege, die die Schirmherrschaft der Aktionswoche übernommen hat.

Mittlerweile sind rund 1,5 Millionen Menschen von der unheilbaren Krankheit betroffen, die den Verlust der Erinnerungen und somit die Aufgabe der eigenen Identität zur Folge hat. Müller berichtete in ihrer Eröffnungsrede von einem Besuch in Schweden und dem fortschrittlichen Umgang der skandinavischen Gesellschaft mit der Krankheit Demenz. „Auch in Deutschland bewegt sich zum Glück die Politik und hat erkannt, dass Demenzkranke eine Pflegestufe benötigen“, sagte die Landtagsabgeordnete.

Das anschließende Zwei-Personen-Theaterstück, mit Christine Reitmeier und Liza Riemann in den Rollen, erzählte auf liebevolle Art die tragische Geschichte zweier Menschen, die sich durch den täglichen Umgang in der Pflege zunächst näher kommen, bevor die Krankheit die Mutter in eine leere Hülle verwandelt. Die Demenz entreißt der Tochter den Menschen, den sie einst am besten gekannt hat. Erst am Totenbett gelingt es der Pflegenden, mittlerweile selbst am Ende ihrer Kräfte, einen Schlussstrich zu ziehen: Sie bewahrt die schönen Erinnerungen an ihre Mutter im Herzen, so, wie sie vor der Krankheit war.

Die Verbindung des Themas Demenz und Kultur hat bei den Eröffnungsveranstaltungen der Aktionswoche Tradition – und kommt beim Publikum gut an. „Ein Theaterstück oder ein Film bringen das Thema dem Publikum näher und machen auf die Krankheit aufmerksam“, sagte Mitorganisatorin Nitzl.

Die Aktionswoche Demenz läuft noch bis Samstag, 26. September, und schließt mit einem Tanz für Menschen mit und ohne Demenz ab.

Information: Das komplette Programm der Aktionswoche Demenz ist auf der Homepage der AWO unter www.awo-landshut.de einsehbar.

 

Bildunterschrift: Maria Karl (von links), Leiterin des Demenz-Centrums Landshut (Mehrgenerationenhaus), Roswitha Nitzl, stellvertretende Vorsitzende der Alzheimergruppe Landshut, und die Landtagsabgeordnete Ruth Müller

Homepage Ruth Müller