
SPD 60+ bei der Verleihung des Wilhelm-Hoegner-Preises an den VdK
Vilshofen/München. Gerlinde Staller, stellvertretende Landesvorsitzende der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60+ aus Vilshofen, ließ es sich nicht nehmen, an der Auszeichnung des Sozialverbands VdK im Senatssaal des Maximilianeums in München teilzunehmen. Die SPD-Landtagsfraktion verleiht seit 1987 jedes Jahr den "Wilhelm-Hoegner-Preis" an Persönlichkeiten und Initiativen, die sich in besonderer Weise um den Erhalt und die Sicherung der Freiheits- und Bürgerrechte verdient gemacht haben. Da die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60+ sich seit jeher auch um die sozialen Belange vor allem älterer Mitmenschen kümmert, hatte die VdK-Landesvorsitzende Ulrike Mascha hierzu eingeladen.
In diesem Jahr wurde der Sozialverband VdK Bayern mit dem Wilhelm-Hoegner-Preis der SPD-Landtagsfraktion ausgezeichnet. Bayerns langjährige VdK-Präsidentin Ulrike Mascher nahm den Preis im Bayerischen Landtag stellvertretend für die mehr als 670000 Mitglieder des VdK-Landesverbands entgegen. Mit der höchsten Auszeichnung der Landtags-SPD wird der vorbildliche Einsatz des Verbands für sozial benachteiligte Menschen gewürdigt.
Die Laudatio hielt die Landesvorsitzende der BayernSPD, Natascha Kohnen. Sie dankte dafür, dass der VdK seine Stimme so konsequent und professionell erhebe und ein Fels in der Brandung der Berichterstattung sei. "Gerade in Zeiten wie diesen – mit dem immer rauer werdenden Ton in öffentlichen Diskussionen – tut es gut, Euch als konstruktive Autorität in Fragen der Gerechtigkeit an unserer Seite zu wissen", sagte Kohnen.
In Bayern gibt es ein flächendeckendes Betreuungsnetz mit rund 2000 Ortsverbänden, so dass jedes Mitglied einen VdK-Ansprechpartner in seiner Nähe findet. Und die Menschen wissen auch gerade die Sozialrechtsberatung als einzigartig zu schätzen. Erfahrene Experten helfen VdK-Mitgliedern durch den Paragrafendschungel, beraten und vertreten sie vor den Sozial- und Verwaltungsgerichten hochprofessionell und bis zur letzten Instanz.
"Die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60+ informiert Mitglieder und Bürger immer wieder mit Vorträgen oder Info-Veranstaltungen zu aktuellen Entwicklungen oder gesetzlichen Neuerungen, um eine niederschwellige Erreichbarkeit zu gewährleisten", berichtete Gerlinde Saller im Gespräch mit VdK-Landesvorsitzender Ulrike Mascher. Gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Ruth Müller gratulierte Saller der VdK-Landesvorsitzenden zu der Auszeichnung.
In ihrer Dankesrede berichtete Mascher, dass der VdK dafür Sorge, dass sozialpolitische Themen prominenter auf die Tagesordnung des Landtagswahlkampfs kommen werden. Mascher sprach das riesige Problem der Altersarmut im reichen Bayern an: "Gerade viele ältere Frauen wissen nicht, wie sie über die Runden kommen sollen." Sie würde sich wünschen, dass das Geld, das für Kavallerie und Raumfahrt vorhanden sei, in Kitas und Schulen investiert werde. Auch die Sicherstellung einer flächendeckenden Gesundheitsversorgung und die Unterstützung von Pflegenden seien vorrangige Themen.
Bildunterschrift: Die drei starken Frauen (v.l.) MdL Ruth Müller aus Landshut, Ulrike Mascher, Bundesvorsitzende VdK, und Gerlinde Saller, stellvertretende Landesvorsitzende Bayern AG 60plus aus Vilshofen.